Denksperre „Zeit“ – das Dilemma der Wissenschaft

Der Problembereich Zeitproblematik beschäftigt mich seit mehreren Jahren. Anfang September 2010 habe ich die entscheidenden Zusammenhänge unter Enträtselung der geheimnisvollen Zeit http://www.kant-kosmos-reales.de/Kosmologisches.htm auf meiner Web-Seite veröffentlicht. Zu zahlreichen Fragen, die sich danach stellten und auf die ich in mehreren Web-Beiträgen eingegangen bin, folgt jetzt eine weitere Vertiefung vor allem in Richtung einer Konfrontation mit der Wissenschaft. Die Einzelheiten finden sich in der folgenden Ausarbeitung.

Die Zeit, ein unbewältigtes Problem auch in der Wissenschaft / Dass es die Zeit in Wirklichkeit überhaupt nicht gibt

Eine Entdeckung besteht darin, etwas zu sehen, was jedermann gesehen hat, und sich dabei etwas zu denken, was noch niemand gedacht hat.  (Albert von Szent-Györgi, amerikan. Biochemiker u. Nobelpreisträger, 1893-1986)

Fachleute sind immer böse, wenn einem Laien etwas einfällt, was ihnen nicht eingefallen ist. (John Steinbeck, amerikan. Dichter, 1902-1968)       

Inhalt

Einleitung: Wissenshunger im Realgeschehen

Eine Zusammenfassung: Die wichtigsten Aussagen zu den von mir entwickelten Erkenntnissen

I Zeitfiktionen

II  Denkfehlerfallen auch bei den klügsten Köpfen

III Der Schwerpunkt - die grundlegenden Fehleinschätzungen der Naturwissenschaften bei der Wahrnehmung von Zeit und Raum

IV Die Physik forscht auch im unerforschbaren Nichts

V Das Abgleiten der Physik in realitätsferne Scheinwelten durch Denk-Entgleisungen in der Mathematik

VI  Anhang Ein Extremfall von Fachidiotie   

 

Einleitung: Wissenshunger im Realgeschehen

Meine Textausarbeitungen haben eine etwas einseitige Ausrichtung. Es handelt sich um möglichst grundlegende Orientierungen zu allem, was mit der tatsächlichen Beschaffenheit unserer Daseinswirklichkeit zu tun hat. Es ist der Versuch, einem Übergewicht von theoretischen Denkentgleisungen entgegenzuwirken; Denkentgleisungen, wie sie oft ohne Rücksicht auf vernünftige sachliche Absicherung Verbreitung finden. Mein Orientierungsbemühen zielt also grundlegend  in die Richtung: Womit haben wir es denn bei allem  inhaltlich Erfassbaren tatsächlich zu tun? Was können wir über unsere eigene materiell-stoffliche Daseinseinbindung wirklich in Erfahrung bringen? 

Seit Jahren habe ich mich so darin vertieft mir hierzu möglichst zuverlässige Sachinformationen anzueignen. 

Daraus habe mir ein Weltbild geformt, das in vielen Einzelheiten abweicht von den Denkgewohnheiten wie sie verbreitet anzutreffen sind.

Meine Vorgehensweise ist zielstrebig nicht nach philosophischem Denken ausgerichtet. Denn die heutige Philosophie zeichnet sich eher durch eine nur geringe Sachbezogenheit  aus. Meine Vorgehensweise nenne ich Denkpragmatik.

Meine Leitlinie also: Mich generell vor allem daran zu orientieren, was durch empirisch gesichertes Erfassen zuverlässig Gegenstand unserer Erkenntnisfähigkeit sein kann. Und weiterhin was sich hieraus folgerichtig weiterhin allenfalls noch entwickeln lässt, wenn wir mit unserem empirisch gesicherten Wissen an unüberwindbare Grenzen für ein letztes Verstehen der tieferen Zusammenhänge stoßen.   

Eigentlich sollte ich mit dieser Einstellung im Erfahrungsbereich der Naturwissenschaften den solidesten Rückhalt finden; insbesondere die Physik widmet sich der Erforschung all dessen, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Aber gerade hier stoße ich auf Ungereimtheiten, die nicht zu einem vernünftig entwickelten Weltbild passen. Durch meinen Wissenshunger bin ich an diesen Schwerpunkt geraten: Es ist das Wesen der Zeit, zu dem nach meiner Auffassung weit verbreitet (und so auch bei den Naturwissenschaften) grundlegend fehlerhafte Vorstellungen herrschen.

Die tatsächlich zutreffenden Zusammenhänge sind mir dadurch klar geworden, das ich mich weitgehend mit dem empirisch zugänglichen Material für diesen Wissensbereich vertraut gemacht habe. Mir fehlt zu allem eine wissenschaftliche Ausbildung. Und auch das in der Physik so wichtige Instrumentarium, die Mathematik, beherrsche ich nicht. Aber für ein Verstehen der Zusammenhänge zum Wesen der Zeit führen möglicherweise gerade ein „physikalisches Expertenwissen“ und eine zu enge Bindung an die vermeintlich stets maßgebende Aussagestärke der Mathematik dazu, dass für ein Verstehen der Zeit durch Fachblindheit ein Vorankommen fast unüberwindbar blockiert ist.  

È

Eine Zusammenfassung: Die wichtigsten Aussagen der von mir entwickelten Erkenntnisse zu der Zeitproblematik

Es handelt sich bei meinen grundlegend neuen Einsichten zu Zeit und Raum um keine wie auch immer gearteten philosophischen Deutungen. Allem liegt eine pragmatische Denkweise zugrunde. Ich befasse mich in den nachfolgend kurz skizzierten Ausarbeitungen konzentriert nur mit dem empirisch erfassbaren materiell-stofflichen Wirklichkeitsgeschehen. Der entscheidende Ansatzpunkt ist hier vor allem die von mir inzwischen erreichte Enträtselung der geheimnisvollen Zeit.

Erstens:

Ich behaupte: Zeit, wie sie scheinbar eigenständig existierend physisch-materiell physikalisch messbar sein könnte, gibt es nicht. Das gesamte tatsächlich wahrnehmbare Wirklichkeitsgeschehen besteht nur aus einer unablässigen Abfolge ständiger Veränderungsvorgänge. Unsere Zeitwahrnehmung in ausmessbaren Ablaufspannen beruht ausschließlich auf der uns von Natur verliehenen Befähigung, körperliche innere molekulare Abspeicherungen beliebig miteinander in Beziehung setzen zu können. Diese Befähigung lässt uns unablässig in einer immateriellen Realität leben.

Zweitens:

Was sind die Folgen für das Weltbild der Physik? Es müssten in der Physik die folgenden Fehleinschätzungen aufgegeben werden – die Vorstellung nämlich, es ließe sich die Zeit als eine tatsächlich existierende Größe für jede Form von Wirklichkeitsbeschreibung einsetzen. Der in der Physik gebräuchliche Ansatz von Zeit ist im besten Fall immer nur ein „In-Beziehung-Setzen“ von bereits (immateriell) registrierten Vermessungen von Ablaufveränderungen mit den weiteren Vermessungen irgendwelcher anderen Ablaufvorgänge, die wiederum auch nur als immaterielles Wissensgut existent sind, unmöglich aber als etwa eigenständig existierende Zeitspannen.

Drittens:       

Ein paar Bemerkungen zu der Frage: Ist es nicht eine der üblichen Anmaßungen in Fragen der Physik als Nichtwissenschaftler überhaupt mitreden zu wollen? Insbesondere wenn es dabei doch um Fragen zu einem Fachgebiet geht, in dem in einem sehr hohen Maß „hochwissenschaftlich mathematisch“ Gründlichkeit gefordert ist? Muss es sich bei zusätzlichen grundlegenden Erkenntnissen nicht einfach um so einen üblichen Fall von unwissenschaftlicher Besserwisserei handeln?

Das ist sehr verbreitet eine fest eingefahrene Denkschablone. Aber kein Wissenschaftszweig ist absolut davor gefeit, sich durch Elfenbeinturm-Mentalität in grundlegenden Orientierungsansätzen in festgefahrenen irrtümlich gewonnenen Überzeugungen zu verrennen. Hier zu völlig neuen, aber zutreffenden Erkenntnissen zu gelangen, kann auch durch das Durchdenken aller bislang bekannten Paradigmen von einem Außenseiter zustande kommen – und sei es auch in der Weltgeschichte zum allerersten Mal (tatsächlich hat es Derartiges von zu Fall schon immer gelegentlich gegeben, nicht zuletzt deswegen ist auch die Welt heute keine Scheibe mehr). Genau genommen sind sämtliche Fortschritte im Forschungsgeschehen nie etwas Anderes als das Wahrnehmen und Aufdecken non bisherigen Fehleinschätzungen zu bestimmten Sachverhalten. D.h. mit jedem Vorankommen im Forschungsgeschehen sind niemals sämtliche offenen Fragen zu allen Daseinszusammenhängen geklärt. Sondern es wurden und werden lediglich alle bisherigen Fehleinschätzungen zu einem bestimmten Teilbereich aufgedeckt und richtiggestellt (dass genau dies die tatsächlich ablaufenden Forschungsfortschritte ausmacht ist durch das überaus gründliche Sachmaterial in Eine kurze Geschichte von fast allem von Bill Bryson belegt).

