Themenbereich Zeitverfälschungen

Vorwort

Einige Klartextversuche zum Vorwort

Einleitung      

Kurzfassung der zweiten Auslobung

Alles fließt unablässig, es gibt dabei keinen Zeitstillstand und niemals gibt es auch nur im Geringsten eine Zeitumkehr

Wahrnehmungsverzerrungen in Wissenschaftsbereichen

Einige Klartextversuche zu meinen Textausarbeitungen in Sachen „kritische Wissenschaftsdurchleuchtung“

Über das unbegreifliche Versagen der Erkenntnisfähigkeit bei der zutreffenden Bewertung der Zeit als einer nur immateriellen Realität

Denkpragmatik

Über die Erschaffung immaterieller Welten durch die Mathematik

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Vorwort

Die Zeit ist unter meinen letzten Ausarbeitungen ein Hauptthema.

Warum?

Weil ich  der Überzeugung bin, dass ich seit kurzem die entscheidenden Zusammenhänge zu der rätselhaften Zeit entschlüsselt habe. Zahlreiche Fragestellungen im Zusammenhang mit der „rätselhaften Zeit“ sollten damit bei sehr sachbezogener Sichtweise überholt sein.

Zu den in diesem Zusammenhang denkbaren Neuorientierungen gehört auch, dass insbesondere die Irrtümer in den Naturwissenschaften zum Wesen der Zeit korrigiert werden sollten.

„Zeit“ ist eine tragende Größe u.a. in der Physik. Man muss sich also immer auch mit der Physik beschäftigen, wenn man Klarheit über das Wesen der Zeit gewinnen will. - Die Naturwissenschaft ist der Forschungsbereich, der uns eigentlich überhaupt am zuverlässigsten ein tieferes Verständnis für alle tatsächlichen letzten Daseinszusammenhänge ermöglicht. Bei den Ausdeutungen zum Wesen der Zeit  geht die Naturwissenschaft jedoch von irrtümlich vorausgesetzten Zusammenhängen aus. Der entscheidend richtige Ansatzpunkt: Ich behaupte entgegen den Auffassungen in der Naturwissenschaft, dass es Zeit als eine eigenständig physisch-materiell existierende Größe überhaupt nicht gibt. Die Wahrnehmung von Zeit geschieht nach meiner Überzeugung ausschließlich in der Form, dass jedes organische Leben die Fähigkeit besitzt, durch eigene innere molekulare Speicherungsvorgänge die unablässig im Naturgeschehen ablaufenden („zeitlosen“) Veränderungsvorgänge immer wieder in Eigensteuerungen “abrufbar“ zu machen. Soweit in den Naturwissenschaften „Zeit“ als eine tatsächlich „materielle“ Größe behandelt wird, beruhen die daraus resultierenden Feststellungen aus fehlgedeuteten Forschungsergebnissen.

Und weiterhin erklären sich hieraus die vielfältigen Fehldeutungen in der Menschheitsgeschichte, wenn mit reichlicher Fantasiebegabung Ereigniszusammenhänge konstruiert wurden und werden, die mit den realen Geschehnissen der tatsächlichen Wirklichkeitsabläufe unvereinbar sind.

„Schlüsselerkenntnisse“ dieser Art habe ich mir in vielen Jahrzehnten in einer umfangreichen Materialfülle erarbeitet. – Eine derartige  Aussage über „irgendwie bahnbrechend neue Erkenntnisse“ muss selbstverständlich unbedingt Skepsis hervorrufen. Denn es gibt selbstverständlich seit jeher und so auch heute immer noch die ungeheure Flut von vermeintlich bahnbrechend neuen Entdeckungen, die bei genauerer Überprüfung nichts als Leerlauf oder völlig unrealistische Spekulation sind. Zu meinen „Enträtselungen der geheimnisvollen Zeit“ habe ich am 24. Januar 2011 eine Auslobung von 5.000 € gestartet. Und zwar als eine „konkrete“ Herausforderung, das Wesentliche dieser „Schlüsselerkenntnisse“ zu widerlegen, wenn es sich hierbei durch „geeignete Gegenbeweise“ offenkundig und eindeutig nachweisbar nur um unhaltbar spekulatives Gedankengut handelt. (Die Auslobung läuft bis zum 31.12.2011; ich plane jetzt die Erhöhung des Preisgeldes auf 8.000 € in einer kurzen „Vertiefung“ der Auslobungsbedingungen.)

Gerade die Herausforderung, die sich auch gegenüber der Naturwissenschaft aus meinen „Zeit-Enträtslungen“ ergibt, ist für mich ein Ansporn meine Sichtweise für eine Neuorientierung in elementaren Denkherausforderungen voranzutreiben.           

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Einige Klartextversuche zum Vorwort

Für die letzten Entwürfe zu der „Zeitproblematik“ hatte ich den Titel „Wunderdroge Zeit“ gewählt. Dieser Titel sollte vor allem das „Paradoxon“ herausstellen, dass wir durchaus die Zeit wahrzunehmen vermögen (wie ich behaupte: einzig durch innere molekulare Speicherungsvorgänge) obwohl es die Zeit „physisch-materiell“ überhaupt nicht gibt. So dass die Zeitwahrnehmung eigentlich wie ein Wunder anmuten muss. Denn wenn sich unser „Zeit-Wahrnehmungsvermögen“ zuverlässig nur als die Funktionsweisen in molekularen Speicherungsvorgängen von „immateriellen Zeitdehnungen“ erklären lässt (wie ich in mehreren Ausarbeitungen entwickelt habe) – dann müssen die Auswirkungen dieser „Zeitdehnungen“ einfach wie ein Wunder anmuten. Es muss wie ein Wunder anmuten, dass derartige „immateriellen Zeitdehnungen“ überhaupt all die überaus vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten gewähren, sich in sämtliche nur irgend gedanklich konstruierbaren Zusammenhänge als vermeintlich tatsächlich „materiell“ vorhandener Realität hineinsteigern zu können. – Und genau dieser Umstand hat oft genug die Wirkung einer Droge, eines Rauschmittels, wie ich an späterer Stelle herausarbeiten möchte.

Der zuletzt hinzugefügte Untertitel ‚Zeitverformungen durch menschliche Wahrnehmungsstörungen‘ soll nichts anderes besagen als: In allen Fällen, in denen „Zeitdokumentationen“ als das tatsächlich existierende „physisch-materiell“ vorhandene  Naturgeschehen wiedergegeben werden, haben wir es unbedingt mit einer Wahrnehmungsstörung zu tun. - Jede menschliche Zeitdokumentation im weitesten Sinn besteht nur als „immaterielle Realität“. In welchem Ausmaß dann aber doch noch jeweils derartige „immateriellen Zeitausgestaltungen“ auch mit den nebenher laufenden materiellen Veränderungsvorgängen des tatsächlichen Naturgeschehens übereinstimmen – das muss durch vernünftige Erkenntnisabwägungen von Fall zu Fall ausgelotet werden (hierzu schon der Hinweis auf verschiedene Fundstellen an anderer Stelle zu Egbert Scheunemann und Alexander Unzicker. So vor allem das Hervorheben einer entsprechend sehr vernünftigen Vorgehensweise von Egbert Scheunemann mit „Irrte Einstein“, wofür Scheunemann dann aber völlig unqualifiziert – in der Sache! – Prügel bezog; darüber später mehr. Und weiterhin bereits an dieser Stelle auch der Hinweis auf  „Vom Urknall zum Durchknall“ von Alexander Unzicker).

