Fiasko der Naturwissenschaft beim Zeitverständnis

Das Versagen in der Wissenschaft bei der Begegnung mit einer bahnbrechend neuen Erkenntnis - eine Dokumentation

 

Inhaltsübersicht

Vorbemerkung

Eine Chronik zu dem Versagen in der Wissenschaft bei  der Begegnung mit einer bahnbrechend neuen Erkenntnis

Die Zeitenträtselung, ein Prüfstein für den sinnvollen Einsatz der Vernunft  

Erkenntnissperren in der Wissenschaft

Abschließend ein ‚Protokoll‘ zum Stand der Bewährungserprobung meiner Zeitenträtselung

Begleittext zu dem „Protokoll“: Stand der Bewährungserprobung meiner Zeitenträtselung

Korrekturansätze für ein aktuell zutreffenderes Gesamtdaseinsverständnis zum Wesen der Zeit  

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Vorbemerkung

Eine ganz einfach untrügliche Beobachtung zum tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehen: Ein gesprochenes Wort kann man nicht ungeschehen machen, ein abgefeuerter Schuss lässt sich nicht zurückverwandeln.

Es lassen sich noch viele solcher Vorgänge aufführen, die ähnlich unumkehrbar ablaufen – und trotzdem gibt es die Zeit.

Sehr lange habe ich über diese Merkwürdigkeit nachgedacht. Irgendwann fand ich die Lösung und habe sie 2009 auf meiner Webseite Kant-Kosmos-Reales unter Enträtselung der geheimnisvollen Zeit veröffentlicht.  

Bei intensivem Nachdenken ist es nicht schwer, die Lösung zu finden: „Zeit“ entsteht überhaupt nicht in irgendwelchen „physikalisch-materiellen Vorgängen“, „Zeit“ entsteht einzig und allein im Erinnerungsvermögen des Menschen. Ganz allein, weil der Mensch alles von ihm Wahrgenommene in seinem Inneren, in seinem Gedächtnis „abspeichert“, entsteht für ihn der Eindruck von „Zeitgeschehnissen“, die ihn ein Leben lang begleiten. Alles „organische Leben“ hat diese außerordentliche Befähigung, die im rein physisch-materiellen Geschehen nirgendwo anzutreffen ist: Es werden in organischen Speicherungen Zeitspannen aufgebaut, „konserviert“, die kaum jemals in einem völligen Gleichklang mit allen nur „materiellen Vorgängen“ sind.

Einzig der Mensch besitzt bei diesen organischen „Zeit-Speicherungsmöglichkeiten“ die zusätzliche Befähigung, mit den so gewonnenen „Zeiterfahrungen“ durch bewusste Steuerung völlig eigene „Zeitvorstellungswelten“ zu entwickeln. Alles, was er auf diesem Wege im weitesten Sinn kreativ erschafft, bezeichne ich als „immaterielle“ Realität. Es ist eine Realität – durch eine besondere „Begabung“ des Menschen vorhanden, unbedingt „irgendwie auch in letztlich materiellen Substanzen abgespeichert“, aber niemals völlig identisch mit irgendwelchen rein physisch-materiellen Vorgängen. Der Mensch speichert so das immateriell Entstehende in seinem Inneren, er nutzt aber auch jede Möglichkeit dieses so Entstandene in allen nur sich bietenden und geeigneten „Verbreitungsmedien“ an andere Menschen weiterzugeben – und sei es auch nur durch ein „einstweiliges Abspeichern überhaupt“.

Diese Erkenntnis konnte ich nur durch intensiveres Nachdenken gewinnen und vertiefen.

Ehe es diese Erkenntnis gab, wurde die Zeit durchgehend als eine irgendwie tatsächlich eigenständig existierende Größe verstanden – mit ganz erheblichen „Folgeirrtümern“.

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Eine Chronik zu dem Versagen in der Wissenschaft bei der Begegnung mit einer bahnbrechend neuen Erkenntnis

In der Vorbemerkung erwähne ich u.a.: Im tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehen müssen wir die Erfahrung machen, dass sich ein abgefeuerter Schuss nicht zurückverwandeln lässt; in einem Augenblicksvorgang startet er in Richtung seiner Flugbahn – und was sich ab da ereignet kann nicht mehr so in die allererste Ausgangssituation zurückverwandelt werden, dass alles ungeschehen bleibt.  

Eigentlich sollte allein schon von so einem überzeugenden Beispiel her völlig einleuchtend sein, dass (wie bereits Heraklit die Überzeugung vertrat) alles fließt. Und wenn alles fließt – wie gibt es denn dann trotzdem nach unserer Erfahrung  die „Realität“, dass wir in sehr genau berechenbaren Zeitvorstellungen leben?

Dies ist eine Erkenntnisproblematik, mit der sich die Menschheit seit ältester Vergangenheit beschäftigt hat und zu der bislang eine konkrete und überzeugende Lösung nie gefunden wurde. Wenn es mir jetzt gelungen ist, hier die entscheidenden Zusammenhänge zu enträtseln, dann hat - meine ich – diese Entdeckung historische Bedeutung: Es ist ein Erkenntnisgewinn in der Menschheitsgeschichte, wie so etwas in „Einmaligkeit“ immer wieder einmal bei einigem Nachdenken zustande kommt.

Dazu aber der Reihe nach.

Ich habe mich über viele Jahre mit der Problematik eines zutreffenden Verständnisses zum Wesen der Zeit beschäftigt. 2009 habe ich die dazu gefundene Lösung erstmals auf meiner Webseite Kant-Kosmos-Reales unter ‚Kosmologisches‘ (http://www.kant-kosmos-reales.de/Kosmologisches.htm)  veröffentlicht.

Im Kern geht es dabei um diese Erkenntnis (formuliert nach dem neuesten Stand Juni 2013): Die Zeit ist keine physikalische Größe. Zeit entsteht für den Menschen ausschließlich dadurch, dass er in inneren organischen Speicherungen Wahrnehmungseindrücke zu erfassen vermag. Diese Abspeicherungen sind für ihn immer wieder abrufbar, er kann sie für bewusste Steuerungen einsetzen. Dieses „Abspeicherungsvermögen“ ist eine Befähigung, die auf jeder Stufe organischen Lebens anzutreffen ist. Einzig der Mensch hat zusätzlich auch noch die Befähigung, diese Vorgänge bewusst wahrzunehmen und auf das so zustande kommende „Zeiterleben“ in bewussten Steuerungen Einfluss zu nehmen.

In der gesamten Menschheitsgeschichte hat es niemals eine für sich selbst physisch-materiell existierende Zeit gegeben. Es war immer nur ein „immateriell vorhandenes Zeiterleben“, das jeden Menschen unablässig begleitete.

In den Geisteswissenschaften und insbesondere in den Naturwissenschaften ist man sich nie über diese Zusammenhänge im Klaren gewesen. Gerade in der Physik hat dieser „Erkenntnisfehler“ oft zu absurden Verständnisauffassungen geführt.   

