Prähistorische Ursprünge für zu viel Unvernunft im Denken

Fehlerhafte prähistorische Weichenstellungen als Ursache für immer noch erhebliche Schwachstellen in allen geistigen Orientierungen  

Zeitabsurditäten - ein Bereich der größten Denkherausforderungen

Natürlich ist nicht „die Zeit“ eine Absurdität sondern der Umgang des Menschen mit der Zeit, d.h. wie der Mensch eben mehr oder weniger intensiv mit fehlerhaften Zeitvorstellungen zu den absurdesten Resultaten kommt.

Warum hier aber „Denkherausforderung“, also eine Konzentration auf das Denken?

Weil allein durch das „Denken“ alle Weichenstellungen im Zusammenleben geschehen. Die tatsächlich jeweils vorzufindenden Lebensumstände mögen noch so sehr eine tatsächlich äußerste Herausforderung sein – aber was der Mensch mit seiner Denkfähigkeit daraus dann gerade macht, das ist doch einzig bestimmend für seine individuelle Daseinsverwirklichung.

Welchen überaus großen Anteil das Denkvermögen am Leben des Menschen hat, das ist mir jetzt erst besonders deutlich geworden durch das Buch DRACHEN, DOPPELGÄNGER UND DÄMONEN / Über Menschen mit Halluzinationen von Oliver Sacks (Rowohlt 2013).

Oliver Sacks unterscheidet im Großen und Ganzen zwischen „Vorstellungen“, das bezeichnet in etwa die „realistische Gedankenwelt“ des Menschen. Und „Halluzinationen“, damit sind im weitesten Sinn gemeint „Wahrnehmungen – innerlich gesteuert fern allem Stofflichen“.    

Was hier Sacks auf über dreihundert Seiten darlegt ist sozusagen der Nachweis, dass unser Leben geradezu ununterbrochen nur von Denkvorgängen begleitet und gesteuert wird.

Dass wir gelegentlich auch einmal ohne jedes Denken unser Leben verwirklichen, das wird z.B. an einer Situation wie dieser deutlich: Aus Unachtsamkeit prallt man gegen eine geschlossene Glastür! In so einer Situation hat man sozusagen in seltener Einmaligkeit ein bemerkenswertes Wirklichkeitserlebnis: Ohne ein „Denken“ überhaupt, ohne das geringste Nachdenken erlebt man jetzt in einem ersten Augenblick rein körperlich, dass es da ganz real tatsächlich stofflich etwas gibt, mit dem man „in einen Konflikt“ gerät ohne im Geringsten gedanklich darauf vorbereitet zu sein.

Gerade mit diesem Beispiel will ich deutlich machen: Das Denken (unsere Gedankenwelt) begleitetet uns ununterbrochen, wir können uns „bewusst“ nicht davon befreien, unsere „Wirklichkeitserfassung“ stets nur immer über ein begleitendes reflektierendes Denken auszugestalten. – Nur wenn wir z.B. in höchster Unachtsamkeit gegen eine geschlossene Glastür prallen, dann erleben wir ganz kurz auch einen Wirklichkeitsbereich ohne jede eigene Denkbegleitung. 

Oliver Sacks beschreibt jetzt in seinem Buch so ziemlich alle Varianten, was unser Denken – so möchte ich es bezeichnen – ‚mit unserer Gedankenwelt macht‘. D.h. unser unablässig andauernd anhaltendes Denken bietet niemals die Garantie, dass alles Denkgeschehen überhaupt zuverlässig „einen festen Grund hat“. Und bei Sacks findet man dann eben auch – streng wissenschaftlich erforscht – zu welchen oft auch überaus realitätsfernen Eskapaden das Denken fähig ist, ob im Zustand einer krankhaften Halluzination oder aber auch „bei der ganz normalen Lebensgestaltung“.

Bei oberflächlicher Betrachtung könnte man meinen, dass DRACHEN, DOPPELGÄNGER UND DÄMONEN vor allem nur eine Wiedergabe zahlreicher bemerkenswerter „Verstandes-Entgleisungen“ ist. Aber das ist überhaupt nicht der tiefere Kerngehalt der gebotenen Materialfülle. Als eigentlichen Kerngehalt sehe ich vielmehr gerade das Aufspüren der inneren Steuerungsvorgänge, die die jeweils beschriebenen „Verstandes-Entgleisungen“ bewirken. Es werden die neuronalen Zusammenhänge aufgezeigt, die zu den bemerkenswertesten gedanklichen Verhaltenssteuerungen führen können. D.h. uns wird hier gezielt das innere neuronale Geschehen näher gebracht: neuronale Steuerungen sind der eigentliche Träger der unterschiedlichsten „Verstandes-Entgleisungen“ des Menschen.