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Einleitung

Diese Einleitung soll vorweg einige grundlegende Klärungen zu der Thematik „Zeit“ darlegen. Im Wesentlichen dreht sich alles dabei um die (auch) von mir vertretene Feststellung,  dass es „Zeit“ als eine eigenständige „physisch durch sich selbst vorhandene Größe“ im materiellen Daseinsgeschehen überhaupt nicht gibt.

In mehreren Ausarbeitungen (vgl. die später dazu aufgeführten einzelnen Fundstellen) habe ich dafür von verschiedenen „Blickwinkeln“ her die näheren Begründungen entwickelt. Mit einem ersten Textentwurf „Wunderdroge Zeit“ wollte ich einen Überblick all der  Folgerungen auch im weitesten Sinn aufzeigen, die sich ergeben, wenn man nur einmal bereit ist zu dem Einsehen: „Zeit als eine eigenständige physische Größe existiert nicht, existiert nirgendwo“.

Bei einigen anfänglichen Dialogen und Gesprächen im Zusammenhang mit den von mir bereits entworfenen Skizzen „Wunderdroge Zeit“ musste ich jedoch erfahren, dass es offenkundig zu der bei allem entscheidenden Feststellung „Zeit existiert niemals als eine ‚eigenständige‘ physische Größe“ Denkblockaden gibt, wie es den Anschein hat – von einem geradezu unüberwindbaren Ausmaß.

Also unternehme ich in dieser Einleitung für meine sämtlichen einzelnen Ausarbeitungen zu der Thematik „Zeit“ eine Art Beweisführung für die Richtigkeit meiner bisherigen Behauptungen.

Um „Argumente und Gegenargumente“ übersichtlich auflisten zu können will ich nachfolgend die Figur eines „Denkkontrahenten“ einsetzen. (Es ist eine erfundene Figur, entwickelt und angelehnt aber im Zusammenhang mit „wunderbaren Dialogen“, die tatsächlich zu all meinen Ausarbeitungen stattgefunden haben.)

Einige der Hauptargumente meines Denkkontrahenten:   

-  Wenn Nowak (der Verfasser der „Wunderdroge Zeit“ als Herausforderer) davon spricht, es gäbe in der materiellen Realität nie etwas Anderes als ständig ablaufende Veränderungsvorgänge, ja – woraus bestehen denn dann diese Veränderungsvorgänge selbst? Es gibt dann doch überhaupt kein auch nur geringstes ‚Davor‘ und es gibt dann nie auch nur das geringste ‚Danach‘  (also etwas Späteres). Also gibt es dann doch eigentlich überhaupt nichts mehr als ein irgendwie Vorhandenes…

Dies ist eine anscheinend unüberwindbare Denkblockade. Die tatsächlichen Zusammenhänge werden nicht erfasst, weil ‚das Denken‘ sich nicht damit abfinden will, etwas im üblichen Wahrnehmungsgeschehen völlig Ungewöhnliches als den tatsächlich allein zutreffenden Sachverhalt akzeptieren zu sollen. (… erinnert sei hier an das eigentlich längst ausgeleierte und übermäßig beanspruchte Beispiel „die Welt ist eine Scheibe“; hier die damalig naheliegenden Denkgewohnheiten: „Es ist außerordentlich gefährlich, ein Schiff immer weiter in die fernsten Bereiche steuern zu wollen; irgendwann erreicht man dann den äußersten Meeresrand und stürzt mit Mann und Maus in die Tiefe…“. Oder auch: „Wenn die Erde eine Kugel sein soll – ja, dann leben die jenseits wohnenden Antipoden ja mit dem Kopf nach unten, eigentlich immer dem Abstürzen preisgegeben…“).

Ein sehr anschauliches Beispiel soll zeigen, dass diese von mir in den Vordergrund gerückte „Denkblockade“ nichts Anderes verdient als durch bessere Einsicht endgültig aufgegeben zu werden.

Ich wähle als Beispiel die „Starenschwärme über Rom“ – als Filmmaterial festgehalten; ein überaus eindrucksvolles Naturschauspiel, von den Touristen und von den Einheimischen bestaunt und bewundert, wenn es sich in den Abendstunden ereignet.

Der Starenschwarm (nicht nur in Rom, auch an der Unterelbe zu bestaunen, ähnlich so auch die dichten, gewaltigen Vogelschwärme an der Nordsee) besteht aus einer riesigen ‚Anballung‘ von unablässig bewegten Vogelleibern. Für die ‚Zeit‘ ihres Vorhandenseins existieren sie unter normalen Bedingungen insgesamt nur in dem Zustand andauernder Veränderung. Ein „gedachter“ echter Stillstand – und alles bricht absolut völlig zusammen. D.h. mit diesem Beispiel beweise ich, dass es in der Realität beobachtbar Vorgänge gibt – tatsächlich in einem Zustand andauernder Veränderung ohne den geringsten Stillstand. Ein Einwand der Art etwa, wenn in so einem Fall alles Vorherige nicht mehr existent sei und alles Nachfolgende auch noch keine Existenz haben könne, dann könne doch das sich in einer unablässig andauernden Veränderung Befindliche auch keine Existenz haben – der Starenschwarm beweist, dass in dieser Argumentation ein eklatanter Denkfehler steckt.                 

Unter „Erläuternde Ergänzungen zu der ‚Wunderdroge Zeit‘…“ habe ich an anderer Stelle auszugsweise aufgeführt, was Egbert Scheunemann in Irrte Einstein? in „Zusammenfassung der Ergebnisse“ in diesem Zusammenhang ausführt, hier ungekürzt: … 3. Ein informierter Blick offenbart sämtliche Ansammlungen von Materieenergie bzw. Energiematerie im gesamten Universum als permanent bewegt: Die Erde dreht sich um sich selbst und um die Sonne. Unser Sonnensystem dreht sich um den Kern unserer Galaxis. Unsere Galaxis bewegt sich relativ zu anderen Galaxien. Der Mond dreht sich relativ zur Erde und die Erde relativ zum Mond – und beide drehen sich um den gemeinsamen Masseschwerpunkt. Menschen am Äquator bewegen sich relativ zur Erdachse schneller als in Hamburg. Und der Kopf eines Menschen bewegt sich, gemessen am exakten Erdmittelpunkt, relativ schneller als seine Füße, falls er aufrecht steht und vermeintlich ‚ruht‘. Das Blut in seinen Adern  bewegt sich relativ zu seinen Kapillaren. Seine Gehirnströme bewegen sich relativ zu seinen Neuronen. Die Elektronen, aus denen diese Neuronen unter anderem bestehen, bewegen sich relativ zu den Protonen, aus denen sie auch bestehen. Alles bewegt sich permanent relativ zu irgend etwas anderem. Jede Uhr, egal, wo man sie hinstellt, geht so ‚langsamer‘ relativ zu einer anderen Uhr irgendwo im Universum – und umgekehrt, da jedes Bezugssystem völlig gleichberechtigt, weil willkürlich gesetzt ist. Alles wäre ‚zeitdilatiert‘ – und ‚längenkontrahiert‘. Also ist faktisch nichts ‚zeitdilatiert‘ und ‚längenkontrahiert‘. … (hierzu die Anmerkung: Den von mir immer wieder verwendeten Begriff ‚physisch-materiell existent‘ - in unterschiedlichen Formulierungen abgefasst – habe ich in Anlehnung an Texte von Scheunemann fortentwickelt).