In der Physik wird die Zeit nach wie vor wie eine eigenständig existierende physisch-materiell vorhandene Größe behandelt. Richtig dagegen ist aber, dass die Zeit auch physikalisch ausschließlich als eine jeweils wahrgenommene Veränderungszeitspanne im unablässig ablaufenden Veränderungsgeschehen alles materiell Vorhandenen verstanden werden muss. D.h. alles, was jemals als Veränderungsgeschehen vermessen wurde, bildete allein die Grundlage für alle weiteren Zeitbestimmungen. Eine eigenständig physisch-materiell existierende Zeit wurde nie ermittelt.

Alles, was uns an physikalischen Ausarbeitungen zu der Zeitproblematik vermittelt wird, beschreibt niemals irgendein Eingreifen in ein tatsächlich ablaufendes physisch-materiell existierendes Geschehen. Im besten Fall haben wir es hier allenfalls mit einem rein geistigen Transformieren von wahrgenommenen Veränderungsdaten in Richtung (annähernd zutreffender) theoretischer „Zeitdeutungen“ zu tun.  

Ich bin kein Physiker und verfüge auch über keine brauchbaren Kenntnisse in der höheren Mathematik.

Wenn ich mich dennoch mit meinen bahnbrechend neuen Einsichten zu der Zeitproblematik an die Öffentlichkeit wende, dann kommt es hier unweigerlich zu diesem grundlegenden Missverständnis: Für den Fachbereich „Physik“ meint man, dass es zu dem gedanklichen Vordringen in letzte Zusammenhänge des tatsächlich erfahrbaren Daseinsgeschehens erforderlich ist, unbedingt über eine solide spezielle Fachkenntnis zu verfügen. Die Fehleinschätzung bei dieser Auffassung ist aber: Wenn in einem „Wissensbereich der Menschheit“ ein elementarer Wahrnehmungsfehler vorliegt, dann muss man sich bei etwas Einsichtsvermögen nur darüber im Klaren sein, dass man sich in einem derartigen Fall mit jeder bisherigen Vorgehensweise  „auf einem Holzweg“  befindet:  Allem Vorgehen  liegt durchgehend  eine  elementare Fehleinschätzung zugrunde! Und so sehr hier dann auch die überragendsten Erkenntnisfortschritte gewonnen werden – alles bewegt sich unbedingt in einem „Holzwegbereich“.  Alles was hier und jetzt in diesem Bereich als etwas Großartiges erarbeitet wird kann sich nicht in Richtung einer überhaupt möglichen letzten  Problemlösung bewegen. Man befindet sich in einer Sackgasse, in der jedes weitere vermeintliche Vorankommen unmöglich ein Fortbewegen auf dem richtigen Weg ist.

Ich hatte 2009 in einiger Naivität erwartet, dass mein Erkenntnisgewinn

         „Zeit ist nicht als eine physisch-materielle Größe existent sondern wird in Wirklichkeit

        nur als etwas immateriell Reales erlebt“

ohne Weiteres ein verbreitetes Interesse zu tieferen Abklärungen wecken würde. Das war weitgehend nicht der Fall.

Ich habe später mit zwei Auslobungen versucht, auf die Zuverlässigkeit meines Erkenntnisgewinns aufmerksam zu machen (dabei zunächst 5.000 € ausgelobt, Anfang 2012 nochmals erhöht auf 8.000 € mit Webseite Zeitverformungen unter Themenbereich Zeitverfälschungen /Kurzfassung der zweiten Auslobung http://www.zeitverformungen.de/ Zeitverfaelschungen.htm). Auch hierzu gab es kaum ein nennenswertes Echo.

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Die Zeitenträtselung, ein Prüfstein für den sinnvollen Einsatz der Vernunft

Im alltäglichen Gebrauch ist ein planvoller Umgang mit der Zeit eigentlich keine große Herausforderung. Man weiß ziemlich genau, was in den nächsten Tagen, Monaten, Jahren auf einen zukommen wird und versucht sich im Voraus zweckmäßig darauf einzustellen.

Was die Zeit dem Wesen nach selbst ist, woraus sie besteht, das weiß man nicht. Das ist aber auch überhaupt nicht unbedingt erforderlich. Denn ohne ein tieferes Eindringen in derart letzte Fragen lässt sich der tägliche Umgang mit der Zeit generell ziemlich unkompliziert handhaben.

Auf einer „höheren Ebene“ wird die Sache doch schon etwas verzwickter. Zur gesamten Bandbreite des „Menschseins“ gehört es nun einmal auch, dass in vielen Bereichen – je nach Neigung und Veranlagung – unter Einsatz des Intellekts bestimmte tiefere Zusammenhänge geklärt werden sollen.

Aber hier haben wir es jetzt mit dieser Merkwürdigkeit zu tun: Die „Zeit“ wurde bis zum Äußersten strapaziert, wenn es darum ging, für bestimmte rätselhafte Verformungen im tatsächlichen materiellen Ablaufgeschehen eine Erklärung zu finden. Es wurde aber kaum jemals die Frage gestellt, ob die Zeit etwas tatsächlich für sich selbst physisch-materiell Existierendes ist.

Nach der von mir erarbeiteten „Enträtselung der geheimnisvollen Zeit“ ist die Zeit auf gar keine Weise etwas physisch-materiell Existierendes; es handelt sich bei unserer Zeitwahrnehmung ausschließlich um die Befähigung, durch unsere bewusste „Verarbeitung“ aller organisch aufgenommenen Wahrnehmungseindrücke in Denkvorgängen, Abspeichern von Erinnerungen, gedanklich ersonnenen eigenen Vorstellungswelten mit „immateriell erzeugten“ Zeitspannen zu leben. Es handelt sich dabei ausschließlich um eine „immaterielle Befähigung“, die für sich allein genommen keinen selbständigen physisch-materiellen Gehalt hat. (Den Begriff „das Immaterielle“ verwende ich, um damit den Bereich aller kreativen Betätigungen des Menschen im weitesteten Sinn überhaupt zu kennzeichnen. In mehreren Ausarbeitungen habe ich auf die Bedeutung des Immateriellen im Leben des Menschen aufmerksam gemacht.) – Die inneren „immateriellen Steuerungen“, die den Menschen zeitlebens begleiten, sind ‚selbstverständlich‘ immer verknüpft mit physisch-materiellen Vorgängen. Es ist das neuronale Nervensystem als die bedeutsame „Trägersubstanz“. Bemerkenswert dazu auch, dass alles „immateriell Geschaffene“ durchaus über alle nur irgend geeigneten materiellen Trägersubstanzen Verbreitung finden kann.   

