Warum eine Auslobung mit einem Preisgeld von jetzt 8.000 €

für eine geforderte naturwissenschaftliche Beweisführung?

Warum sollte die Auslobung eines Preisgeldes von 8.000 € für eine unwiderlegbare naturwissenschaftliche Beweisführung überhaupt in bemerkenswerter Weise bedeutungsvoll sein? (Es handelt sich hier um die geforderte Beweisführung, dass „Zeit“ als eine physikalisch-materielle Größe tatsächlich existent ist.)  

Bei allem geht es um diese Problematik: Die Physik rechnet für die Entschlüsselung des Naturgeschehens seit jeher intensiv mit der Größe „Zeit“, die allerdings unmöglich (wie ich behaupte) tatsächlich ein real existierender Bestandteil des Naturgeschehens ist; die Naturwissenschaften verrennen sich dabei unabwendbar in fehlerhaften Wirklichkeitsvorstellungen und müssen so „zwangsläufig“ immer wieder auch zu fehlerhaften Resultaten bei vermeintlich zutreffenden Forschungsergebnissen kommen! (Das Wesen der Zeit zutreffend zu erklären sollte eigentlich ein Hauptanliegen bei den Naturwissenschaften sein; hier bleibt man aber geradezu unbeirrbar in überkommenen etabliert verfestigten Paradigmen zum Wesen der Zeit verhaftet.)  

Die „Zeitproblematik“ ist tatsächlich eine überaus große Denkherausforderung. Die Weltsicht „alles fließt“ ist nicht nur altes philosophisches Kulturgut seit der Verfestigung bei Heraklit. Diese Anschauungsweise hat die Menschen vereinzelt immer wieder beschäftigt – gerade bis in die heutigen Tage. Warum aber „alles fließt“ und trotzdem daneben dominierend Zeitvorstellungen zustande kommen, das mutet wie ein unlösbares Problem an.

Mit Enträtselung der geheimnisvollen Zeit (siehe Web-Seite Kant-Kosmos-Reales unter Kosmologisches) habe ich hierzu grundlegende Klarstellungen erarbeitet: Im physisch-materiellen Daseinsgeschehen gibt es niemals „echte Zeitspannen“, hier findet nur ein unablässiger Ablauf von ständigen Veränderungen statt. Zeit entsteht ganz allein durch ein inneres molekulares Speicherungsvermögen bei allen Lebewesen; bewusste Zeiterlebnisse kommen hierbei für den Menschen durch das ihm verliehene Reflexionsvermögen zustande. - Wenn in dieser Weise meine „Sicht der Dinge“ zutreffend ist, dann haben wir es bei allem nur mit dieser Sachlage zu tun: Zeit ist nie etwas Anderes als die ständige Auseinandersetzung unseres belebten Inneren (molekular gesteuert) mit den unablässig ablaufenden äußeren Veränderungsvorgängen, bei denen es niemals eine echte „Zeit-Spanne“ gibt. Womit wir es tatsächlich zu tun haben ließe sich dann als eine endlose Abfolge von Veränderungspunkten bezeichnen, die wir (dank unseres inneren molekularen Speicherungsvermögens) als zusammenhängende Abläufe in berechenbaren Zeitspannen wahrnehmen. (Jedes dabei überhaupt mögliche Registrieren bezieht sich also eigentlich immer nur auf das Erfassen von Veränderungspunkten, Energieentfaltungspunkten im tatsächlichen materiellen Ablaufgeschehen; es ist ein Registrieren tatsächlich stattfindender Vorgänge also, die jedoch nach jeder tatsächlich vor sich gehenden Augenblicksveränderung jeweils nie mehr den – „physisch“ - vorherigen Zustand innehaben.)

Das gesamte „physikalische Geschehen“ lässt sich nach meiner Auffassung unbedingt unter Berücksichtigung dieser Ausgangslage interpretieren. Der Faktor „Zeit“ wäre dabei dann nur als eine „Hilfsgröße“ zu werten für eine „elegante“ Berechenbarkeit allen messbaren Veränderungsgeschehens. Unmöglich kann aber „Zeit“ so eingesetzt werden, als ließe sich von dieser Hilfs-Größe her das Naturgeschehen beliebig spekulativ umformen (es gibt so eben z.B. auch einfach niemals einen Zeitstillstand, niemals eine Zeitumkehr im materiellen Naturgeschehen!).