Das also ist in etwa das ganze Ausmaß dessen, was sich als „überhaupt nur irgend wahrnehmbar Vorhandenes“ in den uns umgebenden Daseinsvorgängen in einem Zustand unablässig ablaufender Veränderungsvorgänge befindet. Für eine vielleicht bessere Verständlichkeit dieses „elementar einzig tatsächlich wahrnehmbaren Sachverhalts“ habe ich beispielhaft die Wirkungsweise der über Rom kreisenden Starenschwärme angeführt: Hier ist geballt alles ständig in einer Bewegung ohne jeden Stillstand. Aus einer „vorherigen bewegten Situation“ folgt völlig unmittelbar ohne eine echte „aus sich selbst existierende Zeitspanne“ sofort die nachfolgende wiederum „bewegte Situation“. Es gibt keinerlei zeitlichen Stillstand, keine unmittelbar zu beobachtende Zeitspanne! Selbstverständlich können wir unter Benutzung einer Uhr registrieren, über welche Zeiträume sich die „geballten Flugmanöver“ jeweils hinziehen. Aber diese „Zeitmessung“ selbst hat nicht den geringsten Einfluss auf das gerade stattfindende Fluggeschehen. Wir können das Fluggeschehen fotografisch festhalten, können es filmen, können das so „Aufgenommene“ immer von neuem betrachten, können die gefilmten Flugbewegungen in Zeitlupe verlangsamen oder „rückwärts“ laufen lassen – aber all dies hat nichts den geringsten Einfluss auf die ohne Unterlass ablaufenden bewegten tatsächlichen „Daseinsvorgänge“.              

Als Erklärung für diese  „wundersamen Vorgänge“ habe ich in zahlreichen Ausarbeitungen entwickelt, dass wir es  bei den von uns wahrgenommenen „Zeitdehnungen“ hier eben mit einem „immateriellen Geschehen“ zu tun haben – wie es erstmals durch die Evolution zu einer besonderen Befähigung jeden organischen Lebens wurde. Wie die Wirkungsweise dieses „Immateriellen“ funktioniert – das ist weitgehend erforscht. Aber warum es dieses Immaterielle im Dasein überhaupt gibt, welche verursachenden Kräfte – wie auch immer – dieses „Zeit-Speicherungsvermögen“ bewirken, auf welche Weise die zuvor unter „Scheunemann“ erwähnten Neuronen mit ihren elementaren Bestandteilen von u.a. Elektronen und Protonen diese „wundersame Befähigung“ zu derartigen „Zeitspeicherungen“ haben - das übersteigt die Grenzen unserer Erforschungsmöglichkeiten.

Eine noch höhere Steigerung ins „Unbegreifliche“ erfahren wir, wenn wir die Wirkungsweise des „Immateriellen“ in unserem durch uns bewusst erlebten Dasein betrachten: Auch hier können wie das „Wie“ alles Immateriellen ziemlich zutreffend eingrenzen. Wir wissen, dass das Immaterielle als etwas Unkörperliches existiert. Das Immaterielle muss „lediglich“ in irgendetwas Materiellem verankert sein – dann kann es als etwas „Ungegenständliches“ aufbewahrt werden, Verbreitung erreichen, für allerlei Nutzungsmöglichkeiten Verwendung finden. Jeder einigermaßen begabte „Technofreak“ weiß ziemlich haargenau, um was es hier geht: Jeder „geschützte“ Musiktitel kann nur unter Gefahr drohender Schadenersatzforderungen unerlaubt von fremden Ursprungsquellen auf eigene Speichermedien herunter geladen werden. Das dabei zur Verfügung stehende „immaterielle Gut“ selbst existiert als etwas völlig „Unkörperliches“, dieses „unkörperliche Gut“ wird lediglich (lediglich!, genau hier setzen nämlich ggf. Zugriffsverbote ein!) von einem materiellen Speichermedium auf ein anderes Speichermedium übertragen. Ein weiteres Beispiel für „unkörperlich existierende immaterielle Güter“: Das geistige Eigentum; hier sei nur an das „Plagiatsgeschehen“ bei fragwürdigen Doktorarbeiten erinnert…

Ich habe dies alles nur beispielhaft aufgeführt um darzulegen, dass uns „immateriell Reales“ als das Allerselbstverständlichste auch in unserem Alltag auf Schritt und Tritt begegnet. Und so ist es auch für mich das Allerselbstverständlichste, alle bewusst wahrgenommenen Zeitereignisse ausschließlich als lediglich „immateriell existierende Realitäten“ zu werten.

Für sich selbst materiell, physisch existierende Zeitspannen gibt es nicht in unserer Daseinswirklichkeit.        

Hier vernehme ich jetzt wieder die Argumentation  meines Denkkontrahenten:

-   Zeit wird aber doch unbestreitbar tatsächlich überall gemessen. Und dafür gibt es doch auch die zuverlässigsten „Zeitablauf-Anzeiger“. Es gibt die von den Menschen in den verschiedensten Ausführungen und Techniken konstruierten Uhren. Es gibt äußerst exakt „pulsierende“ Elementarteilchen wie z.B. die Atome des Metalls Cäsium-133 als natürliche „Taktgeber“, mit denen sich Zeitspannen von auch „allerkürzester“ Ausdehnung messen lassen. Das alles beweist doch, dass „Zeit“ überall anzutreffen ist und in jeder Form von präziser Messung zur Anwendung kommt.       

Auch hier wieder eine Blockade in der sachgerechten Erkenntnisfähigkeit: All diese „Zeitablauf-Anzeiger“ bewirken doch niemals selbst eine Blockierung im unablässig ablaufenden Veränderungsgeschehen aller „materiellen“ Daseinsvorgänge“. – Kurz: Durch keinerlei Art von Zeitmessung entsteht jemals „eigenständig tatsächlich existierende Zeit“. Die geradezu „unüberwindbare Blockierung einer sachgerechten Erkenntnisfähigkeit bei der Beschäftigung mit dem Wesen der Zeit“ beruht einfach darauf, dass der Mensch jedes übliche Daseinsgeschehen immer nur in Zeitdehnungen wahrzunehmen vermag. Daraus entsteht der (kaum als Irrtum zu entlarvende) Eindruck, alles überhaupt nur jeweils  registrierte Zeitgeschehen habe eigenständig Realität. So auch z.B. die „ungeheuren Zeiträume der Vergangenheit“. - Wenn man inzwischen über die Existenz der Dinosaurier in längst vergangenen Zeiten außerordentlich zuverlässig informiert ist, dann gewinnen die Dinosaurier damit jedoch niemals die Realität Teil des heute tatsächlich ablaufenden Daseinsgeschehens zu sein.

Die Frage hier konzentriert auf den Punkt gebracht ist also: 1.) „Gedanklich Registrierbares“ wird also „fraglos“ allein schon durch das „Registrieren“ Teil unserer Daseinsrealität! - Aber was da ab der Hereinnahme in alles kulturelle Ausgestalten unserer Lebenswelt zu einem Teil aller jeweils aktuellen „Daseinsausdeutungen“ wird – erhält dieses so durch eine gedankenreiche „Auferweckung“ jeweils wieder Entstandene als ein jetzt erweiterter Teil unserer Vorstellungswelten damit zugleich auch materielle, physische Realität? – Nein, niemals! Alles bleibt nur im weitesten Sinn immer einzig und allein ausschließlich „gedanklich erarbeitetes“ immaterielles Kulturgut! 2.) Wenn aber das heute „Registrierbare aus längst vergangenen Zeiten“ allein schon durch das Registrieren selbst niemals eine aktuell tatsächlich vorhandene Daseinsrealität gewinnt, ab welchem kürzeren Zeitraum kann man dann zuverlässig überhaupt allein durch „gedankliches Rekonstruieren vergangener Vorgänge und Geschehnisse“ eine bereits jeweils gerade jetzt tatsächlich vorfindbar „materiell“ existierende Realität zustande bringen? Antwort hier: Niemals können auch nur für einen allerkürzesten Zeitraum allein aus dem „Erdenken irgendwie vorhandener Zeitspannen“ tatsächlich existierende Daseinselemente geschaffen werden!