Diese Zusammenhänge, die empirisch überprüfbar sind, wurden bislang noch nie in alles wissenschaftliche Forschen einbezogen. Es wurde bislang das „menschliche Wahrnehmungsvermögen“ verwechselt und gleichgesetzt mit den tatsächlich ablaufenden Vorgängen alles physisch-materiell Vorhandenen. Genau dieser Umstand, dass man sich hier bislang auf einem falschen Gleis voran bewegte und nie das Erfordernis einer unbedingt gebotenen Weichenstellung für das Vorankommen in die richtige Richtung erkannte, ist eins der größten Probleme in den Naturwissenschaften. Nach allem wäre bei Einsatz der Vernunft eigentlich zu erwarten, dass die von mir erarbeitete Enträtselung der geheimnisvollen Zeit“ in alles naturwissenschaftliche Forschen einbezogen wird. Warum es hier zu Blockierungen kommt, dazu nachfolgend ein kurzer Überblick.

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Erkenntnissperren in der Wissenschaft

Wenn es Bestrebungen gibt, auf grundlegend fehlerhafte Weichenstellungen im Wissenschaftsbetrieb aufmerksam zu machen, dann kommt es als Resultat hier regelmäßig „zu einem Anrennen gegen eine Betonwand“. In einer Art „Elfenbeinturmverhalten“ wird der bisher erarbeitete wissenschaftliche Forschungsbestand sozusagen als eine „sakrosankte“ Ausgangsgrundlage für alles weitere Forschen gewertet. Alles, was an neuen Erkenntnissen diese anscheinend bewährte Ausgangsgrundlage von bislang gewonnenen wissenschaftlichen Forschungsresultaten  in wesentlichen Punkten in Frage stellen könnte, erfährt eine geradezu leidenschaftliche Ablehnung.    

Das hat mit einer dem Menschen anscheinend von Natur aus angeborenen Uneinsichtigkeit zu tun: Die Überzeugungen, die man sich auf seinem Lebensweg „zu eigen“ gemacht hat, beweisen ein ungeheures Beharrungsvermögen. Die „Folgewirkung“  - es darf nicht sein, dass die bislang angehäufte Überzeugungsfülle wegen irgendwelcher „Fehleraufdeckungen“ überhaupt ins Wanken gebracht werden könnte... 

Diese eigentlich längst bekannten Zusammenhänge sind mir noch einmal besonders klar durchschaubar geworden bei den „Verbreitungsbemühungen zu meiner Zeitenträtselung“.

Es muss mir nicht unbedingt daran gelegen sein, dass meine Zeitenträtselung zügig eine Verbreitung erfährt; wichtig ist vor allem, dass die von mir gewonnenen grundlegend bedeutsamen Erkenntnisse überhaupt einmal Teil des Wissensbestands der Menschheit werden.

Gerade die „Zeitproblematik“ bietet eine Erklärungsmöglichkeit, wodurch es überhaupt zu den elementaren Erkenntnissperren bei dem menschlichen Wahrnehmungsvermögen kommt; Die jeweils gewonnenen Wahrnehmungseindrücke werden konstant mit der tatsächlichen Beschaffenheit des zugrundliegenden Wahrgenommenen verwechselt; genauer: der Mensch ist konstant der Täuschung ausgesetzt, als könne das „sinnlich Wahrgenommene“ wirklich ein echtes Abbild der tatsächlichen Wirklichkeitsbeschaffenheit sein. Der Mensch formt „völlig unbewusst“ beständig die empfangenen Wahrnehmungseindrücke zu individuellen (subjektiven) ‚Wirklichkeitsbildern‘ um, die niemals unbedingt exakt mit der tatsächlichen Beschaffenheit alles Wirklichen übereinstimmen müssen.

An dem fehlerhaften „Zeitverständnis“ in der Naturwissenschaft lässt sich dies besonders eindringlich demonstrieren: Was der Naturwissenschaftler hier tatsächlich überhaupt nur wahrnehmen kann, das ist eine Fülle von physisch-materiellen Veränderungsvorgängen. Er formt dieses unablässig stattfindende Veränderungsgeschehen aber in der eigenen individuellen Wahrnehmung (wie jeder Mensch) auf die Weise um, dass daraus der Eindruck von immerfort neu entstehenden und vorhandenen Zeitspannen entsteht.

Dass der Mensch fortwährend alles Geschehen in Zeitspannen erlebt führt zu der fehlerhaften Einschätzung, dass genau diese Zeitspannen auch ein „irgendwie stofflicher Bestandteil“ des physisch-materiellen Wirklichkeitsgeschehens sein müssen. Kaum ein Mensch kommt darauf, dass allein die inneren molekularen biologischen Abspeicherungen zu dem („irrtümlichen“) Eindruck von tatsächlich vorhandenen Zeitspannen (oder auch Zeitausdehnungen) führen.

Für die endgültige Klärung dieser bislang stets fehlgedeuteten Zusammenhänge könnte sich das Forschungsziel anbieten, doch einmal echte „materielle“ Zeit-Bausteine aufspüren zu wollen, d.h. sozusagen „stoffliche Zeitsubstanzen in einer Art monolithischer Beschaffenheit“ verifizierbar zu erfassen. – So sehr man hier auch mit so einer Forschungsrichtung Klarheit in der Zeitproblematik gewinnen wollte, man wird hier allerdings nie „stofflich stabile Zeiteinheiten“ auffinden können, weil es die eben überhaupt nicht gibt.

Alles, was an Zeiteinheiten überhaupt vermessen und errechnet wird, hat als Ausganggrundlage stets nur „bereits schon zuvor registrierte Veränderungsgrößen“.    

Für jede dieser Zeitvermessungen wird im ständig ablaufenden „realen Veränderungsgeschehen“ von einem „willkürlich“ festgelegten Ausgangspunkt bis zu einem „willkürlich“ festgelegten Endpunkt die Veränderungsdauer registriert und mit bereits bekannten Veränderungszeitspannen verglichen, ohne dass hierbei ein tatsächlich vorhandener „Zeitstillstand“ als Ausgangspunkt oder Endpunkt „herangezogen“ werden kann – weil es eben derartige reale „Zeitstillstandspunkte“ überhaupt nicht gibt. (Auch der „heute“ jüngste Forschungsstand zu einer „kürzesten Zeitvermessung“ in einer weiteren Verbesserung gegenüber den „Kurzzeitmessungen durch die weltweit vernetzte Atomuhr“ mit dem Ergebnis einer noch genaueren überaus geringsten Sekundeneinheit hat nichts zu tun mit einer in sich selbst existierenden „statischen/stabilen Zeit“; es ist auch wieder nur das Aufspüren eines allerkürzesten „Augenblicksgeschehens“ in den gesamten Veränderungsabläufen der materiellen Daseinswirklichkeit.)

Dieses Verwechseln von eigener individueller Wahrnehmung (absolut beeinflusst durch innere molekular-organische Abspeicherungen) mit dem tatsächlichen physisch-materiellen Wirklichkeitsgeschehen, das niemals echte Zeitspannen, echten Zeitstillstand kennt, führt zu konstant anhaltenden Erkenntnissperren in der menschlichen Daseinsgestaltung.