Viertens:

Die jetzige „Auflistung neuer Erkenntnisse“ sollte als Quintessenz meines jahrelangen Erkenntnisstrebens zu zahlreichen Fragen des tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehens aufgefasst werden. Seit 2009 habe ich zahlreiche Texte im Netz veröffentlicht, unter www.Zeitverformungen.de die jüngsten Ausarbeitungen. Insbesondere die Thematik, was sich naturwissenschaftlich im äußersten Fall an Erkenntnissen überhaupt nur gewinnen lässt, durchzieht wie ein roter Faden alle diese Web-Veröffentlichungen. Die Abhandlung, die ich z.Zt. abschließen will, hat gerade zum Inhalt ein überzogenes Anspruchsdenken der Naturwissenschaften gegenüber einem sehr kritischen Wirklichkeitsverständnis, wie es jedem möglich ist, der sich intensiv auch mit den allerletzten Fragen zur tatsächlichen Daseinsbeschaffenheit auseinandersetzt.   

È

I Zeitfiktionen als Denkfallen in der Physik

Was ist eine Fiktion? Fiktion ist etwas Erdichtetes, etwas, das im Wesentlichen darauf beruht, dass man etwas rein gedanklich Angenommenes, Konstruiertes zur Grundlage aller weiteren Orientierungen und Hypothesen macht. Die Fiktion entsteht oft in einer geradezu magischen Eigenentfaltung bei kreativem Schaffen ohne ausreichende Sachorientierung: Man kann dann gedanklich alle nur irgend vorstellbaren Zusammenhänge ersinnen ohne Rücksicht darauf, ob das tatsächlich materiell stoffliche Daseinsgeschehen damit überhaupt noch vereinbar ist. Es findet eine Art Eigenberauschung statt. Je spekulativ abgehobener die „geistig“ ersonnenen Fiktionen sind, desto höher steigen sie in der Wertschätzung, die man ihnen gibt.   

Ich habe mich seit Jahren damit beschäftigt, soweit nur irgend möglich mit der tatsächlichen Beschaffenheit allen Daseinsgeschehens vertraut zu werden. So wollte ich auch Klarheit über das Wesen der Zeit gewinnen. Dabei gelangte ich zu der Einsicht, dass „die Zeit“ physisch-materiell überhaupt nicht existent ist. „Zeit“ kommt für uns nur dadurch zustande, dass wir mit unseren körperlich inneren molekularen Abspeicherungen der  ständig wahrnehmbaren Veränderungsvorgänge die Befähigung haben, das so Abgespeicherte immer wieder aufzurufen, beliebig zu vergleichen, zur Bewältigung unserer Daseinsentfaltungen zum Einsatz zu bringen.

Diese Befähigung lässt sich als „immaterielle Kreativität“ bezeichnen; sie wird von uns unablässig eingesetzt – mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass uns das „Immaterielle“ dieses Geschehens kaum noch bewusst und durchschaubar ist. (Diese „immaterielle Befähigung“ ist eindeutig erforschbar im materiellen molekularen Aufbau des Körpers verankert; sie hebt sich aber von allem rein materiellen Geschehen dadurch ab, dass durch sie eine sozusagen variable Eigengesetzlichkeit zustande kommt. Wieso das „Physisch-Materielle“ der organischen Körperbeschaffenheit zu derartigen Befähigungen imstande ist, das ist ein ungelöstes Rätsel.)         

In den Grundzügen habe ich diese Zusammenhänge bereits in meiner Ausarbeitung „Enträtselung der geheimnisvollen Zeit“ beschrieben. Mir lag damals daran, diese Erkenntnisse an die Öffentlichkeit zu bringen, dazu machte ich dann allerdings die Erfahrung: Diese von mir erarbeitete Enträtselung der Zeit weicht so sehr von der geläufigen und verbreiteten „Zeit-Auffassung“ ab, dass man kaum bereit ist diese Gedanken zur Kenntnis zu nehmen (dazu später auch der Weg von Auslobungen).

Ich habe mich dann noch intensiver mit allen Sachdaten zu diesem Wissensbereich vertraut gemacht. Dabei gelangte ich allmählich zu der verblüffenden Einsicht: Die von mir gewonnenen Erkenntnisse führen zu einem Paradigmen-Einbruch im Bereich der Physik.

Denn was genau ist die Denkfalle der „Physik“ bei der Handhabung mit der Zeit?

Alles, was der Mensch in Zeitwahrnehmungen registriert, besteht nur aus der „gedanklichen“ (immateriellen) Speicherung unablässig ablaufender Veränderungsvorgänge im tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehen.

In den tatsächlichen materiellen Abläufen gibt es niemals auch nur den geringsten „zeitlichen“ Stillstand, niemals tatsächlich existierende physisch-materielle Zeitspannen.

Es gibt keine einzige physikalische Beweisführung, die diese Erkenntnis widerlegt.

In allen geläufigen physikalischen Berechnungen und Theorien werden ganz allein lediglich bereits registrierte (gespeicherte) Veränderungsvorgänge zu einander in Beziehung gesetzt – niemals eine tatsächlich „materiell existierende“ Zeitspanne (weil die eben einfach nirgendwo vorhanden ist).     

Der Mensch hat als das selbstverständlichste Wirklichkeitsgeschehen natürlich immer wahrgenommen, dass es hier „zeitlich“ Regelmäßigkeiten und Unregelmäßigkeiten gibt: Der Tag, das Jahr – ganz eindeutig erkennbare Naturvorgänge, mit denen man sich intensiv vertraut machen konnte und von denen her man die Dauer des Tages, des Jahres „untergliedern“ konnte für alle nur denkbaren weiteren Berechnungsmöglichkeiten.

Aber was man hier dann auch immer – mit Beobachtungen und Berechnungen - zuwege brachte: Es kam hier doch niemals zu einem Zeitstillstand. Das materielle Daseinsgeschehen, in das man eingebunden war, kannte nur ein unablässig ablaufendes Veränderungsgeschehen ohne jeden tatsächlichen Stillstand.

Nehmen wir hier nur einmal als herausragendes Phänomen die Planckzeit. Ich bin kein Wissenschaftler. Aber u.a. auch im Wissenschaftsbereich muss man es sich gefallen lassen, dass ein Nichtwissenschaftler ziemlich unbekümmert eine sehr etabliert gefestigte Auffassung zur Planckzeit als Denkfalle entlarvt.

Zu allem, was sich an materiellen Veränderungsvorgängen im Vergleich zu jeweils bereits gespeicherten Veränderungsvorgängen errechnen, erfassen lässt, hat die Planckzeit die Besonderheit, dass hier eine „zeitliche Verkürzung“ nicht mehr möglich ist.

Das hat damit zu tun, dass die Natur den Menschen in kleinsten Daseinsdimensionen mit einer „Sperrwirkung“ konfrontiert: Ausmessbare Energieveränderungen laufen nicht mehr in einer vertrauten Folge ab; in allergeringsten Veränderungsschritten gibt es hier einen „Bruch“, der sich jeder der üblichen zeitlichen Berechnungen entzieht.

Max Planck hat hier eine völlig neue Naturkonstante entdeckt. Aber statt hier jetzt darauf aufmerksam zu werden, dass das tatsächliche Daseinsgeschehen der materiellen Wirklichkeit bei allen unablässig ablaufenden Veränderungen eben auch geringste Blockierungen kennt, die die tatsächlichen unablässigen Veränderungen „ins Stottern kommen lassen“ (ohne dabei jeden tatsächlichen zeitlichen Stillstand zu bewirken), hat Planck lediglich das überkommene theoretische Raum-Zeit-Gefüge um eine neue Zeiteinheit erweitert: Es ist die Planckzeit, die zwar als Teil alles materiellen Veränderungsgeschehens aufzufassen sein soll, durch die es aber anscheinend zu einer „Brechung“ aller üblichen Zeitvorstellungen kommt.

Die wahren Zusammenhänge sind hier nach meiner Auffassung: alle vorhandenen Zeitspeicherungen gibt es  nur als „immaterielles Gedankengut“; die Planckzeit ist so auch nur der Versuch einer Interpretation des tatsächlich unablässig ablaufenden Veränderungsgeschehens unserer wahrnehmbaren  Wirklichkeit.  Es  kann  unmöglich  ernsthaft  davon ausgegangen werden,

dass bei irgendwelchen  Energieeinwirkungen  im  „Mikrokosmos“ bei einem  Quantensprung von einem bestimmten Ausgangszustand her zu dem dann jeweils eingenommenen Endzustand überhaupt gar nichts passiert. Sondern es sollte richtiger davon ausgegangen werden, dass durch vorhandene Energieeinwirkungen im Quantengeschehen die potenziell vorherrschenden Spannungszustände sich – unmerklich – solange aufladen, bis es zu dem jeweiligen Quantensprung kommt. Es findet hier zwar ein kaum berechenbares Veränderungsgeschehen statt. Aber es handelt sich dabei niemals um ein anscheinend ungewohntes Veränderungsgeschehen innerhalb von ansonsten nachweislich (physisch-materiell) vorhandenen Zeitspannen. Sondern hier liegt vielmehr  nur eine besondere Erscheinungsform im unablässig ablaufenden Veränderungsgeschehen der Natur vor. Eine tatsächlich materiell existierende Zeitdauer kommt auch durch das Phänomen des „Quantensprung-Geschehens“ nicht zustande.  

Wenn man diese Zusammenhänge nicht einsieht (nicht einsehen will), verrennt man sich zwangsläufig in wirklichkeitsfernen Theorien. Alle Zeit-Theorien (und so auch Raum-Zeit-Theorien) bestehen aus wirklichkeitsfremden Fiktionen: Das, was tatsächlich nur immaterielle Realität besitzt, wird so gehandhabt, als hätte man es hier mit wirklich vorhandener physisch-materieller Realität zu tun. Und es werden daraus dann Raum-Zeit-Modelle konstruiert, die als ein perfektes Abbild der tatsächlichen Daseinsrealität gelten sollen.