Das geschieht bei DRACHEN, DOPPPELGÄNGER UND DÄMONEN mit einem überaus gründlichen Eindringen in die hierzu erforschbare Stoff-Fülle. D.h. es wird eigentlich gar nichts ausgelassen, was es für ein Verstehen der uns möglichen „Verstandes-Entgleisungen“ zu erforschen gibt.

Realitätsorientierung als dringendes Erfordernis für eine vernünftige Daseinsbewältigung     

Mich hat schon immer beschäftigt, zu welchen wirklichkeitsfremden Denkvorstelllungen der Mensch überhaupt imstande ist. Anknüpfungspunkt ist für mich dabei unser Zusammentreffen mit der tatsächlich vorzufindenden stofflich-materiell vorhandenen Wirklichkeit. Dass es eine derartige „tatsächliche“ Wirklichkeit gibt, dafür steht mein obiges Beispiel von einem Aufprall gegen eine geschlossene Glastür bei zu viel Unachtsamkeit. (Ich erwähne diese Zusammenhänge, weil es im philosophischen Denken der Menschheit durchaus auch die Auffassungen gegeben hat, eine stofflich-materiell vorhandene Wirklichkeit gäbe es überhaupt nicht – oder sowas könne man getrost bei philosophisch-gedanklichen Wirklichkeitsvorstellungen vernachlässigen.)

Also ‚die tatsächlich‘ vorzufindende stofflich-materiell vorhandene Wirklichkeit‘: Woher kommt überhaupt alles? Wieso ist es überhaupt da? Wie weit lässt sich die Beschaffenheit dieses so Vorhandenen entschlüsseln?

Das sind Fragen, die kaum noch etwas mit der Geisteswissenschaft „Philosophie“ zu tun haben. Philosophie ist nur eine Art „Denkbeschäftigung zu allen Denkmöglichkeiten mit sich selbst“. D.h. – was sich alles in diesem Bereich bis ins Uferlose bedenken lässt ohne Bindung an irgendetwas konkret Fassbares, das wird durch reine Denkleistungen in immer intensiveren Verfeinerungen stets von Neuem aufgefrischt und durchgespielt.

Meine Vorgehensweise hat geisteswissenschaftlich im weitesten Sinn keinen guten Ruf. Es gibt hierzu die abwertende Schublade „Materialismus“. – Wenn wir aber die Möglichkeit und die Befähigung haben, für uns über alle größeren Zusammenhänge über unsere Daseinswirklichkeit etwas in Erfahrung zu bringen, dann sollte eine abwertende Klassifizierung „Materialismus“ enttarnt werden als das, was sich dahinter tatsächlich verbirgt: Eine reine Gesinnungshaltung, die für ihre Vorgehensweise vor allem eine herausragende Selbstbestätigung sucht und erfindet.

Alle Wertungen mit geisteswissenschaftlichen Überlegenheitsansprüchen kommen in einem großen Ausmaß eben einfach nur durch eine Art Selbstbedienung aus dem anscheinend frei verfügbaren „Denkbereich“ des Menschen zustande: Es werden u.a. „denkend“ auch solche Regeln und Wertungen erfunden, die im Zusammenleben eine erfundene höchste Bedeutung haben sollen, ohne dass es dafür eine objektiv zuverlässige Beweisführung geben muss. Allein der Anspruch von Höherwertigkeit des eigenen „geistigen Denkens“ ist oft die entscheidende Motivation für diese Vorgehensweise.