In der Wissenschaft können bei dieser Sachlage „Forschungsfehler“ nur vermieden werden, wenn alle gewonnenen Messergebnisse im besten Fall nur als die höchstmögliche Annäherung von Erkenntnissen zu dem tatsächlich ablaufenden Wirklichkeitsgeschehen verstanden werden; eine völlig exakte Übereinstimmung ist unmöglich zu  erzielen, weil jeder tatsächlich stattfindende Veränderungsvorgang bereits eine „menschliche“ Umformung erfahren hat, ehe die Vermessung endgültig abgeschlossen werden kann.

Im Alltagsgeschehen ergeben sich aus dem Verwechseln von „stets individuell beeinflusster Wahrnehmung“ mit dem tatsächlich ablaufenden Wirklichkeitsgeschehen, dass sich die Menschen fortwährend in „nur erdachten Vorstellungswelten“ verrennen können, ohne dass es hier noch wahre Zusammenhänge zwischen den „individuell aufgebauten Wahrnehmungen“ und dem tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehen geben muss.          

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Abschließend ein 'Protokoll' zum Stand der Bewährungserprobung meiner Zeitenträtselung.

Mir geht es darum, dass die von mir gewonnenen Erkenntnisse Teil des Wissensbestands der Menschheit werden, nachfolgend dazu diese wesentlichen Kernaussagen.

Eine eigenständig physikalisch existierende Zeit („physisch-materiell“) gibt es nicht und hat es nie gegeben.

Sämtliche Zeiteindrücke, die uns ein Leben lang begleiten, kommen ausschließlich dadurch zustande, dass wir durch innere neuronale Abspeicherungen unbewusst beständig in unserer Lebensentfaltung „Zeitspannen“ erzeugen. Diese Zeitspannen sind niemals etwas tatsächlich physisch-materiell Existierendes; ich wähle für diese Erscheinungsformen den  Begriff „immaterielle Realität“ - es ist ein Begriff, der sehr wirklichkeitsgetreu in unsere  empirische Daseinserfassung passt: Es sind Gestaltungsformen, die durch jede Art von Kreativität Teil unserer Lebenswelt werden, ohne selbst materiell-physisch fassbar zu sein. Allein durch jede Art von Verknüpfung mit „materiellen Trägersubstanzen“ erhält das Immaterielle bleibende Realität.     

In einer jüngsten Phase von „Bewährungserprobung und Kontaktversuchen zu meiner Zeitenträtselung“ habe ich die obigen Erkenntnisschwerpunkte Dezember 2012 an  verschiedene Wissenschaftsinstitutionen übermittelt ohne eine Antwort zu erhalten. - Eine Beantwortung durfte ich auch nicht unbedingt erwarten. Aber ein Ziel sollte mindestens bei nüchterner Einschätzung doch im Bereich des Möglichen liegen: Die Speicherung („Konservierung“, „Archivierung“) meiner Erkenntnisse anhand dieser konkreten Kontaktversuche.

Die Kontakt-Adressen sind u.a.:

Technische Hochschule Wildau mit Bezug Die Molekularbiologie als ein Schlüssel für die menschliche Zeitspeicherung mit der „Internetfundstelle“ …Einfluss von Makromolekülen auf die Regulation biologischer Vorgänge/Dr. H.-D. Hunger…

Max-Planck-Institut für Kognitiv- und Neurowissenschaften Leipzig mit Bezug Die Neurowissenschaft als ein Schlüssel für die menschliche Zeitspeicherung mit der „Internetfundstelle“  Robert Turner (Neurophysik)…

Universität Ulm ZNL TransferZentrum Neurowissenschaften und Lernen (mit Bezug wie zuvor).

Akademie der Wissenschaften in Hamburg z.Hd. Prof. Dr. Jan Born (mit Bezug wie zuvor).

UKE – Institut für Systemische Neurowissenschaften (Hamburg) z.Hd. Prof. Dr. Christian Büchel (mit Bezug wie zuvor).

Forschungszentrum Jülich Institut für Neurowissenschaften und Medizin z.Hd. Prof. Dr. N.J.Shah (mit Bezug wie zuvor).

Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaften (Frankfurt/M) z.Hd. Herrn Professor Herbert Zimmermann (mit Bezug wie zuvor).

J.W.Goethe-Universität Frankfurt/M Institut für Zellbiologie & Neurowissenschaft Arbeitskreis Angewandte Bioinformatik z.Hd. Herrn Prof. Dr. Ebersberger mit Bezug Die Bioinformatik als ein Schlüssel für die menschliche Zeitspeicherung…

Technische Hochschule Mittelhessen (Gießen) z.Hd. Herrn Prof. Dr. Stephan Euler mit Bezug Die Informatik als eine Art Messlatte für die Zuverlässigkeit von theoretischen Forschungen in der Physik…            

Ich meine, wir haben einfach aktuell in dieser Angelegenheit - historisch vergleichbar - einen derartigen Stand dieser Art: Solange die Erde in irgendeiner Epoche noch als eine Scheibe verstanden wurde, konnte sich kaum jemand vorstellen, dass das Ganze eine Kugelgestalt haben sollte; vielmehr wurde darüber spekuliert, welche Auswirkungen es haben mochte, wenn man dem Rand der großen Erdenscheibe zu nahe kam. Seit es – sehr viel zutreffender - die Gewissheit von der Kugelgestalt der Erde gab hatte jedoch die Erde der Mittelpunkt des Kosmos zu sein, die Sonne hatte sich um die Erde zu drehen – und wer mit guten Gründen dieses Weltenmodell wiederum in Zweifel zog lief im schlimmsten Fall Gefahr auf dem Scheiterhaufen zu landen. Usw., usf.

Meine „Zeitenträtselung“ muss bewirken, dass alles, was bis heute aktuell zur „Zeitproblematik“ veröffentlicht wurde und wird, Korrekturen erfordert.

Die sachliche Auswirkung für die Physik: Alle nur gedanklichen Zeit- und Raumverbiegungen sind hinfällig. (Einzig die tatsächlichen materiellen Auswirkungen müssen als „real existierende Eigenschaften unserer Daseinswirklichkeit“ verstanden werden, dazu zählen z.B. die Massezustandsveränderungen in Abhängigkeit von der jeweiligen Eigengeschwindigkeit.)      

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Begleittext zu dem „Protokoll“: Stand der Bewährungserprobung meiner Zeitenträtselung

Zeit ist kein physikalischer sondern ein biologischer Vorgang

Gravierend fehlerhafte Zeitwahrnehmungen in der Physik wegen einerAusblendungaller molekularbiologisch verursachten Zeitverformungen

Meine These: Zeit entsteht für den Menschen im Wesentlichen nur durch ein inneres organisch-molekulares Steuerungsvermögen. Die dabei stattfindenden „immateriellen Vorgänge“ von ausschließlich organischen Abspeicherungen werden durch die Physik jedoch mit dem Vorhandensein eines tatsächlich „materiell vermessbaren“ Geschehens verwechselt und in dieser Fehldeutung als auch tatsächlich materiell vorhandene Größen gewertet

In meiner Ausarbeitung  Enträtselung der geheimnisvollen Zeit (September 2010 http://www.kant-kosmos-reales.de/Kosmologisches.htm) habe ich entwickelt, dass die ‚Zeit‘ als eine eigenständige „physisch-materielle“ Größe in keiner Weise existent ist; ‚Zeit‘ kommt ausschließlich dadurch zustande, dass in jedem lebenden Organismus durch innere „molekulare Abspeicherungen“ Verzögerungen zu den tatsächlich nur in Augenblicksveränderungen  ablaufenden physisch-materiellen Daseinsvorgängen stattfinden. Das anorganische physisch-materielle Ablaufgeschehen ereignet sich tatsächlich jedoch ausschließlich in unablässig stattfindenden Veränderungsvorgängen.