Ich möchte zu allem nur immer wieder deutlich machen, dass wir es bei all unseren Zeitvorstellungen beständig nur mit einer Phantom-Zeit zu tun haben: Ein Truggeschehen, bei der man es mit einer unbestreitbar vorhandenen Wahrnehmung zu tun hat, für das es aber im tatsächlich materiell ablaufenden Wirklichkeitsgeschehen keine Realität gibt.    

È                                                             

II Denkfehlerfallen auch bei den klügsten Köpfen

Mit der Physik beschäftige ich mich eigentlich nur, weil mich insgesamt alle größeren Daseinszusammenhänge interessieren. Zu den großen Daseinszusammenhägen gehört eben einfach auch alles das, was von der Physik zur materiellen Beschaffenheit unserer Daseinswirklichkeit in den größten und kleinsten Dimensionen erforscht wird.

Vor einigen Jahren bin ich auf erhebliche Unstimmigkeiten bei dem Verständnis zum Wesen der Zeit aufmerksam geworden. Hier ist die Physik weit in der Vergangenheit in eine Denkfehlerfalle geraten. Auch heute noch ergeben sich hieraus grundlegende Fehlorientierungen.

Die richtigen Zusammenhänge bei der Entschlüsselung der Zeit sind einfach:

Eine eigenständig physisch–materiell existierende Zeit gibt es überhaupt nicht. Das uns umgebende Wirklichkeitsgeschehen existiert nur in einer Abfolge von unablässig andauernden Veränderungsvorgängen. Die Zeitwahrnehmung, mit der wir ein Leben lang zu tun haben, beruht ganz allein auf der uns von Natur verliehenen Befähigung, körperliche innere molekulare Abspeicherungen beliebig miteinander in Beziehung setzen zu können. Diese Befähigung lässt uns unablässig in einer immateriellen Realität leben.

Welche Bedeutung hat dabei das Immaterielle?

Gerade im Bereich der Naturwissenschaften ist man bislang viel zu wenig auf die Realität des Immateriellen aufmerksam geworden. Und besonders bei der Physik gibt es eine konstante Fachblindheit bei der Entschlüsselung dieser Zusammenhänge.

Die Beschäftigung mit dem Immateriellen darf nicht etwa als eine Hinwendung zu philosophischen oder metaphysischen Denkbereichen verstanden werden. Wir haben es hier mit einem Wirklichkeitsbereich zu tun, der sich in all seinen Erscheinungsformen unbedingt gezielt empirisch erfassen und erforschen lässt.          

Das Immaterielle lässt sich unmöglich als konkreter Bestandteil des realen Wirklichkeitsgeschehens negieren. Im Alltagsgeschehen hat das Immaterielle einen festen Platz. So tritt z.B. gegenwärtig gerade besonders in Rechtsfragen  ganz konkret die Bedeutung des Immateriellen in Erscheinung: Bei allem, was „kreativ“ zustande kommt (z.B. Patente, Musikproduktionen, Software) gibt es oft ein hartes Gezerre um die Rechte am immateriellen Eigentum.

Was ist dann aber das Immaterielle in seinen empirisch erforschbaren Strukturen? Ich behaupte – es beweist seine Realität in den tatsächlich nachweisbar vorhandenen Gestaltungsbefähigungen des Menschen, die über die rein physisch-materiellen Wirklichkeitsabläufe hinausgehen. Immaterielle Realität muss also gedeutet werden als etwas „tatsächlich Existierendes“; es kommt durch die tatsächlich vorhandenen Befähigungen   des  Menschen zu „immateriellen Ausgestaltungen und Umformungen“ des tatsächlich wahrnehmbaren „physisch materiellen“ Geschehens zustande. Kurz:

Der Mensch nutzt seine unbedingt auch nur stofflich–materiell aufgebauten inneren Strukturen (Neuronen, molekulare Verbindungen), um damit in sozusagen „immateriellen Eigenschöpfungen“ das tatsächlich ablaufende materielle Geschehen direkt oder indirekt zu beeinflussen.

Warum und wodurch aber kommt das so interpretierte Immaterielle zustande? Hierzu dürften die letzten Ursachen und Zusammenhänge kaum erforschbar sein. Mit Kybernetik des Gehirns (rororo 1973)  hat A.F. Marfeld einen großartigen und überaus verständlichen Überblick über alle hierzu erforschbaren Zusammenhänge geschaffen – mit dem Resultat, dass uns allerletzte Entschlüsselungen hier kaum möglich sind.

Aber die Physik negiert eben, dass unsere Wirklichkeit sich ganz eindeutig nachweisbar auch über derartige Bereiche erstreckt. Zugleich nutzt sie jedoch selbst ausgiebig die Befähigung zu der immateriellen Gestaltung von theoretischen Vorstellungswelten. Gerade das führt oft zu fatalen Denkentgleisungen.

Ich behaupte, damit aber auch den Schlüssel, die Entschlüsselung überhaupt dafür gefunden zu haben, warum z.B. in der doch eigentlich so sehr sachorientierten Physik so viele Fehleinschätzungen zustande gekommen sind und gerade heute immer noch zustande kommen: Mit der jeweiligen immateriell gesteuerten kreativen Theorienbildung meint man das jeweils wahre Abbild des tatsächlich stattfindenden Naturgeschehens gefunden zu haben. Tatsächlich aber ist es völlig unmöglich, mit der menschlichen Wahrnehmung zu einer völligen Übereinstimmung zwischen Beobachtung und dem Wahrgenommenen zu gelangen. Unsere Wahrnehmung findet immer in einer immateriellen Zeitverzögerung statt. Was wir im jeweiligen Augenblicksgeschehen wahrnehmen, ist durch das unablässig ablaufende Veränderungsgeschehen aller Daseinsvorgänge als physisch-materielle Realität unmöglich auch nur für einen geringsten Augenblick bleibend existent. Nur mit der uns von Natur verliehenen Befähigung zu einer inneren molekularen Abspeicherung von Veränderungsvorgängen erschaffen wir uns unentwegt das Zustandekommen von immateriellen Zeitspannen.

Die Zeit ist damit auch das Medium, das uns für unser Denkvermögen, für unsere Theorienbildung überhaupt erst den Spielraum öffnet, zusammenhängende Weltbilder zu ersinnen. Was wir denkend ersinnen, was wir in Theorien zu dem Daseinsgeschehen an Erklärungsmöglichkeiten entwerfen ist niemals völlig deckungsgleich mit dem tatsächlich ablaufenden Wirklichkeitsgeschehen. Im besten Fall kann hier nur eine höchstmögliche Annäherung erreicht werden.

Die bewundernswert großartigen Forschungsleistungen in der Physik haben unabwendbar immer diesen Schwachpunkt: Sie sind niemals ein exaktes Abbild der Natur.

Die generelle Fehleinschätzung, die hier in der gesamten Menschheitsentwicklung zu beobachten ist: Die Natur müsse sich immer gerade so verhalten, wie sie in Beobachtungen, in Berechnungen, in beliebigen Ausdeutungen verstanden wird.

Es ist unmöglich ein völlig zutreffend exaktes Wirklichkeitsverständnis zu erreichen; jedes unserer Wirklichkeitsbilder kommt anthropozentrisch zustande. D.h. – wir neigen immer dazu unsere Wirklichkeitssicht für ein wahres Erfassen der tatsächlichen Wirklichkeitszusammenhänge zu halten. Die Wahrheit ist jedoch: Was wir erfassen und ausdeuten, geschieht immer aus rein menschlicher Perspektive. Dabei fehlt aber ein entscheidendes verlässliches Grundwissen: Über unser eigenes Zustandekommen selbst können wir unmöglich die genaueren letzten Zusammenhänge kennen. Und deswegen können wir auch keine Garanten dafür sein, überhaupt jemals die letzten Daseinsrätsel zu entschlüsseln (d.h. dem Menschen ist überhaupt nicht die Befähigung „mitgegeben“ worden, von einer objektiv gesicherten höheren Warte her das Zustandekommen alles Daseinsgeschehens überhaupt – also auch unser Zustandekommen – enträtseln zu können).        

Es gibt eine Fülle von Schwachstellen in den Theorien der Physik, dazu später mehr. Hier nur einmal exemplarisch die grundlegenden Fehleinschätzungen, wenn die tatsächlichen Sachzusammenhänge nicht erkannt und verstanden werden: Die scheinbar unüberbrückbar gegensätzlichen Auffassungen zum Naturgeschehen bei den richtungsweisenden Physikern Niels Bohr und Albert Einstein. Für Niels Bohr musste nach der Entdeckung der Quantenphänomene das bislang geltende Kausalitätsprinzip aufgegeben werden. Albert Einstein hat sich zeitlebens gegen diese Auffassung gesträubt; er hielt daran fest: „Die Natur macht keine Sprünge…“. Die Denkfehlerfalle – alle hierzu entwickelten Theorien beruhten auf der Annahme, dass die Zeit als eine physisch-materiell existierende Größe tatsächlich Bestandteil der physikalisch erforschbaren Realität ist. Wenn man jedoch einsieht, dass es im materiellen Daseinsgeschehen nur ein fortwährendes Veränderungsgeschehen ohne jeden Stillstand, ohne tatsächliche Zeitspannen gibt, dann erweist sich der scheinbar unüberbrückbare Meinungsgegensatz zwischen Bohr und Einstein nur als Scheinproblematik. Denn eine „Zeit“, in der sich Quantensprünge akausal auf unterschiedliche Weise verwirklichen könnten, gibt es überhaupt nicht: Im gesamten „zeitlosen“ Augenblicksgeschehen der Natur ereignen sich alle Veränderungsvorgänge immer nur exakt auf die Weise, wie sie „potenziell“ (d.h. „spannungsgeladen“) jeweils zur Wirkung („Auswirkung“) kommen müssen. Der Beobachtungsfehler und zugleich die Denkfehlerfalle hier: Es darf überhaupt nicht davon ausgegangen werden, dass es tatsächlich  existierend Zeitspannen gibt, die sich je nach unterschiedlicher theoretischer Denkrichtung umformen lassen in ‚sprunghaft‘ oder ‚gleichbleibend kausal‘.