Jede Form von wie auch immer vorausgesetzten vorhandenen Zeitspannen ist immer das Resultat „einer inneren immateriellen Zeitspeicherung“; ein tatsächlich damit völlig deckungsgleiches Außengeschehen kann dabei niemals wahrgenommen werden. Alles, was sich tatsächlich ereignet, befindet sich durch unablässige Veränderung bereits in nicht mehr dem gleichen Zustand, den es bei der ursprünglichen Wahrnehmung inne hatte. (Um es noch einmal zu wiederholen: All diese Zusammenhänge und Funktionsweisen sind – behaupte ich – lückenlos überprüfbar. Warum aber die zur Hauptsache daran beteiligten Neuronen diese „wundersame“ Befähigung für „frei verfügbare Speicherungen, Reflexionsvorgänge, letztlich sogar auch Gemüts-Steuerungen“ haben, das werden wir mit letzter Sicherheit nie herausbekommen. Das „Wie“ aller Funktionsweisen mag uns hier immer klarer werden, das „Warum“ dagegen wohl nie!)

Es mag endlich irgendwann einmal die Einsicht die Oberhand gewinnen, dass wir mit „allein rein immateriell erarbeiteten Denkkonstruktionen“ zu allen vielfältig ablaufenden Daseinsvorgängen exakt die dabei ablaufenden Regelmäßigkeiten ermitteln können. Hierbei dann auch bewusst viele der wahrgenommenen Anfangs- und Endpositionen sowie fast alle Zwischenstufen „in den Griff zu bekommen vermögen“ – obwohl es hier irgendwelche „materiell“ existierende „Fixpunkte“ tatsächlich überhaupt nicht gibt.  Warum uns so jedoch hier die immateriellen Gedankenkonstruktionen in höchster Annäherung an das tatsächlich ablaufend Geschehen immerhin gelingen, hier stehen wir vor einer – wie ich behaupte – unüberwindbaren Grenze des in unserer Daseinswirklichkeit überhaupt Erfahrbaren. 

Unsere immateriell geschaffenen Vorstellungswelten haben generell zunächst immer nur den „echten, realen Gehalt“ ganz allein aus einer inneren, allein menschenmöglichen „Orientierungs- und Zuordnungsbefähigung“ erschaffen worden zu sein. Selbstverständlich geschieht dies niemals ohne jeden „Außenbezug“ zu den tatsächlich ablaufenden wahrnehmbaren Daseinsvorgängen. Im besten Fall (so meine Überzeugung) in engster Anlehnung an das tatsächlich materiell-physisch ablaufende Daseinsgeschehen; in absurdesten Ausuferungen (die meist aber immer als etwas durchaus absolut Reales dargeboten werden!), in „fantastisch ersonnenen Hirngespinsten“, die aber mit den tatsächlich wahrnehmbaren Daseinsvorgängen niemals etwas vernünftig Begründbares zu tun haben.

Ich habe mich in dieser Einleitung darauf konzentriert, vor allem gerade das Zustandekommen der verbreiteten Missverständnisse über das Wesen der Zeit herauszuarbeiten. Mein Anliegen bei dem Entwurf des ursprünglich geplanten Textes  „Wunderdroge Zeit“ zielte dagegen weit darüber hinausgehend vor allem darauf ab, viele der Orientierungs-Irrtümer aufzuzeigen, die sich aufdrängen, wenn man „Zeit“ als eine eigenständig existierende Größe bewertet. (Die Begründung für das Zustandekommen so zahlreicher Irrtümer zu dem Wesen der Zeit habe ich bereits in mehreren meiner weiteren Ausarbeitungen  zu der Enträtselung der geheimnisvollen Zeit erläutert.)

Und so geht es mir bei meinen letzten Ausarbeitungen zu dem Themenbereich „Zeitverformungen/Zeitverfälschungen“ vor allem gerade „gezielt“ darum, die Auswirkungen der verbreiteten Missverständnisse zum Wesen der  Zeit aufzuzeigen, wie sie in einigen entscheidenden Bereichen besonders eklatant zu Fehlorientierungen in unserer Lebenswirklichkeit führen. Unbestreitbar dürfte sein, dass wir – eigentlich doch generell mit einiger Erkenntnisfähigkeit ausgestattet – dennoch im Zusammenleben immer wieder Auswüchse auch reichlich unvernünftiger Verhaltensweisen erleben. Und gerade daran lässt sich hervorragend „herauskristallisieren“, dass ein ziemlich willkürlicher Umgang mit überaus beliebig ersonnenen Zeitvorstellungen ein entscheidendes „Instrumentarium“ für so auch  viele im weitesten Sinn „geistige Ausrutscher“ ist.  

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Kurzfassung der zweiten Auslobung über jetzt 8.000 € für den zu erbringenden Beweis, dass „Zeit“ als eine tatsächlich physisch-materiell existierende Größe nachweisbar ist

Die Auslobungsbedingungen ergeben sich aus meiner ersten Auslobung vom 24. Januar 2011 (Web-Seite Sternenwelten-Herkunft), die weiterführenden Einzelheiten sind aus der jetzt gefertigten Web-Seite Zeitverformungen ersichtlich.

Hier sehr verkürzt: Meine Behauptung Zeit ist lediglich eine ‚immaterielle Gestaltungsbefähigung‘ des Menschen, bei der das ‚molekulare Speicherungsvermögen‘ jedes organischen Lebewesens genutzt wird. Die „Gestaltungsbefähigung“ des Menschen wird „einzigartig“ gesteuert durch die Begabung mit Bewusstsein.

Kurz: Jede Zeitgestaltung, Zeitausdeutung, Zeitanwendung ist nie etwas Anderes als die „willkürliche Umgestaltung“ der natürlichen Veränderungsvorgänge im Naturgeschehen, bei denen es tatsächlich „physisch-materiell“ existierende Zeitspannen überhaupt nicht gibt. Der Mensch formt dabei „lediglich“ (!) die im Inneren gespeicherten Vorgänge zu seinen ganz eigenen Zeitvorstellungen, zu rein immateriellen Zeitausgestaltungen.

Je nachdem, wie intensiv diese immateriellen Zeitausgestaltungen das tatsächliche Veränderungsgeschehen noch weitgehend zutreffend berücksichtigen ist die „immaterielle Zeitgestaltung des Menschen“ verankert in der tatsächlich vorfindbaren Wirklichkeit.             

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Alles fließt unablässig, es gibt dabei keinen Zeitstillstand und niemals gibt es auch nur im Geringsten eine Zeitumkehr

Ich möchte im Folgenden herausarbeiten, dass insbesondere die Naturwissenschaften bei überhaupt allen Erkenntnismöglichkeiten unbedingt immer auch auf letzte „Erkenntnis-Grenzen“ stoßen. Dazu konzentriere ich mich auf die „Zeitproblematik“: Ich behaupte, dass die Naturwissenschaft hier bislang einem großen Irrtum aufgesessen ist.

In der Naturwissenschaft wird die Zeit als eine tatsächlich existierende Größe gewertet; meine Behauptung dagegen völlig abweichend: Zeit als eine materiell-physisch vorhandene Größe gibt es nicht und hat es nie gegeben. So oft „Zeit“ z.B. in der Physik als eine „eigenständig existierende Größe“ behandelt wird, muss es regelmäßig zu unzutreffenden Theorie-Bildungen kommen.