Die „Zeitfestlegungen“, wie sie von der Physik getragen werden, beruhen auf einem entscheidenden  Wahrnehmungsfehler. Alles physisch-materiell existente Daseinsgeschehen ist ausschließlich in einem Zustand von unaufhaltsamen Veränderungsvorgängen ohne jegliche „echte“ Zeitdehnungen vorhanden. – In der Physik wird dagegen fälschlich (behaupte ich) von tatsächlich „physisch-materiell“ existierenden Zeitspannen ausgegangen.

Wo und wie sich die „Zeit“ als eine eigenständig existierende Größe nachweisen lässt,  das war noch niemals Gegenstand der physikalischen Forschung. „Zeit“ war (und ist) physikalisch genau die berechenbare Größe, von der man bei allem Forschen und Berechnen auszugehen hatte – einfach deswegen, weil diese Vorgehensweise mit jeder geläufigen Anschauungsweise übereinstimmte und niemand eine Notwendigkeit erkannte, warum man über das Wesen der Zeit noch Genaueres erforschen sollte. („Zeit“ war so eben eine „unumstößlich“ für die Physik vorauszusetzende Größe – ohne dass man hierzu anscheinend die letzten Zusammenhänge noch in Erfahrung bringen musste. Es wurde einfach stets ziemlich unbeirrt von der „Richtigkeit“ aller bisherigen Zeitwahrnehmungen ausgegangen.)

Immer gab es für die Menschen von  allen weit zurückliegenden Erfahrungen her bestimmte eindeutig erkennbare Zeitabläufe; die Dauer von Tag- und Nachtzeiten war schon frühestes Wissensgut; ähnlich eine Kenntnis auch von den stets gleich verlaufenden Witterungsveränderungen im „Jahreswechsel“ usw. usf. Die dazu gewonnenen ersten „Zeitvermessungsgrößen“ wurden „Schritt für Schritt“ in immer intensiverer Verfeinerung jeder späteren Zeiterfassung zugrundgelegt – ohne dabei jemals „die Zeit“ als eine für sich selbst physisch-materiell existente Größe „erforschen“ zu wollen. Ganz allein alle jemals zuvor gewonnenen  Messergebnisse bildeten ausnahmslos die einzigen Ausgangsgrößen für alle weiteren (physikalischen) Vermessungen.      

Auf welchem Weg soll aber dennoch eine völlig „neue“ Anschauungsweise denkbar sein, nach der „Zeit“ physisch-materiell überhaupt nicht existent ist und nach der alles Daseinsgeschehen nichts anderes ist als ein unaufhaltsamer Ablauf unablässiger Veränderungsvorgänge?

Nachfolgend (wie bereits in früheren Ausarbeitungen) meine Argumentation, warum sich trotz einer so von mir behaupteten Sachlage für den Menschen eine ziemlich zuverlässige Zeitorientierung in ständig festen Planungsabläufen entwickelt hat.     

Die entscheidende Enträtselung zu der hier behandelten Daseinswahrnehmung bei „Zeitvorgängen“: Molekulare Materie erweist sich durch eine ganz bestimmte Speicherungsbefähigung imstande, in lebendigen Organismen die unablässig stattfindenden materiellen Veränderungsvorgänge „abzuspeichern“; daraus allein kommt für den Menschen – behaupte ich – ein ständig anhaltendes „Zeitempfinden“ zustande.

Alles anorganische Geschehen kennt und bewahrt niemals einen tatsächlich existenten Zeitzustand.

Zu dieser Sachproblematik habe ich die eigentlich jetzt erforderlichen Korrekturen einzig aus exakt nachprüfbaren („forschungszugänglichen“) Fakten entwickelt; kein einziger Denkansatz ist hierbei „rein spekulativ“ ersonnen (Hinweis auf  Enträtselung der geheimnisvollen Zeit). – Immer wieder betone ich, dass ich alle rein spekulativ ersonnenen philosophischen Wirklichkeitsdeutungen ablehne. Kant z.B. hat „mit kritischer Vernunft“ die „Zeit“ bereits als eine nur „apriorisch“ vorhandene Größe gewertet; wie es aber zu so einer nur „apriorisch“ vorhandenen inneren Denkwelt des Menschen kommen konnte, diese „Spur“ hat Kant nicht weiter verfolgt. 

Warum sich die Physik (immer noch „sehr aktuell“) in einem völlig haltlosen Zeitverständnis verrannt hat, das liegt meiner Meinung nach auf einer viel zu einseitigen, begrenzten Sichtweise in dieser speziellen Fachrichtung: Die Welt soll „enträtselt“ werden allein mit dem speziellen Instrumentarium der Physik.

Dabei ist doch eigentlich klar: Die Welt besteht physisch-materiell nicht nur aus solchen Größen, wie sie physikalisch erforscht und vermessen werden können; sie ist u.a. auch aufgebaut aus solchen Bestandteilen, wie sie sich nur im Bereich der Chemie zuverlässig erforschen und bestimmen lassen – hier findet die Forschung exakt erfassbare Größen vor. Und weiterhin hat die Welt zum Inhalt auch alles biologische Geschehen, das sich in klar „verifizierbaren“ Sachverhaltsvorgängen erforschen lässt.

Wenn sich meine bislang entwickelten Folgerungen als zutreffend erweisen sollten, dann muss für das Enträtseln der Zeitproblematik unbedingt „fachübergreifend“ geforscht werden.

Die Molekularbiologie und die Neurowissenschaft sind die Fachbereiche, die empirisch gesicherte Resultate darüber liefern, wie sehr der Mensch mit dem ihm eigenen „Realitätsverständnis“ den rein biologischen inneren Steuerungen „ausgeliefert“ ist. Es sollte also das Phänomen intensiver eingegrenzt und erforscht werden, auf welche Weise „molekulare organische Bausteine“ die Befähigung haben, entgegen allem ansonsten im Fluss befindlichen materiellen Geschehen „dauerhafte Speicherungen“ zu erzielen.     