È

III Schwerpunkt - die grundlegenden Fehleinschätzungen der Naturwissenschaften bei der Wahrnehmung von Zeit und Raum

Wie kommt ein Nicht-Naturwissenschaftler – der ich nun einmal bin – dazu, sich allen Ernstes auseinanderzusetzen mit den Wissenschaftsfragen zu Zeit und Raum? Was bringt ihn dazu  über insbesondere Problembereiche der modernen Physik zu theoretisieren?

Zeit und Raum sind nun  einmal Themenbereiche, die unbedingt die Lebensentfaltung jedes Menschen berühren. Mit diesen Themenbereichen hat also generell eigentlich jeder zu tun. Was sich an Fragen zu unserem Daseinsgeschehen überhaupt auftut, versuche ich für zuverlässige Antworten so sachgerecht wie möglich in den Griff zu bekommen.

Was kann man da wirklich herausbekommen?

Alles, was wir im Dasein erfassen, erfassen wir denkend. Dabei wissen wir nicht, warum es das Daseiende überhaupt gibt. Und wir wissen auch nicht, warum wir überhaupt denken können.

Die  Naturwissenschaften sind die eigentlich stabilste Grundlage für alles, was sich nur irgend empirisch zu dem tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehen in Erfahrung bringen lässt. Und so kommt man eigentlich nie drum herum sich mit den Forschungsergebnissen der Naturwissenschaften zu beschäftigen, wenn man nur irgendetwas über größere Daseinszusammenhänge erfassen möchte.

Mein Weg - bei meinem Erkenntnishunger versuche ich mir soviel wie möglich aus dem Wissensschatz der Naturwissenschaften anzueignen. Dabei in grundlegenden Erkenntnisfragen ohne ein Ausweichen in irgendwelche zusätzliche philosophischen Gedanken.

Aber gerade damit gelingt es mir, mich bei allen Klärungsversuchen vorurteilsfrei bis an die Grenzen des Forschungsbereichs der Naturwissenschaft zu dem tatsächlich erfahrbaren Materiell-Stofflichen heranzutasten. Diese Vorgehensweise bezeichne ich als Denkpragmatik. (Das Herausarbeiten der sich dabei dann immer wieder auftuenden letzten unbeantwortbaren Fragen führt unausweichlich an den Bereich der „Grenzmetaphysik“; damit will ich die letzten tatsächlich empirisch erfassbaren Phänomene bezeichnen, deren Enträtselung unmöglich zu sein scheint.)     

Bei den grundlegenden Fragen konzentriere ich mich darauf, was wir über die Beschaffenheit unserer Daseinswirklichkeit zutreffend in Erfahrung bringen können.

Wie im vorherigen Kapitel dargelegt ist Zeit als eine eigenständig physisch-materielle Größe überhaupt nicht existent. In mehreren Ausarbeitungen habe ich entwickelt, dass „Zeit“ als eine eigenständig psychisch-materiell Größe überhaupt nicht existiert. Die bis heute verbreitete Auffassung, Zeit als etwas tatsächlich Vorhandenes zu werten beruht auf einem Wahrnehmungsfehler.

Und genau hier stoßen wir jetzt auch auf die Irrtums-Quelle zu allen geläufigen fehlerhaften Zeiteinschätzungen. Jede Form von Zeit-Aussage ist nie etwas Anderes als eine kreative Eigenschöpfung. – Das Zusammentreffen von immateriell Realem mit dem Bereich der Naturwissenschaft, in dem nur die Kriterien von Verifizierbarkeit und Falsifizierbarkeit von Bedeutung sind, wird hier besonders deutlich. Zeit hat keine physisch-materielle Existenz, Zeit existiert nur in Form von immaterieller Realität.

Wenn in der Physik die Größe „Zeit“ verwendet wird, dann handelt es sich daher immer um ein Abgleiten in eine Fantasie-Welt, die keine völlige Übereinstimmung mehr hat mit dem tatsächlich stofflich-materiellen Wirklichkeitsgeschehen. 

Auf ähnliche Weise ist auch der „Raum“ in der Physik eine eher nur erdachte Größe, bei der verschiedene anscheinend zugehörige Raum-Eigenschaften nur theoretisch („spekulativ“) hinzuerfunden werden.

In meinen jüngsten Ausarbeitungen versuche ich herauszustellen, dass die verbreiteten Theorien über eine fast schon uneingeschränkte Mehrdimensionalität des Raumes äußerst fragwürdig sind. Der Kern meiner Argumentation: Alles, was stofflich-materiell in Ausdehnung existent ist, kann über das in ihm selbst enthaltene Inhaltliche hinaus unmöglich noch weitere räumliche Dimensionen haben, die dieses Inhaltliche selbst sprengen. Erforschen lässt sich daher allenfalls nur, was in stofflich-materieller Ausdehnung bereits vorhanden ist und soweit es etwas tatsächlich Vorhandenes ist. Das theoretische Konstruieren von zusätzlichen Dimensionen, die diesen Rahmen sprengen, ist nur ein spekulativ gedankliches Hinzuerfinden von Wirklichkeitsbereichen, für die der Nachweis von tatsächlicher Realität unmöglich erbracht werden kann. 

Der entscheidend elementare Fehler resultiert aus dieser eigenartig verfestigten Denkweise: Die tatsächlich vorhandene physisch-materielle Realität müsse sich („genau“) so verhalten, wie sie sich in mathematischen Berechnungen eingrenzen und bestimmen lässt. Dabei wird jedoch stets von Größen ausgegangen, für die es physisch-materiell überhaupt kein tatsächliches Existieren gibt.

Zusammengefasst: Wir haben es (empirisch erfassbar) tatsächlich immer nur mit physisch-materiell vorhandenen Größen in genau den („eigenen“) räumlichen Ausdehnungen zu tun, wie sie jeweils „realisiert“ in Erscheinung treten. Es ist rein spekulatives Denken, Raumdimensionen als etwas tatsächlich real Vorhandenes zu postulieren, das sich „irgendwie“ über absolute Unendlichkeiten ausdehnen könnte. Und weiterhin: Alles, was tatsächlich physisch-materiell existent ist, kennt niemals einen „echten“ Ruhezustand, ist niemals in „eigenen Zeitspannen“ im materiellen Daseinsgeschehen vorhanden.

Hier gerät in wissenschaftlichen Theorien völlig durcheinander, sich einerseits gedanklich mit dem zu beschäftigen was von vornherein „einfach gar nicht da ist“ und andererseits mit dem was sich dennoch „als tatsächlich vorhanden“ erforschen ließe.

Abschließend hierzu erneut dieser Hinweis: Alles, was ich hier gedanklich entwickelt habe, hat nichts mit einem realitätsfernen Philosophieren zu tun, es ist vielmehr eine überaus strikte Rückbesinnung auf alles überhaupt tatsächlich grundlegend empirisch Erfassbare

È

IV Die Physik forscht auch im unerforschbaren Nichts und vernachlässigt das Reale

Was erleben wir vor allem in den Theorien der modernen Physik, wenn es um Fragwürdiges geht mit begründeten Ansatzpunkten für berechtigte Kritik?

Es wird nicht mehr nur gezielt erforscht, wie die Dinge in der unbelebten Natur tatsächlich beschaffen sein mögen, d.h. wie sie von ihrem Aufbau her, dazu auch in ihren Bewegungen, Strahlungen und Kraftfeldern zutreffend erfasst werden. Sondern es wird hier jetzt oft übermäßig nur ins Blaue hinein spekuliert, es werden Fantasie-Welten erfunden, die keine Übereinstimmung mehr mit der tatsächlichen Beschaffenheit alles empirisch Erfahrbaren haben. 

Das für derartiges Spekulieren eingesetzte Medium ist die Zeit. Da es jedoch eine eigenständige physisch-materielle Größe „Zeit“ überhaupt nicht gibt existiert auch die für physikalische Berechnungen zugrunde gelegte Zeit ausschließlich in immateriellen Denkkonstruktionen.   

In ihrer gesamten Vorgehensweise stößt die Physik nicht zuletzt aber auch unweigerlich immer auf eine Auseinandersetzung mit dem Nichts. Und hieraus entwickeln sich ganz offenkundig dann doch einige erhebliche Schwierigkeiten.

Der Mensch lebt mit der bewussten innerlich gesteuerten  Orientierung, dass er mit seiner körperlichen Beschaffenheit unauflöslich Teil der ihn umgebenden Außenwelt ist. Und er versucht mit Erforschen und schlüssigem Denken hier die genaueren Zusammenhänge zu erkunden.

In längst verflossener Vergangenheit standen für ein umfassendes Verstehen nur wenig Sachdaten zur Verfügung. Vieles musste durch Vermutungen zusammengereimt werden. Der suchende und forschende menschliche Geist konnte sich dabei vor allem auf der Spielwiese der Philosophie austoben  - in der ganzen Bandbreite mit dem Verlangen alle überhaupt materiellen Zusammenhänge zu verstehen bis hin zu der Suche nach brauchbaren Glaubens- und Gottesvorstellungen.

Heute versetzt uns die naturwissenschaftliche Forschung durch ihre Erfolge bei der Enträtselung vielfältiger Sachprobleme in eine völlig andere Ausgangslage: Der Bau der Welt, Sachdaten zu der Beschaffenheit des Universums, wie hier alles eindeutig nachvollziehbar funktioniert, das alles ist weitgehend geklärt.