In DRACHEN, DOPPELGÄNGER UND DÄMONEN wird in großer Beispielsfülle aufgelistet, wie der Mensch zu allen tatsächlich ablaufenden Daseinsvorgängen ständig denkend etwas hinzu erfinden kann, für das etwas stofflich-materiell Vorhandenes überhaupt nicht nachweisbar vorhanden ist. Für meine ganz eigene Vorgehensweise, alle Daseinszusammenhänge so zutreffend wie nur irgend möglich zu erfassen, suche ich all dieses rein gedankliche Hinzuerfinden auf ein vertretbares Mindestmaß zu reduzieren. Für mich gerät dadurch immer stärker in den Brennpunkt, in welchem Ausmaß bei der Auseinandersetzung mit den vorzufindenden geläufigen Alltagsgeschehnissen durch menschliches „Denken“ zu der stofflich materiellen Realität gerade in der Art etwas hinzuerfunden wird, wie es das „Hinzuerfundene“ eben nur gedanklich-spekulativ gibt, nicht aber als Bestandteil der physisch-materiellen Daseinswirklichkeit.

Enträtselung der Zeitproblematik

Im naturwissenschaftlichen Bereich bin ich dabei auf die Zeitproblematik gestoßen. Mit meiner Ausarbeitung September 2010 Enträtselung der geheimnisvollen Zeit zeige ich auf, dass unser „Zeiterleben“ ein rein biologischer Vorgang ist, bei dem tatsächlich physisch-materiell vorhandene Zeitvorgänge niemals wirklich existent sind (Fundstelle http://www.kant-kosmos-reales.de/Kosmologisches.htm unter Enträtselung der geheimnisvollen Zeit/Zeit als eine konstante Denkfalle). „Zeit“ entsteht für uns nur durch innere organische Abspeicherungen, für die wir dann durch ständiges gedankliches Umrechnen die uns vertrauten Zeitspannen „immateriell herstellen“.

Es ist nicht einfach, derartige Einsichten und Erkenntnisse als die zutreffenderen Wirklichkeitsbeschreibungen zu verbreiten. Das hat einfach mit dem Beharrungsvermögen aller bislang erbrachten Denkleistungen in der Menschheitsentwicklung zu tun.

Ich muss mich dabei auf eine eigene ständige Überprüfung der von mir gefundenen Einsichten verlassen. Das Resultat: Alles ist von mir inzwischen in einem jüngsten Stand entwickelt durch das Vermeiden von vermeidbaren Denkentgleisungen, durch das weitgehende Vermeiden von Wahrnehmungsstörungen, dabei ist alles abgesichert durch einen großen „Wissens-Bestand“ zu den allgemein zugänglichen grundlegenden Forschungsbereichen.

Das sind ganz sachliche ‚empirisch überprüfbare‘ Feststellungen. Meine Vorgehensweise kann so zu einer vernünftigen Versachlichung von oft zwar sehr geläufigen aber dennoch ungesicherten Anschauungsweisen beitragen.  

Unsere heutigen Weltbilder sind errichtet auf der Grundlage von prähistorischen Weltanschauungen aus der ersten Menschwerdung 

Wenn ich mich bei meiner Vorgehensweise jetzt u.a. darauf  stütze, wie in DRACHEN, DOPPELGÄNGER UND DÄMONEN sehr überzeugend  die Denkentgleisungen des Menschen in ganz alltäglichen Lebenssituationen, aber auch in krankhaften Halluzinationen beschrieben werden, dann weite ich für ein umfassenderes Wirklichkeitsverständnis die darin getroffenen Feststellungen noch weiter in diese Richtung aus: Der Mensch konnte, soweit er in der historischen Entwicklung erstmals das Umweltgeschehen bewusst, reflektierend gedanklich als etwas Ganzes zu verstehen suchte, aus den von ihm dabei gewonnenen Denkvorstellungen niemals wieder völlig ausbrechen. In einem reflektierenden Denken zum Außenweltgeschehen schuf er sich „denkend“ seine ganz eigenen Weltbilder. Die so nach den Überzeugungen von frühen „Ur-Mensch-Eliten“ gewonnenen Vorstellungen, die sich in mündlichen Mitteilungen verbreiten ließen, waren immer „epochal“ (und regional) die tiefste Wahrheit zu allen wahrgenommen Daseinsvorgängen!