Der Wissenschaftsbereich „Informatik“ bietet für die Eingrenzung aller bedeutsamen Sachzusammenhänge hilfreiche Lösungsansätze. In der Informatik wird in höchster Zuverlässigkeit erprobt, wie sich der Zufluss verwertbarer Signale überhaupt dauerhaft abspeichern lässt und wie die derart abgespeicherten Signale durch geeignete Steuerungen für bestimmte Anwendungsbereiche  eingesetzt  werden  können.  D.h.  in  der Informatik gibt es für die gesamten  Steuerungen, die genau eingrenzbare Resultate erbringen sollen, keinerlei „Freiräume“ für die einzusetzenden Anwendungsverfahren. Hier müssen alle Steuerungsvorgänge  punktgenau funktionieren. So sollte sich die Informatik als eine Art Messlatte auch für die Zuverlässigkeit theoretischer physikalischer Forschungsergebnisse erweisen. Denn die Naturwissenschaft hat nun einmal als entscheidende Zielvorgabe ein Orientieren ausschließlich in der empirisch erfassbaren Realität.     

Die von mir erarbeitete Enträtselung der geheimnisvollen Zeit gründet sich darauf, dass die „molekularen inneren Steuerungen“ dauerhafte Ablaufspeicherungen ermöglichen und damit entgegen allem ansonsten unablässig fließenden Veränderungsgeschehen sogenannte „immaterielle Zeitspannen“ erzeugen können. Für den mit Bewusstsein begabten Menschen ergibt sich hierdurch unter anderem, dass sich eine „innere Isolation“ aufbaut bei seinem Bemühen, die Daseinswirklichkeit exakt zu erfassen; hier wäre der entscheidende Anknüpfungspunkt für intensivere Klärungen zur „Zeitproblematik“.

Der Mensch agiert immer in einer völlig eigenen Vorstellungswelt – am tatsächlich stattfindenden Geschehen gemessen immer in einer unüberwindbar geringeren oder größeren Distanz zu den rein physisch-materiellen Wirklichkeitsabläufen. Es lässt sich klar und eindeutig erforschen, inwieweit das menschliche „neuronale Denkgeschehen“ völlig eigene Wirklichkeitsvorstellungen entwickelt. (Zu welchen unsinnigen Theorienbildungen in der Physik das Abirren auch in die absurdesten Wirklichkeitsvorstellungen führen kann, dazu einmal ein besonders krasser Beispielsfall erläutert von mir anhand der ARTE-TV-Sendung  Der Stoff, aus dem der Kosmos ist in meiner Web-Seiten- Rubrik Die unsinnigen Auswirkungen einer fehlerhaften Zeitwahrnehmung im Bereich der Physik http://www.zeitverformungen.de/Zeitabsurditaeten.htm.)

Der Physiker hat sich darin festgerannt, seine „Wirklichkeitserfassung“ für ein wahres Abbild alles Realen zu halten; ein fachübergreifendes Orientieren auch hin zur Chemie und zur Biologie sollte schlagartig deutlich werden lassen, dass unsere Welt unmöglich allein mit dem Instrumentarium der Physik vollständig erforschbar in den Griff zu bekommen ist. Die fachspezifisch strenge Disziplin der Informatik könnte – wie gerade erwähnt – als eine Art Messlatte dafür dienen, in welchem Rahmen rein theoretisch gewonnene Hypothesen überhaupt noch eine sachliche Grundlage in allen empirisch erfassbaren Wirklichkeitszusammenhängen haben.  

Das „Ineinandergreifen“ von Biologie (Molekularbiologie und Neurowissenschaft) mit den Forschungsergebnissen der Chemie ist hier schon sehr viel ergiebiger und hat dabei überragende Resultate erbracht. Die Physik hat bei allem aber den Überblick verloren und gelangt damit auch zu solchen derart absurden „Forschungsergebnissen“, die mit der tatsächlichen Beschaffenheit des Universums unmöglich eine annähernde Übereinstimmung aufweisen können. (Eine  Zusammenfassung meiner früheren Ausarbeitungen zu dieser Problematik jetzt unter Themenbereich Zeitabsurditäten in der Wissenschaft und anderswo http://www.zeitverformungen.de/Zeitabsurditaeten.htm.) - Eine „Rückversicherung“ durch Absicherungen im Sinn der fachlich bedingten Anwendungsgenauigkeit der Informatik sollte zu einem Stopp bei allen allzu spekulativen Ausuferungen führen.    

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Korrekturansätze für ein aktuell zutreffenderes Gesamtdaseinsverständnis zum Wesen der Zeit

Welches Weltbild über die gesamten Daseinszusammenhänge kann man denn überhaupt noch haben, wenn sich jedes „überkommene Zeitverständnis“ als grundlegend fehlerhaft erweisen sollte?

Natürlich muss man um ein besseres Daseinsverständnis ringen, wenn uns zu der Zeitproblematik sogar durch die Naturwissenschaft ein falsches Weltbild vermittelt wird. Aber dazu gerade doch auch „andersherum“ gefragt: Was bleibt uns denn anders übrig als die Suche nach einem zutreffenderen Weltbild, wenn alles bisherige naturwissenschaftliche Gesamtdaseinsverständnis erhebliche Schwachstellen aufweist?

Blicken wir doch noch einmal zurück, wie es überhaupt zu der Verfestigung des bis heute gültigen Weltbildes kam:

Der denkende Mensch stand seit jeher vor großen ungelösten Fragen und versuchte von Fall zu Fall für die größeren Daseinszusammenhänge überzeugende Erklärungen zu finden.

Alle weitreichenden Erklärungsversuche waren in der Vergangenheit zunächst bestenfalls immer „philosophischer“ Natur. D.h. – wenn der Versuch unternommen wurde, sich von z.B. allzu naiven „religiösen Anschauungsweisen“ abzuheben, dann wurde in einem „philosophischen Denken“ sehr Naheliegendes über die tiefere Beschaffenheit der Welt ersonnen.

Ich umreiße diese anfänglichen Entwicklungsschritte, wie sie in jeder Form von Erkenntnissuche zustande kamen, um deutlich zu machen: Es konnte in der gesamten Menschheitsgeschichte niemand jemals unbedingt sicher sein, mit dem von ihm erarbeiteten Weltbild die wahren Daseinszusammenhänge zutreffend erfasst zu haben.

Jeder „naturwissenschaftliche Fortschritt“ war daher auch nie etwas Anderes als ein Korrekturversuch zu dem bis dahin jeweils „epochal“ überkommenen „Wissensstand“.

Und in genau so einer Entwicklungsphase – behaupte ich - befinden wir uns auch heute immer noch gerade bei der Zeitproblematik.

„Die Zeit“ wurde niemals als etwas „eigenständig Existierendes“ erforscht. Jeder Wissenschaftler baute hier im Wesentlichen „unkritisch“ seine Daseinssicht auf dem bislang aufbereiteten „Wissensbestand“ auf. Aber dieser jeweils vorzufindende Wissensbestand war in letzter Tiefe zuvor nie streng naturwissenschaftlich erarbeitet worden. Es waren ausschließlich philosophische (also letztlich „rein spekulative“) Anschauungsweisen, mit denen ein Grundverständnis für die Zeit gewonnen werden sollte.

Wenn wir jetzt diese historischen Zusammenhänge durchschauen können – was können wir denn dann noch überzeugend für ein wirklich weitgehend zutreffendes Wirklichkeitsverständnis in Händen halten?        