Aber die zeitlos große Menschheitsfrage ‚Warum ist überhaupt alles so vorhanden, wie es vorhanden ist? Was sind die letzten Ursachen und Schöpfungskräfte dahinter, dass es hier überhaupt dieses gesamte Entfaltungsgeschehen gibt, wie wir es wahrnehmen?‘ – diese letzte Frage bleibt weiterhin unbeantwortet. Es ist eine Frage, die sich immer wieder dem denkenden Menschen stellt; es gibt unmöglich vernünftige Argumente, durch die diese Frage gegenstandslos wird.

Und hier sehe ich die Schwierigkeit der Physik, in eine schlüssige Auseinandersetzung mit dem Nichts zu geraten und dabei zu brauchbaren Lösungen zu kommen.

Das soll jetzt nicht doch wieder in eine Rückkehr zu philosophischen oder metaphysischen Spekulationen ausarten. Nein, es geht mir auch hier ausschließlich um die Wahrhaftigkeit in der Beurteilung alles tatsächlich nachweisbar Erfassbaren.        

Hier gäbe es allerdings kaum irgendwelche größeren Schwierigkeiten, wenn die Physik konsequent nur ihr eigenes Feld zuverlässig beackern würde. D.h. wenn man hier völlig zutreffend die weitgehend bekannte Feststellung vertreten würde: Alles, was an Fragen über den physikalisch allein erfassbaren Wirklichkeitsbereich hinaus zielt, ist nach strenger physikalischer Einschätzung für den naturwissenschaftlich zugänglichen Bereich sinnlos! – Mit den heutigen physikalischen Theorien schreckt man hier jetzt aber oft genug vor keinerlei Grenzüberschreitung zurück. Immerhin stößt man nicht selten an die Grenzen, an denen alles, was an stofflich-materiellen Vorgängen erfahrbar sein kann, durch ein ggf. darüber hinaus gehendes Vorhandensein nicht mehr erforschbar ist. Aber statt hier jetzt zu sagen ‚was es außerhalb alles Erfahrbaren geben mag, kann nicht mehr der Zugangsbereich der Physik sein‘ wird hier jetzt spekulativ „das Nichts“ eingesetzt.

Dieses so postulierte Nichts ist aber von einer sehr eigenartigen Beschaffenheit: Es ist nicht ein Nichts von einer absoluten Leere, zu der es wirklich überhaupt keine weiteren Aussagen in Richtung von irgendwie auch darin doch potenziell Möglichem gibt. Sondern hier irgendwie ein Nichts, in dem immerhin potenziell die Möglichkeit vorhanden ist, dass aus dem scheinbaren Nichts dennoch immer wieder Daseiendes entstehen kann. (Das hierzu augenfälligste Beispiel: Die bekannte Urknall-Theorie, nach der sich unser Universum zurückrechnen lässt bis fast zu einem allerersten Anfang – und davor ist das Nichts! Genau hier setzt jede Logik aus, denn tatsächlich zutreffend lässt sich hier nur folgern, dass wir hier an einen Grenzbereich stoßen, zu dem wir überhaupt nichts weiter in Erfahrung bringen können. Im etablierten physikalischen Denken wird dagegen durchgehend „kurzgeschlossen“: Wo nichts erfahrbar ist, da ist auch nichts! – Rein spekulativ wird so festgelegt, was es wohl mit allen nur überhaupt möglichen Daseinszusammenhängen auf sich haben mag; die „Physik“ wächst hier über sich selbst hinaus und bewegt sich so auch in die Gefilde, die ihr von ihren Forschungsmöglichkeiten  her absolut nicht zugänglich sind.)      

Bei einem derart postulierten Nichts ist zwangsläufig das Denkvermögen gefordert irgendeine Vorstellung zu entwickeln, welche tatsächlichen weiteren Zusammenhänge es hier wohl geben mag. Das so herausgeforderte Denken hat es im engsten Sinn dann immer nur mit genau dieser Grenzsituation des Menschen zu tun – bei aller Erkenntnisfähigkeit immer auf unüberwindbare Grenzen des Erforschbaren zu stoßen.

È

V Das Abgleiten der Physik in realitätsferne Scheinwelten durch Denk-Entgleisungen in der Mathematik

Zu dem Phänomen von Realitäts-Blindheit in der Physik will ich mich im Folgenden gezielt mit der Aussagekraft der Mathematik (als wichtige Stütze der Physik) auseinandersetzen.

Warum sich durch spekulatives Denken die Theorienbildungen in einer Art Dauerzustand über lange Zeiträume außerordentlich verfestigen konnten, das wurde mir erst unter anderem in aller Deutlichkeit klar, als ich kürzlich auf Kleines Mathematikum von Albrecht Beutelspacher aufmerksam wurde. Anhand der Zusammenstellung Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten zur Mathematik lässt sich exemplarisch aufzeigen, warum immer wieder in den gewagtesten „Theorie-Konstruktionen“ (z.B. der Physik) auch die größten Absurditäten hervorgebracht werden können: Es geschieht durch ein völliges Negieren der tatsächlich gegebenen stofflich-materiellen Wirklichkeitsbedingungen. In Kleines Mathemathikum finden sich Musterfälle für Denk-Entgleisungen, vor denen man bei allen Theorie-Gestaltungen im Kleinen wie im Großen mit einigem Nachdenken eigentlich gefeit sein sollte.

Um einigermaßen augenfällig zu erklären, um was es hier ganz elementar geht zunächst dieser Abstecher in Kleines Mathematikum (87) Was ist Hilberts Hotel?. Albrecht Beutelspacher schreibt: ...Im Unendlichen ist vieles möglich... eine wunderbare Illustration ist das von David Hilbert erdachte Hotel mit unendlich vielen Zimmern... Und Beutelspacher führt weiter dazu aus, dass rein mathematisch ‚noch so viele Gäste kommen mögen‘ – durch fortwährende Veränderung/Abänderung der zunächst gesetzten mathematischen Ausgangsbedingungen kann unmöglich  jemals   eine  Überfüllung des Hotels wegen  nicht ausreichend vorhandener Zimmer eintreten...

Das ist ein  geradezu exemplarischer Beweis dafür, wie sich mit „Mathematik“ einige eigentlich klare Realitätskriterien blindlings ignorieren lassen. Denn diese von Beutelsbacher wiedergegebene Folgerung zielt ganz einfach nur in Richtung einer rein gedanklich entwickelten abstrakten Welt, wie sie uns eigentlich nur in der Fantasy-Literatur begegnet. Hier wird die sonst oft kaum wahrgenommene Problematik deutlich erkennbar, dass nämlich die eigentlich doch offenkundige Schein-Realität ohne jedes weitere Nachdenken verwechselt wird mit unserer empirisch erfahrbaren Wirklichkeit als der tatsächlich materiell-stofflich vorhandenen Realität

Nur was materiell-stofflich vorhanden ist hat auch stofflich-materiell vorhandene Realität. Rein gedanklich mathematisch Errechnetes kann durch z.B. allein mathematische Schlüssigkeit niemals Teil der materiellen Daseinswirklichkeit werden. Die Mathematik muss  – ganz unbestreitbar – auf  jeden Fall immer als etwas „immateriell Reales“ gewertet werden. Diese immaterielle Realität hat dann zwar unbedingt  eine Verankerung im Materiell-Stofflichen, aber das allein verleiht ihr doch niemals die Qualität insgesamt „materiell existierende Realität“ zu sein. Um eine Klärung genau dieser    „Sachverhaltslage“ soll es hier gehen.

In Kleines Mathematikum verschwimmen die total unterschiedlichen Kriterien für tatsächlich materiell existierende Wirklichkeitsformen und nur fantasievoll erfundene Vorstellungswelten teilweise bis zur Unkenntlichkeit, nicht selten sogar bis zur völligen Ununterscheidbarkeit. Das mag bei Ausführungen konzentriert auf Mathematik nicht so gravierend sein – denn hier geht es ja eben „bloß um Mathematik“!

Gerade an folgendem Beispiel aus Kleines Mathematikum möchte ich das erläutern. Unter 45‘ (Kleines Mathematikum) Kann man sich den vierdimensionalen Raum vorstellen? stoßen wir auf die eigentliche Problematik, wie sehr in der theoretischen Physik immer wieder einmal fantasievoll erdachte Scheinwelten und die tatsächlich (direkt oder indirekt) wahrnehmbare materielle Daseinswirklichkeit durcheinander geraten.

Bei Beutelspacher haben wir es unter ‚45‘ mit einem rein geometrischen Problem zu tun; es handelt sich hier also nicht etwa um Fragestellungen zu überhaupt möglichen weiteren Dimensionen, die die geläufige Dreidimensionalität  des Raumes übersteigen könnten...  Fragestellungen solcher Art ergeben sich erst bei den gewagtesten  Denkmodellen, wie sie in der modernen theoretischen Physik hypothetisch entworfen werden.

Wenden wir uns also hier nur der geläufigen Dreidimsionalität des Raumes zu. Wenn wir Beutelsbachers Fragestellung unter ‚45‘ allein auf diese rein geometrischen Dimensionen des Raumes konzentrieren, dann erweist sich an den tatsächlichen Bedingungen gemessen diese Fragestellung nur als eine – gegenstandslose  - Scheinproblematik.

Denn womit haben wir es tatsächlich zu tun, wenn wir einen empirisch vorfindbaren Raum vermessen wollen? Horizontral gibt es da die Längsrichtung und daneben auch die Seitenrichtung. Zusätzlich dann die vertikale Höhenrichtung. Eine z.B. jetzt aufgefundene Höhle mit den ungefähren Ausmaßen von 20 Metern Länge, 10 Metern Breite und 8 Metern Höhe wird für ein genaues Vermessen erfordern, dass in jede Richtung immer von Neuem eine Messung vorgenommen wird – bis man ausreichend zufriedenstellende Daten gewonnen hat.