In mehreren Ausarbeitungen habe ich entwickelt, dass sich alles Daseinsgeschehen unablässig in dem Zustand andauernder Veränderung befindet, also entsprechend der bereits bei Heraklit zu findenden Auffassung „alles fließt“ in dem einzigen Daseinszustand von unablässigen Veränderungsvorgängen: Hiernach muss gelten – wenn alles fließt, dann ist, was im Augenblick geschieht im nächsten Augenblick nicht mehr vorhanden. Und nichts Zukünftiges ist im jeweils „jetzigen Augenblick“ bereits Realität. Und trotzdem kennen wir die Größe „Zeit“ als einen festen Bestandteil unserer Lebenswirklichkeit. Anscheinend ein anscheinend kaum lösbares Paradoxon…

Des „Rätsels Lösung“ zu diesem Paradoxon habe ich in meiner Ausarbeitung „Enträtselung der geheimnisvollen Zeit“ erstmals umfassend beschrieben: Zeit entsteht für den Menschen durch innere molekulare Steuerungsvorgänge, die als etwas „Immaterielles“ zu bezeichnen sind.

Zeit (im engeren Sinn) gibt es demnach ganz real als Lebenswirklichkeit für uns so nur „durch das Erinnerungsvermögen des Menschen“ (eigentlich erzeugt jedes organische Leben durch innere molekulare Speicherungen „Zeit“ – hier allerdings „unbewusst“).

Aus genau diesem Grund reicht die „Zeitvorstellung des Menschen“ unter anderem auch bis hin zu den fernsten vergangenen Zeiten… Wenn wir heute so überaus umfassend und sehr detailgenau über Vorgänge aus der fernsten Vergangenheit informiert sind, dann nicht deswegen, weil derartige Vorgänge plötzlich etwa als ein tatsächlich vorhandenes Gegenwartsgeschehen wieder auferstanden sind. Vielmehr sind es allein die zahllosen Forschungsergebnisse, die wir in Sprache und Schrift (anhand aller dargebotenen „Fundstücke“) zu einem Kulturgut ausformen (hierzu der Hinweis auf Dilthey; Diltheys entscheidend überragende Leistung hier – unbeirrt den Weg zu bahnen für eine vor allem überaus realitätsnahe Orientierung. Aus den Fundstellen unter Wikipedia: Dilthey macht also unseren Erfahrungsbefund in seiner ganzen Breite geltend und begreift den Lebensprozess als eine Einheit, bei der Erkennen, Vorstellen, Bewerten, Fühlen, Handeln und Wollen immer schon in Bezug zu einer Außenwelt stehen. Damit ist das rein erkennende Subjekt überwunden…).

Insoweit ist gerade auch alles, was die Naturwissenschaft leistet, auf genau diese Weise „ausgeformtes Kulturgut“ – in immaterieller Realität; alles beruht einzig und allein auf der Fähigkeit des Menschen durch seine „bewusste Wirklichkeitserfassung“ immateriell Reales erschaffen zu können. – Das immateriell Reale ist längst zu dem selbstverständlichsten Bestandteil unserer Wirklichkeit geworden; hierzu in meinen Ausarbeitungen über „die Zeit“ zahlreiche Fundstellen – u.a. Hinweis auf Computersoftware, geschützte Patentrechte usw. als überaus „handfest immateriell Reales“.         

Mit etwas Sachkenntnis lässt sich die Lösung zu dem anscheinenden Paradoxon „alles fließt unaufhaltsam und trotzdem erleben wir zugleich ganz real die Zeit mit sehr gut überschaubaren Zeitspannen“ sehr anschaulich an unserer eigenen Lebenswirklichkeit veranschaulichen: Rein materiell gibt es in unserem eigenen Leben nicht den geringsten Stillstand. Alles fließt… Alles ist unablässig fortlaufende Veränderung – so auch unser erstes „materielles“ Entstehen. Die Vorgänge hier ab unserer ersten Zeugung („Erzeugung“) eine unablässige Folge „molekularer Bewegungsvorgänge und Veränderungen“. Ganz gleich welches Lebensalter wir erreichen – unsere körperliche „physische“ Beschaffenheit selbst kennt keinerlei Zeitspannen; hier findet nur ein unablässiges Verändern ohne jeden Stillstand statt (Hinweis auf Fundstellen bei Egbert Scheunemann in Irrte Einstein?: Ein informierter Blick offenbart sämtliche Ansammlungen von Materieenergie bzw. Energiematerie im gesamten Universum als permanent bewegt … Das Blut in seinen – des Menschen – Adern bewegt sich relativ zu seinen Kapillaren. Seine Gehirnströme bewegen sich relativ zu seinen Neuronen. Die Elektronen, aus denen diese Neuronen unter anderem bestehen, bewegen sich relativ zu den Protonen, aus denen sie auch bestehen. Alles bewegt sich permanent relativ zu irgend etwas anderem. In mehreren meiner Ausarbeitungen komme ich immer wieder auf diese Fundstellen zurück; dabei sei hier schon angemerkt: Die herausragende Leistung von Scheunemann liegt darin, dass in Irrte Einstein? die völlige Übereinstimmung von „geistig entwickelten Theorien“ in einer völligen Übereinstimmung als in letzter Exaktheit unvereinbar mit der tatsächlichen materiellen Beschaffenheit aller Naturvorgänge nachgewiesen wird).

Mit der Entstehung des „organischen Lebens“ kam es aber in der Entwicklungsgeschichte zu einer „wundersamen Umsteuerung“ bei allen Lebewesen: Die molekularen Bausteine erlangten hier die Befähigung von „Speicherungs-Vorgängen“ mit vielfachen „autarken“ Steuerungsmöglichkeiten in Rückkopplungen, „Neu-Entfaltungen“ usw. Das ist überaus empirisch gesichertes Forschungsmaterial (Fundstelle u.a. in „Enträtselung der geheimnisvollen Zeit“ mit Hinweis auf Carsten Bresch Zwischenstufe Leben/Evolution ohne Ziel? sowie auf Rupert Riedl Biologie der Erkenntnis/Die stammesgeschichtlichen Grundlagen der Vernunft).

Was „die letzte treibende Kraft“ ist, die dem molekularen Geschehen in allen Lebewesen diese Befähigung zu einer „immateriellen Zeiterzeugung“ verleiht – das wurde noch nicht herausgefunden. Genau derartiges bezeichne ich als Grenz-Metaphysik – das tatsächliche Vorhandensein empirisch erfahrbarer Wirklichkeitsbereiche, deren Zustandekommen für uns nicht erforschbar ist. - Diese Wirklichkeitsbereiche nenne ich auch „das Wundersame“. Tatsächliche Wunder sind im Naturgeschehen ausgeschlossen. Und dennoch haben wir es in der gesamten Lebenswirklichkeit auch mit Entfaltungsformen zu tun, die wie „Wunder“ anmuten – dafür also der Begriff „das Wundersame“.                  

Zeit ist als eine „eigenständige“ physisch-materiell vorhandene Größe nicht existent und ist so auch nie existent gewesen. Hier haben wir es mit einem der größten grundlegenden Irrtümer in den Naturwissenschaften zu tun. Jede Form einer „Zeitbestimmung, Zeitfestlegung“ als etwas tatsächlich in physischen Beschaffenheit Vorhandenes verkennt ganz eindeutig nachweisbar die wahren Zusammenhänge. Tatsächlich gibt es im materiellen Geschehen nur unablässige Veränderungen ohne jede „echte“ zeitliche Ausdehnung. Die „zeitlichen Ausdehnungen“ sind lediglich als reine „Kopfgeburten“ überaus zweckdienlich zu allem tatsächlich physischen Daseinsgeschehen „hinzuerfunden“ worden: Aus ersten wahrzunehmenden Veränderungsvorgängen der Natur in „regelmäßigen Abläufen“ wurden vergleichbare „Merkgrößen“ hergestellt. Einzig so entstand die „ganz bewusst registrierte Zeit“.