Ein „geschichtlicher“ Rückblick: Woher überhaupt alles tatsächlich Vorhandende kam, warum es vorhanden war, welche Bedeutung es hatte – dieser Fragenbereich wurde ganz allein mit der Denkfähigkeit des Menschen bewältigt. Aber bei jedem frühen Gebrauch der Denkfähigkeit gelang das immer nur in einem ziemlich begrenzten Ausmaß: Nur in dem Umfang, in dem die Menschen gerade überhaupt ansatzweise einen ersten Wissenstand  über die tatsächliche Beschaffenheit der physisch-materiellen Realität hatten, konnte zu derartigen „elementaren“ Daseinsfragen eine Antwort versucht werden. Im gesamten Universum entstand so mit dem Erdplaneten eine Insel, auf der sich der Mensch völlig isoliert mit seinen Denkvorstellungen ein Wirklichkeitsverständnis schuf, das mit der tatsächlich vorhandenen Realität keine zuverlässige Übereinstimmung haben musste. Ganz einfach deswegen keine Übereinstimmung, weil von Anfang an „das Denken“ seine eigenen Wege ging. Das Denken bewies eine sehr große „Entfaltungsstärke“: Denkend konnte der Mensch in fantasievollen Eingebungen  mit inneren hinzuerfundenen Ergänzungen und völlig eigenen Vorstellungen auch die wirklichkeitsfremdesten „Weltbilder“ erschaffen – ohne dass es für ihn einen Zwang gab, dass diese selbst erschaffenen Weltbilder etwa auch eine höchste Übereinstimmung mit allem tatsächlichen Geschehen haben sollten. (Uns sollte daher klar sein, dass alle bisherigen vermeintlich bahnbrechend neuen Menschheitserkenntnisse in Wirklichkeit immer nur Korrekturen zu vorherigen Fehleinschätzungen sind; diese Wertung soll niemals die großen Erkenntnisfortschritte der Vergangenheit herabwürdigen, es ist lediglich die Feststellung, dass es tatsächlich immer wieder in immer neuen Anläufen gelang verfestigte fehlerhafte Anschauungsweisen zu korrigieren: Die Welt war keine Scheibe; die Erde war nicht das Zentrum eines alles überwölbenden Universums; das Naturgeschehen war nicht kontinuierlich stetig fließend sondern kannte eine unüberwindbar geringste Mindestgrenze bei allem Veränderungsgeschehen; die vermessbaren tatsächlichen Ausdehnungsgrößen waren mit der euklidischen Geometrie nicht in den Griff zu bekommen usw. usf.)

Frühe religiöse Glaubensfestlegungen  in völliger Unkenntnis über die tatsächliche Beschaffenheit allen Weltgeschehens

Eine sehr große Bedeutung kommt dabei dem Religiösen zu. Das Religiöse ist der Bereich von ungewiss Geglaubtem, bei dem die Denkfähigkeit des Menschen wohl am stärksten überfordert ist: Das Religiöse hat zum Gegenstand überirdische Mächte, die für das Leben des Menschen schicksalhaft bestimmend sind. Aber woraus diese Mächte bestehen (soviel sollte überhaupt nicht mehr fraglich sein), das ist absolut unergründlich.

Jede Brücke zum Göttlichen ist nur über das Denken möglich – ganz gleich wie sehr die Denkfähigkeit mit der gesamten Problematik des Religiösen überfordert sein mag. Und dazu bleibt unbeirrt festzuhalten: Es hat noch nie eine unmittelbare Mitteilung aus überirdischen Bereichen des Göttlichen an den Menschen gegeben ohne jede Beteiligung des zwischengeschalteten Hilfsmittels der „Denkfähigkeit“; nur mit einer hinzukommenden geglaubten „Denkeingrenzung“, „Denkvertiefung“ konnten Verkündigungsinhalte zustande kommen, die eine Eignung zur Verbreitung unter den Menschen hatten.

Und hier machen wir jetzt die Erfahrung, das dabei die Denkfähigkeit immer wieder einmal aus dem Ruder läuft: Es werden „denkend“ Vorstellungswelten ersonnen, die (nachweislich) mit der tatsächlichen Beschaffenheit „allen Schöpfungsgeschehens“ kaum in Übereinstimmung zu bringen sind! 

Mit der Menschheitsentwicklung hat sich für die Handhabung alles Religiösen das   Priestertum herausgebildet. Und eine Eigenart alles Priestertums ist es, dass sich alles Orientieren immer irgendwie geistig in überwirklichen Regionen zu bewegen hat.