Die geläufige Vorstellung von der Dreidimensionaltät eines ausgedehnten Raumes reduziert das gewöhnlich tatsächlich Vorfindbare auf rein geometrische Idealbedingungen; in der Realität jedoch muss man ggf. unzählige Dimensionen vermessen, wenn man die tatsächlich zutreffenden Ausmaße kompliziert ausgedehnter Räume ermitteln will. (Hier aber Dimensionen vermessen zu wollen, die physisch-materiell überhaupt nicht vorhanden sind  - das ist reines spekulatives Denken, ist immaterielle Schöpfung ohne Realität.)      

Wenn wir uns aber von einer derartigen Überprüfung rein geometrischer räumlicher Dimensionen entfernen wollen, dann geraten wir unweigerlich zu Denkkonstruktionen von Fantasie-Welten, die in der empirisch (direkt oder indirekt) überprüfbaren stofflich-materiellen Realität unmöglich etwas tatsächlich Vorhandenes sein können.

Denn: Wie der „Raum“ tatsächlich überhaupt beschaffen ist – behaupte ich – ist bis in die letzten Einzelheiten ohnehin unbekannt. Dass man sich aber bei der Erfahrbarkeit des Raums immer in mehr als drei tatsächlich in Angriff zu nehmenden Vermessungs-Dimensionen orientieren muss (nämlich dass das Vermessen stets immer in alle nur tatsächlich ausmessbaren Richtungen vor sich geht), das dürfte doch unwiderlegbar ohnehin den höchsten Wahrheitsgehalt haben. Man bewegt sich dabei selbstverständlich immer „dreidimensional“ – nämlich in Breite, Höhe, Tiefe. Aber gerade dann, wenn dieses „geometrische Grundmodell selbst“ allein durch weitere zusätzliche Dimensionen rein geometrisch ausgeweitet werden soll, dann hat man eben nur mit einem rein spekulativen Fantasie-Produkt zu tun, für die es mit unserer tatsächlichen Daseinswirklichkeit keinerlei Übereinstimmung gibt.     

Abschließend auch hierzu noch einmal dieser Hinweis: Alles, was ich hier gedanklich entwickelt habe, hat nichts mit einem realitätsfernen Philosophieren zu tun, es ist vielmehr eine überaus strikte Rückbesinnung auf alles überhaupt tatsächlich grundlegend empirisch Erfassbare.

È                                                             

VI Anhang

Ein Extremfall von Fachidiotie

Versuch einer Dokumentation

Groteske Denkblockkaden durch das Verrennen in formale Absurditäten

Es geht um diesen ‚Minimal-Eklat‘: Die Wissenschafts-Wächter-Institution „RelativKritisch“ sah sich im Sommer 2010 veranlasst, gegen den Schriftsteller Egbert Scheunemann zu Felde zu ziehen; wegen ihrer angeblichen ‚Verpflichtung zur Verteidigung der Vernunft‘ schien Scheunemann ein lohnendes Opfer für die „Hexenjagd“ zu sein.

Diese damalige von RelativKritisch losgetretene Kabale müsste jetzt nicht nachträglich noch einmal aufgegriffen werden, wenn es sich bei dieser Angelegenheit nur um so eine belanglos angemaßte ‚Besserwisserei‘ zu einem nebensächlichen Streitthema  handeln würde, wie derartiges bekanntermaßen ständiges Alltagsgeschehen ist.

Tatsächlich aber wird hier wieder einmal diese Weichenstellung versucht. Unter Berufung auf die Bewahrung von Wissenschaftlichkeit in Veröffentlichungen zu physikalischen Themenbereichen wird dem „Nicht-Akademiker Scheunemann“ auf übelste Weise die Befähigung abgesprochen, auch nur annähernd begründet etwas zur Sache beizutragen.

Das Verhängnisvolle hierbei: Mit im Wesentlichen völlig unbegründeter und unsachlicher Argumentation wird hier erneut wie schon so oft jedes mögliche Vorankommen auf dem Weg zu besseren Einsichten und Erkenntnissen von vornherein  verbaut.

Wir erleben hier wieder diese katastrophal fehlerhafte Einsichtsfähigkeit: Es wird in völliger „Erkenntnisblindheit“ alles rein Formale absolut höher gewichtet als das Inhaltliche (das „Sachliche“) bei der Auseinandersetzung um ein möglichst erfolgreiches Erforschen von Naturzusammenhängen. Zielrichtung allen naturwissenschaftlichen Forschens sollte doch eigentlich sein, eine immer größere Klarheit über die tatsächliche Beschaffenheit der direkt oder indirekt wahrnehmbaren Realität zu gewinnen. Und dabei ist es von entscheidender Bedeutung, das Inhaltliche, also den tatsächlichen Wesensgehalt einer Sache oder eines Vorgangs zu „enträtseln“. Alles rein Formale muss hier immer zweitrangig sein – also unter welchen zusätzlichen äußeren Bedingungen derartige Ergebnisse und Fortschritte erzielt werden, welchen Rang oder Titel jemand vorweisen kann, der hier beteiligt ist. Entscheidend ist allein die Befähigung, in jedem Bereich alles in Angriff genommene Geschehen  sachgerecht zu bewältigen.       

Das Wüten von RelativKritisch wird diesmal vor allem dadurch entfacht, dass anscheinend wieder einmal ein Sakrileg an dem über allem erhabenen Albert Einstein verbrochen wurde (Albert Einstein hat in ununterbrochener Folge Kritik an seinen Theorien ausgelöst – und so schien auch jetzt wieder dieser Fall einer im Ergebnis haltlosen Kritik vorzuliegen).

Diesmal ist aber alles doch etwas diffiziler: Egbert Scheunemann hat aufgezeigt, dass Einsteins Theorien dann unzutreffend sind, wenn das tatsächlich ablaufende Sachgeschehen in Raum und Zeit als sozusagen „theoretisch völlig austauschbar“ in jedem einzelnen Veränderungsschritt gewertet wird. Einsteins Theorien beschreiben das Realgeschehen nur dann (aber nachweislich auch nur dann!) in zutreffender Weise, wenn das tatsächlich ablaufende Geschehen jeweils „punktuell“ mathematisch eingegrenzt wird. Das ist (nach meinem Verständnis) der Kerngehalt von Scheunemanns Veröffentlichung mit dem Titel Irrte Einstein?. - Im gesamten historischen Forschungsgeschehen kamen entscheidende Fortschritte und Umbrüche vor allem immer dann zustande, wenn sich durch genaue Beobachtung herausstellte, dass die bislang bewährt verfestigten Paradigmen fehlerhaft sind (hier könnte jetzt eine „endlose“ Aufzählung folgen: „Phlogiston“, „Äthertheorie“, „Gleichmäßigkeit der Energieverteilung bei zunehmend erhöhter Wärmestrahlung“ usw. usf.). Jedes mal gab es ein „böses Erwachen“ im gesamten Wissenschaftsbetrieb dann aber doch, wenn sich herausstellte, dass die zuvor aufs Äußerste bekämpften völlig neuen Entdeckungen und Erkenntnisse unbedingt zutreffend waren und somit oft ein völliges Umdenken erzwangen.

Auf „Egbert Scheunemann“ bezogen: Wenn auch nur ein Hauch der Überlegungen von Scheunemann zutreffend sein sollten, dann sollte das Herausforderung genug sein, sich mit der von Scheunemann nachgewiesenen Problematik in Einsteins Theorien genauer zu beschäftigen…

Was aber in den Gefilden von vermeintlich überzeugender Wissenschaftlichkeit geschieht, hat stattdessen die direkte entgegensetzte „Verharrungs-Tendenz“. Es werden nicht nur die unbestreitbar zutreffenden theoretischen Schlüsse von Albert Einstein „wie in Fels gemeißelt“ als unantastbares Gut gewertet. Darüber hinaus gibt es auch noch die Tendenz „Einstein in Form einer Ikone zu stilisieren“. Das führt regelmäßig dazu, dass mit Einsteins Theorien in einer größten Beliebigkeit verfahren wird, bei der oft genug keine nur irgend erdenkbare (aber realitätsferne) Manipulation ausbleibt.              

Auf die Veröffentlichungen von Egbert Scheunemann bin ich durch meine Ausarbeitungen zum Wesen der Zeit aufmerksam geworden. Seit längerem ist mir der grundlegend fehlerhafte Denkansatz in zahlreichen physikalischen Theorien aufgefallen: Das allgemein verbreitete Zeitverständnis (so auch in den Naturwissenschaften) hat zum Inhalt, dass die „Zeit“ in tatsächlich physisch-materiellen Zeitspannen existent ist. Es gibt aber – behaupte ich – unmöglich tatsächlich materiell existierende Zeitspannen; das gesamte materielle Daseinsgeschehen ist nichts anderes als ein unablässig anhaltender Ablauf ständiger Veränderungsvorgänge. Die „Zeit-Wahrnehmung“ entsteht ausschließlich durch innere molekulare Speicherungsvorgänge (wie sie bei allen Lebewesen anzutreffen ist).     

Um auf meine Ausarbeitungen zum Wesen der Zeit aufmerksam zu machen hatte ich den Weg der Auslobung gewählt. Die ausgelobten Preisgelder (24. März 2010 zunächst 5.000€, 12. Dezember 2011 erhöht auf 8.000€) wurden nie ‚abgerufen‘.

Meine Ausarbeitungen begründe ich mit „Wissenshunger“, „Erkenntnishunger“ – ein individueller Charakterzug, wie er immerhin bei jedem Menschen anzutreffen sein mag.