Als Denkherausforderung haben wir es jetzt als ganz konkret gängige „Ausdehnungs-Konstellation“ damit zu tun, dass Zeit als eine vierte Dimension den bislang immerfort vertrauten drei Raumdimensionen hinzu geordnet wird. 

Hier jetzt ein kurzer Abstecher in die Physik (ich verwende hierbei nur den Wissensstoff, wie er uns allgemein zugänglich ist, über ein spezielles wissenschaftliches Fachwissen verfüge ich nicht).

Die Zeit wurde zu einem Problemfall durch das legendäre „Michelson-Morley-Experiment“ ( 1881/1887): Hiernach kamen im tatsächlichen Naturgeschehen offenkundig „grenzenlos ausufernde Geschwindigkeitssteigerungen“ faktisch nicht vor; die Lichtgeschwindigkeit erwies sich als eine unüberwindbare Begrenzung für jede überhaupt mögliche Beschleunigung. 

Albert Einstein fand hierzu mit der Speziellen Relativitätstheorie eine Lösung aus diesem Dilemma. Es ist demnach davon auszugehen, dass sich Beschleunigungen auf die bewegte Masse selbst auswirken: Masse ist hiernach zu verstehen als eine Energie-Anballung, bei der ein bestimmter Energie-Anteil in freier Entfaltung durch die Beschleunigung zunimmt während dabei zugleich der „Masse-Körper“ in der räumlichen Dimension eine „Verkürzung“ erfährt. Hieraus entwickelt Einstein dann die berühmte Formel E = mc². Mit der Allgemeinen Relativitätstheorie wurde diese „Gesetzmäßigkeit“ dann übertragen auf die Veränderungsbewegungen aller Körper zu einander; Einstein zeigte auf, dass Vorgänge, die der Fliehkraft unterliegen, sich nicht anders verhalten als die Körper, die der Schwerkraft ausgesetzt sind.   

Genau hier liegt jetzt die Denkherausforderung. Dabei ist unbedingt zu berücksichtigen, dass sich die durch Albert Einstein mit der Allgemeinen Relativitätstheorie begründete Raumzeit als fester Bestandteil der theoretischen Physik eindeutig bewährt hat.

Hier setzt jetzt meine Auslobung an: „Zeit als eine tatsächlich physisch-materiell vorhandene Größe“ ist unmöglich etwas real Existierendes.

Meine Erklärung zu einer nur eingeschränkten Gültigkeit von Einsteins Relativitätstheorien – „eingeschränkte Gültigkeit“ einfach aus dem Grund, dass nämlich bei genauerer Einschätzung nach meiner Sichtweise hier grundlegende „Unebenheiten“ auszumachen sind: Die von Albert Einstein gefundenen Lösungsansätze  haben immer nur dann Gültigkeit, wenn hierbei zu jedem „punktuellen“ Vermessen tatsächlich das faktisch gerade beobachtete Naturgeschehen zutreffend wiedergeben wird, z.B. „Umwandlung  von  Masse

in frei agierende  Energie bei hoher Beschleunigung“ (so aber auch bei verschiedenen weiteren Massebeeinträchtigungen wie Kernspaltung, Kernverschmelzung usw.) – das alles sind Sachverhalte, die längst zu dem uns vertrauten Naturgeschehen zählen. Insoweit hat Albert Einstein mit seinen Theorien unbedingt die zutreffenden Grundlagen entwickelt.