Das begünstigt eine sehr charakteristische Eigenart des Priesterstandes: Es ist die strikte Abkehr von einer gedanklichen Auseinandersetzung mit allen Fragen nach der tatsächlichen Beschaffenheit alles Erschaffenen. Von dieser Grundhaltung her wird so zu allem Daseinsgeschehen immer ein Deutungsvorrat bereitgehalten, der mit geistigen Erklärungsversuchen überfrachtet ist; eine tatsächliche gedankliche Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Lebenswirklichkeit wird abgewehrt – oft in blindwütiger Ignoranz. Auch hier ist das Anspruchsdenken, in anscheinend höherwertigen Regionen zu operieren, eine sehr menschlich-egoistische Motivation. Diese Grundhaltung begünstigt auch die heillosen Ausuferungen einer oft völlig uneinsichtigen theologischen Gesinnungsethik. Für eine klug durchdachte Verantwortungsethik bleibt da kaum noch eine Entfaltungsmöglichkeit.

Eine sachlich fundierte kritische Einschätzung zu dem aktuell praktizierten religiösen Glaubensgeschehen

Keinem denkenden Menschen kann es verwehrt sein, eine höchste Schöpfungskraft hinter allem Daseinsgeschehen für möglich zu halten. Aber niemand darf für sich in Anspruch  nehmen wollen, die einzig gültige orthodox-dogmatisch zutreffende Gottesvorstellung zu besitzen.

Gerade im Zuge einer derartigen „Glaubensüberheblichkeit“ müssen wir die grauenhaftesten Auseinandersetzungen unter den Menschen als historisch feststehende Gegebenheiten registrieren.

Dabei ist alles „allein menschengemacht“.

Es darf also niemandem verwehrt werden, wenn er sehr vernünftig für all diese Zusammenhänge zu dieser Diagnose gelangt: Die blindgläubige Hinwendung zu allem Religiösen ist für ein einigermaßen erträgliches Zusammenleben brandgefährlich.

Der Mensch darf sich also guten Gewissens bei allem Orientieren zunächst immer auf die ihm verliehene Denkfähigkeit verlassen (wenn er den Glauben hat, dass es hinter aller wahrnehmbaren Daseinswirklichkeit eine höhere allmächtige Schöpfungskraft geben mag, dann muss er natürlich die ihm verliehene Denkfähigkeit auch als eine Gabe dieser Schöpfungskraft werten).  

Kurz: Er muss zunächst zu ergründen suchen, was in dieser Daseinswirklichkeit vertretbar im Sinne einer höheren allmächtigen Schöpfungskraft ablaufen mag. Und wenn er dafür irgendwelche symbolischen religiösen Handhabungen als „für vereinbar mit einem Glauben  an eine allmächtige Schöpfungskraft“  hält, dann kann ihm das niemand ernsthaft streitig machen wollen. Die hier angedeutete Orientierungsrichtung entspricht dem Laizismus als einer generell humanistisch geprägten Grundhaltung. 

Vervollständigung aller bisherigen Korrekturansätze zu gedanklichen Fehlentwicklungen  

Aus DRACHEN, DOPPPELGÄNGER UND DÄMONEN ist sehr überzeugend ableitbar, wie gegenüber vielen der bisherigen Denkentwicklungen in der Menschheitsgeschichte unbedingt eine vernünftige Skepsis angebracht ist.   

Ich habe mich sozusagen ein Leben lang mit dem Wissensstand und den geistigen Denkkonstruktionen beschäftigt, wie das dazu hervorgebrachte Material (in den Grundzügen) heute vorliegt. Oft genug bin ich dabei gegenüber dem inzwischen erreichten Stand zu völlig abweichenden Anschauungen gekommen. Seit vielen Jahren habe ich meine eigenen Anschauungen schriftlich festgehalten; seit 2009 ist vieles davon Bestandteil meiner vier Web-Seiten geworden (die jüngste: www.zeitverformungen.de). 

Die obige Ausarbeitung Fehlerhafte prähistorische Weichenstellungen… ist gewissermaßen die Quintessenz all dessen, was ich dabei an Erkenntnissen von allgemein gültiger Bedeutung gewonnen habe. Aus den dabei „verdichtet“ zusammengetragenen Überlegungen möchte ich noch einmal auf verschiedene frühere Ausarbeitungen zurückgreifen. Was ich jetzt als „Quintessenz“ sehr verkürzt beschrieben habe, soll so noch einmal (an anderer Stelle) zu einigen Themenbereichen etwas ausführlicher abschließend behandelt werden.  

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