È

Eine fallbezogene Dokumentation

Web-Fundstelle:

http://www.relativ-kritisch.net/blog/allgemein/egbert-scheunemann-der-spektrum-verlag-und-sein... :

Egbert Scheunemann – Der Spektrum Verlag und sein enfant terrible – von Redaktion am 13. September 2010: Ende Juli hatte RelativKritisch über eine Rezension zu Alexander Unzickers Buch „Vom Urknall zum Durchknall“ berichtet, die ein physikalisch wenig begabter, aber bekennender Einstein-Gegner in der populärwissenschaftlichen Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft untergebracht hatte. Es dauerte nicht lange, bis sich auch auf anderen Seiten des Internet Kritik an der redaktionellen Entscheidung von Spektrum formierte.“   

Auszug Web-Fundstelle unter ‚Alexander Unzicker – Seltsame Rezensionen‘(04.10.2010):

Alexander Unzicker – Seltsame Rezensionen von Redaktion 4. Oktober 2010: Der Münchner Gynnasiallehrer Alexander Unzicker hat im Februar 2010  mit „Vom Urknall zum Durchknall“ dem renommierten Springer-Verlag eine sehr umstrittene „Philippika“ gegen die theoretische Physik untergejubelt. Der Herr Unzicker versucht sich seitdem als Vertriebsstratege und Medienprofi in eigener Sache und ‚pusht‘ auf seiner Website ein Produkt, das zwar viel Anstoß erregt, das aber nicht wirklich gebraucht wird… Alexander Unzicker ist stets am Puls der Zeit. Selbst prekäre Empfehlungen von Einstein-Gegnern, wie von Egbert Scheunemann, schreibt sich der Pädagoge auf seiner Website zugute… (Es folgt eine kurze Auflistung verschiedener Stellungnahmen zu der Angelegenheit; hieraus nachfolgend zwei markante Bemerkungen) … In den ScienceBlogs ist der Münchner Lehrer (gemeint ist Alexander Unzicker) mehrfach unangenehm aufgefallen… Aus Alexander Unzicker wird nach all diesen Vorfällen erst recht kein ernstzunehmendes Mitglied der wissenschaftlichen community werden. Denn tölpelhaftes Wollen und proletenhaftes Pöbeln ist nun mal kein Ersatz für echtes Können.

Den Beitrag „Ein Extremfall von Fachidiotie“ habe ich nicht zuletzt gerade wegen Äußerungen dieser Art verfasst. Es folgen dazu aber auch weitere Web-Kommentare, die in dieser Angelegenheit etwas mehr Sachlichkeit vermitteln:

Hey du Kenner, wenn Du auch nur annähernd wüsstest, wievielen C4 Profs in Theoretischer Physik Unzicker aus dem Herzen gesprochen hat, würdest Du obigen Kommentar (der übrigens an keiner Stelle aufzeigt, wo Unzicker falsch liegt) nicht schreiben.

… Bevor man einen Lehrer wie Alexander Unzicker abkanzeln will, sollte man m.E. auch einmal zur Kenntnis nehmen, was Spitzen-Wissenschaftler zum Wahn gewisser Theorien zu sagen haben. Ich denke dabei vor allem an Robert B. Laughlin, Physik Nobelpreisträger 1998, dessen Buch „Abschied von der Weltformel“ wahrlich wenig Gutes an bestimmten Entwicklungen der theoretischen Physik lässt. Es ist ein Genuss, seine witzig und ironisch  formulierten Bedenken zu lesen. Man fragt  sich  doch, woher  es  kommt, dass anerkannte  Physiker immer wieder fundierte Kritik an den theoretisch entwickelten physikalischen Modellen üben. – Die Mathematik ist die Sprache der theoretischen Physik, doch auch, wenn sie formal standhält, kann sie Unsinn produzieren, sobald sie Elemente der Physik  ins Virtuelle verlagert. Die so entstandenen virtuellen Spielzeuge von Mathematikern, so meine ich, sind abschreckend für ernsthafte Studenten und Physiker, obwohl sie durch die generierten Paradoxien medienwirksam sind wie eh und je. („Ach, wie aufregend, dass die Wahrscheinlichkeit von gewissen Ereignissen in der Quantenwelt grösser als 1 ist“!) Absurd, so meine ich. Jeder Anfänger der Wahrscheinlichkeitstheorie weiß, dass bei so einem Ergebnis ein Denkfehler zugrunde liegt. – Was ist denn von einer Theorie zu halten, die intelligente Studenten veranlasst, gewisse Fragen nicht zu stellen, weil sie an den Stützpfeilern dieser Theorie rütteln? – Ich meine, da darf man mit Recht kritisieren! Das sind wir sogar unserer Jugend schuldig, der man wirklich nicht zumuten sollte, Hypothesen kritiklos als Physik-Ersatz zu akzeptieren.               

Web-Fundstelle (14.03.2012):

https://mailstore.dsl.o2online.de/exchange/andreasnowak9@alice-dsl.net/Entw%BBCrfe/AW...

Körkel, Thilo (‚Spektrum DER WISSENSCHAFT‘) – Betreff: Auslobung für physikalischen Nachweis: Sehr geehrter Herr Nowak, leider kann ich Ihnen Ihr Schreiben über eine „Auslobung von 8.000 Euro für einen zu erbringenden physikalischen Nachweis“ erst heute beantworten. Wir sind der Ansicht, dass die Erlangung tieferer physikalischer Erkenntnisse über das Wesen der Zeit zweifellos eine herausragende wissenschaftliche Leistung wäre. Die Auslobung eines Preisgelds erscheint uns aber nicht nötig, da dieses Ziel ohnehin von zahlreichen Forschern verfolgt wird, und wir wollen sie daher auch nicht weiter unterstützen. Mit der Bitte um Ihr Verständnis und freundlichen Grüßen aus Heidelberg   Thilo Köster    

Anmerkung (Nowak): Inzwischen habe ich nun schon einmal den vorerst letzten Schritt bereits getan und damit das Ziel längst erreicht. Mir ist – behaupte ich – die entscheidende Enträtselung der „rätselhaften Zeit“ also bereits unbedingt gelungen, und ich fordere (mit der Auslobung) lediglich noch dazu heraus, diesen Erkenntnisfortschritt zu widerlegen. In diesem Sinn möchte ich den Inhalt meiner Auslobungen auch weiterhin in Veröffentlichungen bekannt machen. So jetzt auch in der Form des Offenen Briefes zur Kenntnisnahme u.a. an Bild der Wissenschaft, GEOkompakt oder natur+kosmos  – zwei andere populärwissenschaftliche Publikationen, die (lt. „Spektrum“) nicht wie Spektrum DER WISSENSCHAFT für sich in Anspruch nehmen können, dass hier meist selbst Forscher schreiben – oft genau diejenigen, die die entsprechenden Forschungen betreiben – selbst über das entsprechende Thema und u.a. auch Nobelpreisträger als Autoren…

Gewichtiger Gewinn aus grundlegend bedeutsamen Orientierungsmöglichkeiten

Der von ‚RelativKritisch‘ ausgelöste Eklat ist ein willkommener Anlass sich Klarheit zu verschaffen, wer denn nun überhaupt auserwählt ist, sich über die berühmte Frage  „ ... was die Welt im Innersten zusammenhält?“ Gedanken machen zu dürfen.

Ich meine: Im Prinzip jeder denkende Mensch. Unmöglich kann z.B. etwa auch die Naturwissenschaft exakt sämtliche letzten Daseinsrätsel lösen.  

Die näheren Zusammenhänge hierzu möchte ich nachfolgend erläutern:

Ein entscheidender Denkansatz hierbei ist die Einsicht, dass es die Zeit als eine  physisch materiell existierende Größe überhaupt nicht gibt. Aber welches völlig andere Weltbild ergibt sich, wenn ich (mit dieser Hypothese) Recht habe? ( - in der Orientierung alles unbedingt am Empirischen ausgerichtet. Was hier jetzt das überhaupt Erfahrbare übersteigt nenne ich den Bereich der Grenzmetaphysik.)   

Um von einer fehlerhaften Einschätzung zum Wesen der Zeit loszukommen sollten wir  für ein klärendes Vorankommen von der tatsächlich erforschbaren Beschaffenheit des Menschen ausgehen.

Wer, was ist der Mensch? Wer bin ich?

# Wir alle sind Sternenstaub. D.h. im heute vom Menschen registrierbaren Ablaufgeschehen der Natur entstanden irgendwann in der Vergangenheit in einer recht frühen Entwicklungsphase die Sterne. Aus dem Sternenstaub formten sich die ersten molekularen  Verbindungen, die zu einer „Selbstorganisation“ befähigt waren. Und aus dieser molekularen Selbstorganisation entstanden später dann die ersten organischen Lebewesen. - Nie gab es hier einen Stillstand. Alles entwickelte sich fortwährend stets zu dem später darauf dann Nachfolgenden. (Fundstellen u.a. in Wir alle sind Sternenstaub von Stefan Klein sowie in DER URSPRUNG DES LEBENS von J.D. Bernal)

# Die ersten Lebewesen konnten wegen ihrer molekulare „Speicherungsbefähigung“ die äußeren unablässig anhaltenden Abläufe in immateriell realen Zeitspannen wiederholbar und so auch generell immer wieder abrufbar zu machen (- diese „immateriell realen Zeitspannen“  waren in letzten Funktionen in der „körperlichen molekularen Hardware“ verankert). Höhere Lebewesen entwickelten dann auch die Fähigkeit, diese „immateriell abgespeicherten Zeitspannen“ in zweckdienlichen „Zeitabläufen“ umweltgerecht auszugestalten.