Alles, was wir heute in aller exaktester Genauigkeit über ermittelte Zeitvorgänge erfahren können, beruht immer noch darauf, dass bereits „vermessene Zeiteinheiten“ in Beziehung gesetzt werden zu überhaupt nur irgend weiterhin zu vermessenden Regelmäßigkeiten in den tatsächlich ablaufenden Veränderungsvorgängen. (Dies ist auch die Erklärung dafür, warum z.B. „Unschärfe-Relation“ und theoretische „Raum-Zeit-Modelle“ in der Physik niemals das tatsächliche Naturgeschehen zutreffend beschreiben können; hier sind allenfalls allerhöchste Annäherungen an das tatsächlich ablaufende unablässige „Augenblicks-Veränderungsgeschehen“ möglich, niemals eine perfekte Wiedergabe des tatsächlichen Veränderungsgeschehens. Denn: „Alles fließt!“. Niemals hat das, was gerade beobachtet und ggf. vermessen wurde, tatsächlich „physisch-materiell“ Bestand auch noch weiterhin „im nächsten Augenblick“.)                         

Ich meine, nach allem was sich zum Wesen der Zeit tatsächlich „wirklichkeitsgerecht“ in Erfahrung bringen lässt, sollten nur diese Orientierungsgrundsätze Gültigkeit haben:

Im tatsächlichen physisch-materiellen Wirklichkeitsgeschehen gibt es unmöglich „Zeitspannen“; es finden dort immer nur Veränderungsvorgänge statt ohne jede „zeitliche Ausdehnung“.

Seit es das „organische Leben“ im Universum gibt und soweit es dort seine Wirksamkeit entfaltet, finden im Inneren jedes Lebewesens molekulare „Veränderungs-Speicherungen“ statt – es sind „individuell gesteuerte Veränderungs-Verzögerungen“, die einigermaßen zutreffend als „immaterielle Zeiterschaffung in der Realität“ bezeichnet werden können. „Immateriell“ als eine „sehr spezielle Bezeichnung“, denn einerseits gibt es hier ja eine ganz eindeutige „Verbundenheit“ mit der rein materiellen Beschaffenheit jedes Lebewesens, zum anderen aber werden hier „Entfaltungsvorgänge“ erkennbar, deren letztes Zustandekommen wohl immer rätselhaft bleiben wird.

Im allgemeinen Sprachgebrauch und auch im gesamten Wissenschaftsbereich werden diese klar nachweisbaren Zusammenhänge in allen letzten Einzelheiten kaum beachtet oder in allen (theoretisch zu erschließenden) Auswirkungen sogar ignoriert.

Es sollte aber für ein vernünftiges Verstehen des Naturgeschehens bei jeder präziseren Verwendung aller „Zeit-Vorgänge“ in der „Wirklichkeits-Orientierung“ unbedingt auf dieses „Auseinanderfallen“ von unablässig stattfindenden Veränderungen im physisch-materiellen Wirklichkeitsgeschehen und der einzig und allein durch das Gestaltungsvermögen des „Organischen“ zustande kommende „immaterielle Zeit“ unterschieden werden: Rein „physisch-materiell“ gibt es keine Zeit, es gibt hier nur die ständigen Augenblicksveränderungen ohne überhaupt nur irgendwelche tatsächlich (materiell) existierende Zeitspannen. „Immaterielles Zeitgeschehen“ kommt ganz real allein durch die entsprechenden Befähigungen von Lebewesen jeder Art zustande.        

Das tatsächlich in unablässig andauernden Veränderungsvorgängen „physisch-materiell“ ablaufende Wirklichkeitsgeschehen – seit Heraklit mit „alles fließt“ im Sprachgebrauch verankert – möchte in meinen Ausarbeitungen mit folgenden Begriffen handhaben:

„Veränderungsfluss“ ist einfach die Bezeichnung dafür, dass (materiell) tatsächlich einfach alles nur ununterbrochen fließt.

Für das unvorstellbar große Ausmaß allen Veränderungsgeschehens überhaupt verwende ich die Begriffe „Veränderungsfülle“, „Veränderungshäufung“. Diese Begriffe richten sich gegen die irreführenden Bezeichnungen von „Zeitspannen“, „Zeitdimensionen“ im rein materiellen Naturgeschehen. Denn im rein materiellen Naturgeschehen haben wir es ja niemals mit irgendwie fassbaren Zeitspannen zu tun; hier ist alles, was sich nur irgend ereignet hat, mit jedem gewesenen Veränderungsvorgang kein Teil der materiellen Wirklichkeit mehr. Einigermaßen korrekt können wir insoweit nur davon reden, dass wir imstande sind die bereits verflossene Veränderungsfülle, Veränderungshäufung näher zu bestimmen. Selbstverständlich hat sich hierfür der Sprachgebrauch von z.B. verflossenen Zeiträumen bewährt. Wenn man aber diese „Zeiträume“ als tatsächlich vorhandene Größen werten will gerät man unweigerlich in eine Denkfalle. Hilfsweise ließe sich hier mit dem etwas weniger irreführenden Begriff „Veränderungs-Zeitspanne“ arbeiten, damit nicht der Eindruck entsteht, wir hätten es hier mit einem tatsächlich „physisch-materiell“ vorhandenen Zeitablauf zu tun.   

Und um zu kennzeichnen oder auch deutlich auszudrücken, dass es einen tatsächlichen Stillstand im Naturgeschehen überhaupt nicht gibt, verwende ich den Begriff „Veränderungspunkt“ als zutreffende Bezeichnung dafür, dass im gesamten unablässigen (materiellen) Veränderungsgeschehen tatsächlich nie auch nur der geringste Stillstand vorkommt („Veränderungspunkt“ ist also etwas, das keinerlei zeitliche Ausdehnung hat, das nur gedanklich ersonnen werden kann).

Die von mir gewählten Begriffe setze ich all dem entgegen, was uns in der Naturwissenschaft als eine vermeintlich vorhandene Größe „Zeit“ näher gebracht wird.  

Diese von mir entwickelte Sichtweise passt selbstverständlich „nahtlos“ in alle etablierten Theorie-Konstruktionen zu Raum und Zeit – mit der einzigen Besonderheit: Solange in der Naturwissenschaft sämtliche gewonnenen Vermessungs-Größen allein (zutreffend!) als fragmentarische Veränderungs-Momentaufnahmen begriffen werden würden wären alle allein hierauf aufbauenden theoretischen Folgerungen generell schlüssig. Sobald aber diesen Vermessungsgrößen die Qualität von tatsächlich existierender (physisch-materieller) Realität zugebilligt wird, geht alles weitere speziell hierauf aufbauende Theoretisieren in die Irre. (Die „Unebenheit“ bei allen geläufigen „Raum-Zeit-Vorstellungen“ liegt also nicht etwa in einer „Realitätsferne“ der von mir beschriebenen Zusammenhänge zu dem Wesen der Zeit; die „Unebenheit“ ergibt sich allein daraus, dass alle etablierten „Theorie-Konstruktionen“ für diesen Bereich ganz einfach auf letzten „realitätsfernen Grundannahmen“ aufgebaut sind.)