Wenn (wie ich behaupte) in der physisch-materiellen Wirklichkeit keine tatsächlich vorhandenen „Zeitdehnungen“ (Zeitspannen) existieren und dennoch ein unablässig wirkendes wahrnehmbares Daseinsgeschehen vorhanden ist – welche annähernd zutreffende Vorstellungsweise bietet sich denn dann dafür als Lösungsweg an?

Ein Lösungsweg ist diese Vorstellungsweise: Ich versuche die Daseinszusammenhänge in dieser Vorstellung zu verstehen: Es handelt sich um ein riesiges stoffliches Wirbelgeschehen. Niemand weiß, woher es kommt, wohin es gelangen wird. Es weiß auch niemand, in welch ungeheuer großen räumlichen Ausdehnung es vorhanden ist. Alles ist in unaufhörlicher Bewegung. Aber durchaus registrierbar ist alles beherrscht von „Naturgesetzen“, die ein völlig „schrankenloses“ Vorhandensein nicht zulassen: Es gibt keine unendlich hohen Geschwindigkeitsvorgänge für alles in „Dauerbewegung“ Vorhandene; die Photonen in unbeeinflusster Bewegungsausdehnung erreichen einen höchsten „Geschwindigkeitsrekord“, der durch kein sonstiges „Materieteilchen“ mit dessen Eigenbewegung übertroffen werden kann. Die Grenze ist die vom Menschen vermessene Lichtgeschwindigkeit. Und es gibt auch niemals „unendlich allergeringste Bewegungsveränderungen“ in allem „stofflichen Dauergewirbel“. Die von Max Planck entdeckte „allergeringste Veränderungsmöglichkeit“, die „Planck-Einheit h“, ist eine „naturgegebene Größe“, zu der ein „noch geringerer Veränderungsvorgang“ einfach nicht vorkommt.

Das sind für mich die „Eckpfeiler“, von denen her ich mir ein weitgehend schlüssiges Wirklichkeitsverständnis  zu Eigen mache.

Sehr gern greife ich dafür auf die Feststellung von Egbert Scheunemann in Irrte Einstein? zurück, wonach alles physisch-materielle Geschehen in unablässiger Bewegung befindlich ist – ohne jeden Stillstand, ohne jeden festen Haltepunkt. (Von dieser von ihm vertretenen Auffassung her beweist Scheunemann dann eben auch, dass die von Albert Einstein entdeckten „Geschwindigkeitsveränderungseffekte“ nicht zu jeder Form von Verallgemeinerung führen können, wie sie völlig losgelöst von jeder konkreten Fallbezogenheit theoretisch „denkbar“ sind. Erneut ist dies „verschärft“ meine Interpretation zu den entscheidenden Folgerungen Scheunemanns in Irrte Einstein?).

Aber zu meinen „Verständnis-Eckpfeilern“ für alles tatsächlich ablaufende physisch-materielle Geschehen gehört noch eine weitere „naturgegebene“ Eigentümlichkeit bei den unablässig ablaufenden stofflichen Veränderungsvorgängen, eine Eigentümlichkeit, die von Scheunemann nicht ausreichend genug beachtet wird: Alles physisch-materiell Vorhandene befindet sich nicht nur (wie Scheunemann es ‚isoliert‘ zutreffend beschreibt) in einer (so meine Wiedergabe) „unablässigen Bewegung miteinander, gegeneinander“… Sondern: Alles, was da nur irgend in Bewegung ist, hat von Fall zu Fall unterschiedlich hohe Eigengeschwindigkeiten – das bewegt sich in der Spannweite von der allergeringstmöglichen Bewegungsgröße h bis zur höchstmöglichen Bewegungsgröße „Lichtgeschwindigkeit“. „Naturgegeben“ ist es eben auch nach allen vorliegenden Forschungsresultaten, dass sich die Bewegungszustände aller Materie-Bestandteile nicht nur sehr unterschiedlich in dieser Spanne von „geringstmöglich h“ bis „höchstmöglich Lichtgeschwindigkeit c“ befinden können. Sondern dass zudem auch die „Massezustände“ aller in Bewegung befindlichen Materieteilchen einen unterschiedlichen  „Gehalt“ haben – je nachdem, mit welcher Geschwindigkeit sie sich gerade in Bewegung befinden. Je höher die Geschwindigkeit ist, desto höher ist auch der „Massegehalt“.

Jetzt von mir – fast schon anekdotisch – beschrieben, wo gerade hier Albert Einstein und Egbert Scheunemann (jeder für sich) nicht zu Ende dachten.

Da wäre zunächst der fast vollständig gelungene „Erkenntnis-Fortschritt Einstein“: Man darf sich zu physikalischen Vorgängen nicht von überkommenen (eher philosophisch gewonnenen) Überzeugungen leiten lassen. Sondern exakt nur die tatsächlichbeobachtbaren physisch-materiellen Daseinsvorgänge müssen jeder theoretischen Schlussfolgerung zugrunde gelegt werden.   

Und weiterhin ein gelungener „Erkenntnisfortschritt Scheunemann“: Wenn die Spezielle und die Allgemeine Relativitätstheorie auf die Weisepraktische Anwendung finden sollen, dass es absolut völlig unerheblich zu sein hat, von welcher beliebig gewählten Ausgangsposition her alle nur irgend denkbaren Folgerungen angestellt werden dürfen, dann müssen sich hier zwangsläufig auch absurd unzutreffende Ergebnisse einstellen.

Albert Einstein selbst ist nie in eine solche „Theoriefalle“ hinein geraten – dass alles nur irgend Erdenkbare auch tatsächlich Realität besitzen müsse. Ganz einfach deswegen nicht ein Abirren in „völlig wirklichkeitsferne Theorien“, weil er sich konsequent stets nur mit ganz „konkret anstehenden“ Aufgabenstellungen auseinandergesetzt hat. Die von ihm stammenden „Gedankenspiele“ beziehen sich (soweit ich mit Einsteins Theorien vertraut bin) immer auf tatsächlich konkret im Einzelnen ablaufende Vorgänge. Und in all diesen konkreten Fällen hat es nie einen Irrtum gegeben. Also dazu  ‚Einstein in den Mund gelegt‘: Wenn wir die von mir in der Speziellen und der Allgemeinen Relativitätstheorie entwickelten Gesetzmäßigkeiten auf ein mögliches konkretes Forschungsvorhaben anwenden, dann müssen sich nach diesen Gesetzmäßigkeiten exakt die und die Resultate ergeben… Hier wurde nie ein Fehler ermittelt!

Egbert Scheunemann lässt in einem Gedankenexperiment zwei verschiedene Vorgänge in zwei sehr verschiedenen Geschwindigkeiten „gleichzeitig“ (parallel) nebeneinander her ablaufen – und kann dazu beweisen: Beide Vorgänge sind „erdacht“ unbedingt genau nach der Gesetzmäßigkeit der Speziellen Relativitätstheorie. Sie können in ihrer „Gleichzeitigkeit“ (Parallelität) jedoch unmöglich zur Deckung gebracht werden. D.h. (so meine Interpretation zu Scheunemanns Folgerung) -  in einer allzu beliebigen Verallgemeinerung können die Theorien von Albert Einstein in bestimmten Fällen unmöglich zu stimmigen Ergebnissen führen.