Wenn aber von diesen absolut zutreffenden Grundlagen her mit einer „hinzu erfundenen Zeit“ in der Weise extrapoliert wird, dass dabei ein eigenständig handhabbares Zeitgeschehen zustande kommt, dann muss alles, was rein theoretisch aus so einer eigenständig existierenden Zeit abgeleitet wird, mehr oder weniger fehlerhaft sein: Zeit existiert nicht als eine tatsächlich physisch-materiell vorhandene Größe; alle Formen von theoretischen „Zeitkonstruktionen“ können immer nur Hilfs-Konstruktionen sein, die allenfalls in „äußerst gelungenen Annäherungswerten“ das tatsächliche Naturgeschehen beschreiben. „Zeitkonstruktionen“ in beliebigen spekulativen Ausformungen haben mit der realen Wirklichkeitsbeschaffenheit nichts zu tun!        

Gerade hierin soll meine „Auslobung“ eine ganz spezielle Herausforderung gegenüber dem Wirklichkeitsverständnis der Naturwissenschaften sein. Denn eigentlich sollte jedes umfassend zutreffende Wirklichkeitsverständnis immer zuverlässig in einer Kenntnis aller erfahrbaren Daseinsgegebenheiten verankert sein; die „Stoßrichtung“ hierbei müsste also sein alles erforschen zu wollen, was sich von zuverlässig gesicherten Fakten her tatsächlich entschlüsseln lässt. Selbstverständlich fordern daneben die stets immer noch vorhandenen ungeklärten physikalischen „Phänomene“ zusätzlich dazu heraus, auch hier weiter nach zuverlässig vertretbaren Antworten zu suchen. Aber ein völliges Ausufern in vor allem rein spekulativer Theorie grenzt an Verdummung!

Ein Hauptproblem in der theoretischen Physik liegt einfach darin, sich nicht entschieden mit der Frage auseinanderzusetzen: Verhält sich das Naturgeschehen tatsächlich exakt so, wie wir es in z.T. schwindelerregenden Berechnungen bestimmen können? Oder können wir allenfalls immer nur in Berechnungen nachzuvollziehen suchen, wie sich das Naturgeschehen tatsächlich verhält?

In diesem Sinn hat meine Ausarbeitung Was Einstein nicht zu Ende dachte (siehe Web-Seite Sternenwelten-Herkunft) die Zielrichtung, dass jedes Wirklichkeitsverständnis immer in einem tatsächlich empirisch abgesicherten Rahmen begründet und abgesichert sein sollte (beispielgebend hierfür die Arbeiten von Egbert Scheunemann und Alexander Unzicker. Scheunemann mit Irrte Einstein? – hier wird in bewundernswerter Klarheit aufgezeigt, inwieweit Einsteins Relativitätstheorien unmöglich mit dem faktisch ablaufenden Daseinsgeschehen übereinstimmen können. Unzicker Vom Urknall zum Durchknall – hier wird sozusagen die Notbremse gezogen. Wenn sich eine „Wissensvermittlung“ durch all zu sehr ausufernde physikalische Theorienbildungen in ein unhaltbares rein spekulatives Durcheinander verirrt).

Ich behaupte: In Grenzfällen können wir auch durch die ausgeklügelsten Berechnungen nicht erfassen, wie das tatsächlich ablaufende Naturgeschehen vollständig zu erfassen ist.

Mit der „Zeit“ können wir ziemlich gut umgehen, soweit wir sie als „Teil“ unseres Alltags erleben (Termine, Zeiträume – darüber hinaus aber auch hinzuerfundenes Zeitgeschehen, oft genug in den absurdesten Verformungen und Verfälschungen…).

Eine ganz spezielle „Zeitproblematik“ ergibt sich jedoch, wenn Zeit als Teil des tatsächlich existierenden physisch-materiellen Naturgeschehens verstanden werden soll; hierzu behaupte ich: Zeit in diesem Sinn ist niemals existent.

Daher soll meine Auslobung vom 12. Dezember 2011 verstanden werden als Herausforderung an die Theoretiker in der Naturwissenschaft: Wenn der geforderte Beweis  erbracht werden kann, dass „Zeit“ tatsächlich ein physisch-materieller Bestandteil des Naturgeschehens ist, dann zahle ich (einmalig) die ausgelobten 8.000 €. Wenn dieser Beweis ausbleibt, dann sollten sämtlichen Zeitvorstellungen der Physik keine Gültigkeit mehr zugesprochen werden.

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