# Dann entstand als Nächstes der Mensch – in den einzelnen Entwicklungsschritten nach heutigen Forschungsergebnissen ziemlich genau rekonstruierbar. Und erst der Mensch konnte sich „bewusst“ u.a. gerade diese Frage stellen: „ ... woher komme ich, wozu bin da, wohin wird alles führen“.

# Das ging Hand in Hand mit einer ganz konkreten „kulturellen Fortentwicklung“: Der Mensch erfand mit  seiner „immateriellen Begabung“ sehr reichhaltig die inhaltlichen Ausfüllungen der von ihm geschaffenen  Zeitspannen: Er allein gab sich so auch Antworten darauf, was das alles zu bedeuten hatte, dass es ihn überhaupt gibt, warum es ihn gibt, wofür es ihn gibt.

# Die eigentlich entscheidende Frage  hier ist überhaupt aber (meine ich): Was ist hier zu allem die (elementare) Antriebskraft? Was befähigt das „Materiell-Stoffliche“ zu einem derartig gesamten  Leistungsvermögen, wie es im Bereich des lebendig Organischen anzutreffen ist?                  

# Genau das ist bis heute unbeantwortet.

Und es ist exakt dieser Bereich der Naturwissenschaft, aus dem heraus es hierzu (behaupte ich) eine überzeugende Antwort nicht gibt und wohl auch in allen ferneren Zeiten nie geben wird.

Es handelt sich um eine Fragestellung, die sich bei einigem Nachdenken zwingend zu dem rein empirisch vorfindbaren Daseinsgeschehen auftut.

Die Naturwissenschaft ist eigentlich unbedingt gefordert, diesen „Grenzbereich letzter Erfahrbarkeit“ als etwas Existierendes zu begreifen und hieran das tatsächlich direkt oder  indirekt Erfassbare in aller noch verlässlichen Verifizierbarkeit abzugrenzen (d.h. hier ein klares Eingeständnis zu geben in die Richtung, dass zu dem Nicht-Erforschbaren auch ein unbedingtes „Nicht-Wissen-Können“ gehört. Also hier nicht in die bekannte simple Blockierung auszuweichen „jedes weitere Fragen ist sinnlos“. Sondern zu dem Eingeständnis finden „jedes weitere Erforschen-Wollen stößt hier auf letzte unüberwindbare Grenzen“).

# Und genau da muss auch eine berechtigte Kritik an der heutigen „Präsentation“ der Naturwissenschaft ansetzen. Denn die Naturwissenschaft wird 'dargeboten' als ein Forschungsbereich, der auch die letzten „empirischen Fragestellungen“ zu beantworten vermag (z.B. Richard Dawkins). Oder auch als ein Forschungsbereich, in dem theoretisch auch die letzten offenen Fragen nach den überhaupt größten Zusammenhängen  eine Antwort finden (z.B. Stephen Hawking).

Richard Dawkins beschreibt auf bewundernswert verständliche Weise alle funktionellen  Schrittfolgen im Evolutionsgeschehen; wodurch aber all die unterschiedlichen Befähigungen im Laufe der Evolution in Gang gesetzt und zu höchster Entfaltung (z.B. beim Menschen) gebracht wurden – keine einzige „Bemerkung“.

Stephen Hawking beweist (verkürzt gesagt) „mathematisch“, dass es Gott nicht gibt. Dass das tatsächlich wahrnehmbar vorfindbare Daseinsgeschehen aber einen völlig anderen „materiellen“ Inhalt hat als den, der von Hawking bei all seinen Berechnungen zugrunde gelegt wird, das klammert Hawking völlig aus (Fundstelle Denkherausforderung Universum in meiner Web-Seite www.sternenstaub-verwandlungen.de).

# Damit stehen wir also vor der generellen Frage: Wie können all diese rein materiell-stofflichen „Elemente der Naturwissenschaften“ mit diesen (empirisch) nachweisbar besonderen Befähigungen des „organisch belebten Sternenstaubs“ in einen Zusammenhang gebracht werden?

# Jedem Menschen sollte damit ein berechtigtes Interesse an allen erreichbaren Informationen zu diesen „Erforschungsbereichen“ zugestanden werden: D.h. welche Forschungsergebnisse über alles rein funktionelle Geschehen im Bereich des Materiellen (im weitesten Sinn) jeweils gerade erzielt wurden; dieses dann nach den bewährten Kriterien von „Verifizierbarkeit und Falsifizierbarkeit“. Und daneben der völlig andere  Bereich: Wie lassen sich all die vielfältigen Antriebskräfte näher bestimmen und   eingrenzen, über die der Mensch ganz offenkundig verfügt? (- obwohl er doch „eigentlich“ nichts Anderes ist als eine besonders gelungene Zusammenfügung von ein wenig Sternenstaub...)

Ich möchte immer wieder betonen und hervorheben, dass diese Fragestellungen nichts mehr mit einer „rein philosophischen Erkenntnissuche“ zu tun haben; es sind exakt die Fragemöglichkeiten, die sich für jeden Menschen auftun, der sich nur irgend mit Vernunftbegabung und Wissenshunger über tiefere Zusammenhänge im Daseinsgeschehen informieren möchte.

# Auf mich bezogen bedeutet das: Ich bin zwar – nach wissenschaftlichen Maßstäben – nur Laie, habe aber ein brennendes Interesse, soviel wie nur irgend möglich über alle  kulturellen Errungenschaften in Erfahrung bringen, die sich inzwischen zu einem zuverlässig vorhandenen Wissensstoff angehäuft haben. Ich schätze hier für jeden Wissensbereich eine möglichst große gründlich aufbereitete Stoffsammlung. Und dann eben auch eine hohe Zuverlässigkeit des so zugänglichen Wissens-Stoffs.

Gerade deswegen möchte ich möglichst von allem verschont bleiben, was hier einfach nur sachlich oder auch inhaltlich Unfug ist. Damit meine ich die „Orientierungs-Falle“, in die man durch das „Dogma“ von vermeintlich unantastbarer Wissenschaftlichkeit geraten kann (gerade das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ handelt beispielhaft von dieser „Orientierungs-Falle“).   Und ich lehne so auch „Tabuisierungen“ ab, bei denen nichts Anderes als eine angemaßte Privilegierung ausschlaggebend dafür ist, was jeweils zu Wert oder Unwert von „Erkenntnisgewinn“ von entscheidender Bedeutung sein soll.

Was ich mit eigenem Wissen und begründeten eigenen Erkenntnissen zu einem besseren Verständnis irgendwelcher Daseinszusammenhänge beitragen kann, das möchte ich bereitwillig an jeden Interessierten weitergeben.

# In diesem Zusammenhang bin ich dankbar dafür, dass wir über Egbert Scheunemann mit  Irrte Einstein? und über Alexander Unzicker mit Vom Urknall zum Durchknall? einen Fortschritt in einer skeptischen Aufarbeitung von fragwürdigen „physikalischen Theorien“ erfahren dürfen. (Und ich selbst bin dankbar eben auch zu einem neu gewonnenen Erfahrungsbereich von unbegreiflich anmaßender Ignoranz - wenn RelativKritisch im Zusammenhang mit Scheunemann den „Mobbing-Begriff“ Crank verwendet.  Ich  sollte mir dann auch in etwa zurechnen dürfen, dass ich ohne Wenn und Aber in die Kategorie „RelativKritisch-Crank“ gehöre... ! Womit sich übrigens „Relativ/Kritisch“ völlig in ein Abseits von völliger Unglaubwürdigkeit bringt ist das Mobbing-Verhalten, Scheunemann als bekennenden Einstein-Gegner brandmarken zu wollen; das zeugt nun wirklich vollends von überzogener unsachlicher Verbohrtheit.)

# Die zuvor beschriebenen Einschätzungen konnte ich entwickeln, weil mir zu dem Wesen der Zeit die entscheidenden Zusammenhänge klar geworden sind, die zu einem kritischen Umdenken insbesondere in der Physik Anlass geben.                             

Beispielhaft dazu angeführt die legendäre Kontroverse zwischen Albert Einstein und Niels Bohr. Also: Wer hat Recht? – Nach Einsteins Theorien verläuft das gesamte Naturgeschehen stetig, aber eben nicht in „euklidischer Erfassbarkeit“. Nach Bohr ‚macht die Natur Sprünge‘, kennt keine ‚echte‘ Stetigkeit.

Des Rätsels Lösung: Beide haben Unrecht. Das tatsächliche Naturgeschehen ist inhaltsreicher als es sich mathematisch exakt erfassen oder auch sonst rein funktionell beschreiben lässt.

Denn auch hier stoßen wir an Grenzen von verlässlichem Wissen – jetzt auf Niels Bohr und Albert Einstein bezogen:

Wodurch irgendwelche Elementarteilchen potenziell dem Schicksal ausgesetzt sind auf eine andere Energiestufe springen zu müssen – wir wissen es nicht. Wir können die Regelmäßigkeiten hierzu allenfalls annäherungsweise errechnen (- nicht zuletzt durch Niels Bohr kam hier das anscheinend „absolut akausale Wirken des Naturgeschehens“ in die Welt).

Und eine letzte Erkenntnislücke bei Albert Einstein: Einstein war in der Überzeugung „gefangen“, dass sich die anscheinend akausale Sprunghaftigkeit allen elementaren Geschehens in einwandfrei mathematisch errechenbar Raum- und Zeitformendes unterbringen lassen musste. Diese „Zielvorstellung“ konnte als Endergebnis unmöglich erreicht werden, weil es eben eine eigenständig physisch-materiell existierende Zeit überhaupt nicht gibt. Und weil unter dieser Voraussetzung auch hier nur in „Annäherungswerten“ gerechnet werden kann („Annäherungswerte“ wegen auch hier einer letzten Begrenztheit des tatsächlich insgesamt mathematisch Erfassbaren).   

È