Gibt es eine Lösung zu diesen unterschiedlichen Sichtweisen?

Die Lösung ist ganz einfach: Albert Einstein setzt für seine (hier behandelten) Theorien voraus, dass sich alles reale Geschehen in „Zeitvorgängen“ abspielt, bei denen sich nie „übergeordnet“ bestimmen lässt, wie dieses Geschehen „absolut“ in diese Zeitvorgänge eingebettet ist. Egbert Scheunemann nimmt diese Theorien als eine Herausforderung, hier tatsächlich einmal alle nur irgend denkbaren Varianten konsequent „durchzuspielen“ – mit dem Resultat: Eine völlig „beziehungslose“ (theoretische) Anwendung kann für alle nur irgend denkbaren Fälle nicht gelingen, wenn hier der Versuch einer wirklichkeitsgerechten Realisierung vorgenommen wird!

Sowohl Albert Einstein als auch Egbert Scheunemann können in ihren Ausarbeitungen zum Wesen der Zeit nicht zu völlig zutreffenden Resultaten kommen, weil auch sie nicht diese Tatsache beachteten, dass es „Zeit“ physisch-materiell überhaupt nicht gibt! 

Bei Einstein und bei Scheunemann haben wir es dennoch (unwiderlegbar!)  unbedingt mit einem wichtigen „Schritt nach vorn“ in der gesamten Forschungsentwicklung zu tun  - trotz des grundlegenden Denk- oder Wahrnehmungsfehlers. Denn auch, wenn hier zum Wesen der Zeit das tatsächlich stattfindende physisch-materielle Veränderungsgeschehen nicht in seiner vollen Bedeutung für das Leben des Menschen erfasst wurde, liegen doch auch hier wieder richtungsweisende Wegmarkierungen für insgesamt bessere Erkenntnismöglichkeiten vor.

Ein entscheidend weiteres Vorankommen bei der Beschäftigung mit der Zeit ist jedoch nur möglich wenn man begreift: Im tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehen gibt es physisch-materiell  unmöglich eine „Zeit“. Die „Zeit“ (in unserem gebräuchlichen Verständnis) ist ausschließlich ein immaterieller Vorgang bei allem Lebendigen. D.h. es gibt tatsächlich und ganz real nur die immaterielle Lebens-Zeit aller lebendigen Organismen. Und in einer höchsten „Entwicklungsvariante“ gibt es für den Menschen die bewusst wahrgenommene „Lebensentfaltungs-Zeit“. Der Mensch kann bewusst (reflektierend) alle Wahrnehmungseindrücke „zeitlich versetzt“ zu einander in Beziehung setzen; das ist eine „innere freie Steuerungsmöglichkeit“, über die nur der Mensch verfügt. Der Mensch besitzt also nicht nur eine „immaterielle Lebenszeit“, wie sie das besondere Merkmal aller „organischen Lebewesen“ ist. Der Mensch hat mit einem bewusst verfügbaren inneren Steuerungsvermögen eine Lebens-Zeit, die ihm die ausgiebigsten Zeit-Entfaltungsmöglichkeiten ermöglicht.

Mit dieser Einsicht beschäftige ich mich gedanklich schon seit vielen Jahren. Wenn man diese Zusammenhänge erfasst ist ein „sehr pragmatisch geprägtes Wirklichkeitsverständnis“ möglich. – Der Mensch nutzt von Fall zu Fall sehr individuell seine „Gedankenwelt“ als besonders fantasiegeeignete Spielwiese oft genug auch für ein völlig realitätsfernes Wirklichkeitsverständnis.

In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, in welchem Ausmaß sich sogar die eigentlich sehr „realitätsnah orientierte“ Naturwissenschaft ihre eigenen Fantasiefreiräume erschafft. Das nur einmal bezogen auf die Kriterien „Raum und Zeit“ lässt sich (kritisch!) fragen: Was ist der heutige Stand der Naturwissenschaft? – Antwort: In Sachen „Raum und Zeit“ wird hier alles in einen Topf geworfen und fast bedenkenlos miteinander verrührt.

Das ist ein grundlegender Fehler. Denn es handelt sich bei Raum und Zeit um zwei völlig unterschiedliche Größen im Wirklichkeitsgeschehen.

„Räumliches“ ist für uns in unserer Daseinserfassung etwas tatsächlich stofflich Vorhandenes (- die reale Wirklichkeit: Ein Monteur kann mit Hilfe eines Zollstocks genau an den vorgesehenen Stellen bestimmte stoffliche Vorrichtungen anbringen ohne ‚entscheidend‘ auf zeitliche Auswirkungen Rücksicht zu nehmen).

„Zeitliches“ hat zwar auch mit tatsächlichen stofflichen Veränderungsvorgängen zu tun. Es ist aber niemals – wie z.B. „stofflich Räumliches“ – durch sich selbst existent. Das bewusst wahrgenommene „Zeitliche“ kommt (ausschließlich) für den Menschen nur wie durch eine besonders geeignete „Software“ zustande, ohne selbst jemals (vollen Umfangs) materiell existent zu sein (anders dagegen das tatsächlich räumlich-stofflich Vorhandene, das uns gewissermaßen beständig gewissermaßen als „Hardware“ für unsere Daseinsentfaltung zur

Verfügung steht). Diese von mir so bezeichnete „Software Zeit“ ist das innere organische Speicherungsvermögen zu den unablässig ablaufenden äußeren Veränderungsvorgängen. Zeitliche Vorgänge werden so z.B. ausschließlich durch Vermessungen (ohne jeden echten Stillstand) registriert mit geeigneten „Veränderungs-Messgeräten“. Für materielle Montagevorhaben benötigt man lediglich „starre, veränderungsunabhängige Vermessungsmöglichkeiten“. D.h. räumliche Dimensionen sind in beliebiger Wiederholung generell in jeweils genau dem Status abrufbar, wie er gerade ermittelt wurde (- für die „Zeit“ ist genau dies unmöglich! Jeder zeitlich registrierte Vorgang befindet sich im tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehen wegen aller tatsächlich unablässig ablaufenden Veränderungsprozesse  bereits in einem „neuen Folgezustand“ – auch wenn dieser wegen nur geringfügiger Abweichung kaum bemerkbar ist. Der ursprünglich vom Menschen registrierte Zustand kann unmöglich absolut exakt wieder hergestellt werden!).

Weil jetzt aber wie von mir bisher ausgeführt wurde mit einer bislang unzutreffend erfassten „Zeit“ so ungeheuer viele Fehlinterpretationen möglich sind (und tatsächlich auch geschehen) werde ich mich in weiteren Ausarbeitungen damit beschäftigen, für ein zuverlässigeres Daseinsverständnis derartige Fehlinterpretationen als „Verfälschungen unserer Lebenswirklichkeit“ zu enttarnen.

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