Es sollte einfach klar erkannt werden, dass eine Größe „Zeit“ als ein tatsächlich (materiell-physischer) Bestandteil des Naturgeschehens nicht existent ist. „Zeit“ kann für die Naturwissenschaft immer nur die Bedeutung einer „rechnerischen Größe“ haben.

Diese Feststellung hat aber für alle überhaupt nur möglichen Theorien eine ganz elementare Bedeutung: Alles was anhand der „nur rechnerischen Größe“ gefolgert wird hat niemals eine „materiell“ begründete Schlüssigkeit; d.h. es kann niemals in absoluter Konsequenz nach den Grundsätzen von „Verifizierbarkeit und Falsifizierbarkeit“ auf seinen Wahrheitsgehalt hin durchleuchtet werden. Das ist hier aussichtslos, weil eben in diesem Zusammenhang bei allem doch nur von „physisch überhaupt nicht vorhandenen Größen“ ausgegangen wird.

Selbstverständlich muss die Physik alle wahrnehmbaren Veränderungsvorgänge des Naturgeschehens in berechenbaren Einheiten zu einander in Beziehung setzen. Und dies gelingt auch unbestritten in einer überaus präzisen mathematischen Methodik. Aber die dabei erzielten rein theoretischen mathematischen Konstruktionen können niemals „allein durch sich selbst begründet“ zu zutreffenden Aussagen über die Beschaffenheit der Natur gelangen. Es muss immer eine höchstmögliche Abstimmung mit dem tatsächlich ablaufenden Naturgeschehen erfolgen, wenn der Anspruch auf realitätsgerechte Wiedergabe universaler Zusammenhänge erhoben wird.

Wir haben tatsächlich „Belege“ dafür, dass in den Naturwissenschaften „rein geistig ersonnene Freiräume zu dem Naturgeschehen“ zur Anwendung kommen, die keine Verankerung mehr haben in den tatsächlich erforschbaren Naturgegebenheiten.

In Vom Urknall zum Durchknall zeigt Alexander Unzicker auf, dass die theoretische Physik mit rein spekulativen Denkansätzen zu absurden „Daseinsentwürfen“ kommt. In Irrte Einstein weist Egbert Scheunemann nach, dass zu den grundlegenden Theorien von Albert Einstein „parallel“ immer noch die „Rückversicherung“ durch ein Abgleichen mit allem geboten ist, was uns als Naturgeschehen „physisch-materiell“ tatsächlich begegnet. (Scheunemann stellt nicht die Schlüssigkeit der Speziellen und der Allgemeinen Realitätstheorie in Frage, soweit es um die hier zugrundeliegenden Denkansätze geht; Scheunemann erbringt ganz einfach den Nachweis, dass Einsteins Theorien zuverlässig nur gefolgt werden kann, wenn der Blick für das tatsächlich ablaufende Naturgeschehen nicht völlig ausgeblendet wird.)                  

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Wahrnehmungsverzerrungen in Wissenschaftsbereichen

Die Problematik, die im wissenschaftlichen Bereich in mehreren Punkten festzustellen ist, möchte ich wie folgt herausarbeiten:

Als ein Ausgangspunkt für die nachfolgenden Überlegungen sollte festgehalten werden: Wenn es „Zeit“ als eine tatsächlich eigenständige Größe in der materiellen Realität (wie ich behaupte) nicht gibt, dann ist es dem Menschen auch nicht möglich, überhaupt auch nur irgendeinen tatsächlich (materiell) geschehenden Daseinsvorgang exakt, also tatsächlich „wirklichkeitsgerecht“ zu erfassen. Diese „letzte Erforschungs-Blockade“ ist ganz einfach darin begründet, dass (wie ich weiterhin behaupte) bei jedem menschlichen Wahrnehmungsgeschehen stets eine „Zeitverzerrung“ stattfindet.

Zu all diesen Überlegungen gehe ich grundlegend von dieser Überzeugung aus: Was die tatsächlich vorhandene Realität wirklich ist, das können wir uns nie uneingeschränkt zu eigen machen. Denn daran hindert uns immer dieser unüberbrückbare Abstand zwischen reflektierender zeitlich gedanklicher Wahrnehmung des Menschen überhaupt und dem tatsächlich ablaufenden Veränderungsgeschehen.          

Wir sind von unserer natürlichen Beschaffenheit her unmöglich imstande, das tatsächlich ablaufende Daseinsgeschehen völlig verzerrungsfrei wahrzunehmen. Alle Fragen z.B. danach, welche Wahrnehmungseindrücke denn nun tatsächlich „wahr“ sind beginnen immer mit einer grundlegend falschen Einschätzung zu all diesen Zusammenhängen: Stets wird davon ausgegangen, dass das jeweils Wahrgenommene zutreffend erfasst wurde. Die richtige Ausgangslage ist aber – es finden hier völlig unüberwindbar von vornherein „Wahrnehmungsverzerrungen“ statt.

Statt bei allem Wahrnehmungsgeschehen (fälschlich – weil absolut vergeblich) nach der absolut zutreffenden Wahrheit zu fragen, müsste also viel zutreffender stets nur danach gesucht werden, was bei der generell völlig unüberwindbaren Wahrnehmungsverzerrung auf dem „Erkenntnisweg“ sozusagen alternativ als höchstmögliche Annäherung an die tatsächlich gegebenen Daseinsbedingungen herauszubekommen ist. (Eine generell fehlerhafte Vorgehensweise ist hier also immer wieder anzutreffen: Der jeweils gerade erreichte „Wissensstand“ wird all zu oft als etwas „endgültig Wahres“ gewertet – statt hier noch weiter „Offenheit bei allem immer noch Unabgeklärten zuzulassen“.)

Meine grundlegende Behauptung für das Zustandekommen zu dieser sehr eingeengten Orientierungsweise ist in diesem Zusammenhang durchgehend, dass der Mensch durch innere molekulare Speicherungsvorgänge die Zeit als eine immaterielle Größe in seiner bewussten reflektierenden Lebensgestaltung fortwährend selbst erzeugt.

Das mag bei jedem auf Ablehnung stoßen, der so einen Rückgriff auf „immaterielle Realität“ als ein versponnenes wirklichkeitsfremdes Erfinden von etwas „irgendwie rein magisch vorhandenem Substantiellen“ einschätzt. (Dazu später noch etwas eingehender unter „Geistesverwirrtheit in Philosophie und Theologie auch durch die Zeitirritationen von der rätselhaften Zeit her“.)  

Einer derartigen Ablehnung von „immateriellen Größen überhaupt“  halte ich entgegen, dass uns „immaterielle Realität“ unabweisbar ständig und mit großer Selbstverständlichkeit in unserem Wirklichkeitsgeschehen  begleitet. Alles, was  nur  irgend  als „geistiges Gut“ konkret Verbreitung finden kann, hat unbedingt festen Anteil an unserer Lebenswirklichkeit. Die Software in der Datenverarbeitung, die zum Patent angemeldete Erfindung, das Markenzeichen für ein bestimmtes Produkt usw. usf. – all dies sind „unstoffliche Nutzungsgüter“, die aber für jede Art von Alltagsgebrauch in konkreter Verwendungsmöglichkeit Anwendung finden (und zu deren Nutzung Rechtsnormen geschaffen wurden, die von jedem gegen jeden zur Anwendung gebracht werden können. – Die „Realität des Immateriellen“ wird auch bewiesen allein schon durch das Zustandekommen dieser Textausarbeitungen mit den Gestaltungsmöglichkeiten von „Internet-Web-Seiten“; weiteres dazu an anderer Stelle).

Und so jetzt auch ein Erläuterungs-Versuch zu den „Wahrnehmungsverzerrungen in den Wissenschaften“. Im Bereich der Physik wird bei „zeitlichen“ Veränderungsvorgängen niemals ein mit der tatsächlichen Realität exakt übereinstimmendes „Spiegelbild“ wiedergegeben. Denn jedes wahrgenommene oder wie auch immer aufgezeichnete Geschehen existiert im Zeitpunkt jeglicher Auswertung wegen der „molekularen inneren Steuerung“ des Menschen unvermeidlich nicht mehr in genau dem Zustand, den es im Zeitpunkt einer nur irgend möglichen Wahrnehmung inne hatte. Tatsächlich hat sich zwischen jeder Art von  Wahrnehmung und einer dazu jeweils überhaupt möglichen Auswertung ein Fortgang im stetigen Veränderungsgeschehen ergeben. Diese „Abweichung“ ist im Großen und Ganzen bei den üblichen Veränderungsvorgängen in der Natur kaum bemerkbar. Aber wenn es darum geht, Beobachtungen absolut deckungsgleich mit den Veränderungsvorgängen in der Natur zu erzielen, dann findet hier immer – und sei es auch nur in einem allergeringsten Ausmaß – eine „Verzerrung“ statt. Der Mensch nimmt Zeitspannen wahr und legt diese Zeitspannen allen mathematischen Zeitberechnungen zugrunde. Das Naturgeschehen kennt aber insgesamt gesehen keine einzige echte Zeitspanne sondern nur unaufhörlich vor sich gehende Ablaufveränderungen.

Auf diesem Weg wird in der Physik, was sich nur irgend an den ständig ablaufenden Veränderungsvorgängen vermessen lässt, mit den dabei jeweils gewonnenen Mess-Ergebnissen als eine rein mathematisch konstruierte Wirklichkeit insgesamt „aufgebaut“. Für diese „Wirklichkeit“ kann aber allgemein vertretbar nur der Anspruch erhoben werden, hier bestenfalls in höchster Annäherung die tatsächliche Realität wiederzugeben. Aber für keine einzige Feststellung kann hier gelten, dass dies ein absolut sicheres Fundament für alle weiteren möglichen Folgerungen und Theorien ist. Sondern es muss bei jeder Vorgehensweise immer von Neuem die höchstmögliche Annäherung bzw. Übereinstimmung zu den tatsächlich ablaufenden Daseinsvorgängen angestrebt werden.                  

Warum diese Skepsis, diese Vorbehalte gegenüber einem anscheinend überaus gefestigten Wissenschaftsbereich?

Zu dem gesamten Wissenschaftsbetrieb verfüge ich in keinem Fall über sehr spezielle Fachkenntnisse. Mich interessiert bei allem einfach nur, was es insgesamt mit dieser  tatsächlichen Daseinswirklichkeit auf sich hat, in der ich mich durch das „Hineingeborenwordensein“ vorfinde. Mich interessiert dabei vor allem das „Empirische“,

der tatsächlich auszumachende stoffliche Inhalt allen Naturgeschehens. Ich will mich z.B. unbedingt von allem Erkenntnisstreben fernhalten, das im Wesentlichen nur in  einer spekulativen Philosophie oder in rein metaphysischen Denkgebilden ausufert. Sondern mich beschäftigt allein  die Fragestellung: Inwieweit gelingt es uns, die tatsächliche (empirische) Daseinswirklichkeit in allen Zusammenhängen zu verstehen?

Die zuverlässigsten Antworten hierzu finde ich bei den Naturwissenschaften. Aber zu einigen grundlegenden Fragen gerät man (behaupte ich) auf Irrwege, wenn man hier dem heute „zugänglichen Forschungsmaterial“ blind vertrauen wollte.

Mit meinen Ausarbeitungen z.B. zum Wesen der Zeit zeige ich „beispielhaft“ derartige Unstimmigkeiten auf. (Bei diesen Ausarbeitungen also niemals spekulativ zu den gängigen Paradigmen zusätzlich etwas eher metaphysisch hinzuerfinden wollen, darüber später mehr. Sondern hier nur die Grenzlinie, Schnittstelle herausarbeiten, an der sich „Irrtümer“ nachweisen lassen.)

In diesem Sinn ist hier sehr hilfreich auch ein Rückgriff auf die ziemlich aktuellen Fundstellen, die wir bei Alexander Unzicker und bei Egbert Scheunemann finden können: Alexander Unzicker Vom Urknall zum Durchknall (Springer-Verlag 2010), Egbert Scheunemann Irrte Einstein? (Books on Demand 2008).

Ich möchte hierzu gleich auf den Kern der Sache kommen.

Der Kern der Sache hier: Durch die Naturwissenschaften werden in einigen Auswüchsen derartige Realitätsüberzeichnungen konstruiert, die mit dem Anspruch von Wissenschaftlichkeit die tatsächlichen faktischen Daseinsgegebenheiten tatsächlich erfolgreich aus den Angeln zu heben scheinen; tatsächlich werden dabei jedoch rein hypothetisch Wirklichkeitsdimensionen geschaffen, die sich durch nichts im tatsächlichen Daseinsgeschehen als gesicherte Erkenntnisse oder wirklich gefestigte Theorien beweisen lassen.

Hier erleben wir eine überaus halsbrecherische Gratwanderung; aber wieso gerade hier „Gratwanderung“?

Die Physik (und insbesondere die theoretische Physik) hat ihre großartigsten Erfolge gerade dadurch erzielt, dass zu allem, was jeweils bislang gesicherter Forschungsbestand war, mit völlig neuen (ja „revolutionären“) Denkansätzen im Ergebnis überhaupt ungeahnte, trotzdem aber letztlich erfolgreiche Erkenntnisschritte erreicht wurden. (Begleitet wurde das zumeist allerdings auch durch ein sehr praxisbezogenes Experimentieren; aber erinnert sei hier z.B. an den entscheidenden theoretischen „Denkansatz“ von Lise Meitner, als es darum ging, die rätselhaften experimentellen „Kernforschungsergebnisse“ von Otto Hahn zu enträtseln.)

Die Gratwanderung jetzt: Alles was sich an theoretischen Erklärungsmöglichkeiten zu den letzten ungelösten Rätseln der Physik auftut, wird gerade heutzutage immer wieder auch zum Anlass genommen, hierzu die kühnsten Hypothesen in die Welt zu setzen.  

Die halsbrecherische Gratwanderung dabei: Es kommen so auch Hypothesen in die Welt, deren Mängel und Fehlerhaftigkeit sich bei genauerer Überprüfung unbedingt aufdecken lassen.

Hier können uns die zeitnahen Ausarbeitungen von Alexander Unzicker und Egbert Scheunemann eine Hilfe sein, um einen genaueren Überblick über die entscheidenden Zusammenhänge zu gewinnen.

Dabei ist vorauszuschicken, dass man selbstverständlich aus Erfahrung weiß, wie „die völlig neuen Theorien in der Forschungsentwicklung“ oft ein blindes Anrennen von einer Gegnerschaft her zur Folge haben, die das bislang bewährte und gesicherte Wissen nicht in Frage gestellt sehen wollen (hierzu eine übergroße Fülle an beispielhaften Fällen in Eine kurze Geschichte von fast allem von Bill Bryson).

Aber gerade die hier so oft geschehene kurzsichtige Ablehnung „revolutionärer Theorien“ sollte nie zu der Überzeugung führen, dass somit jede „kühne, aber inzwischen etablierte Theorie“ blind hinzunehmen sei. Richtig ist vielmehr: Eine skeptische und kritische Überprüfung aller bisherigen Forschungsergebnisse sollte immer möglich (ja, oft genug sogar „geboten“!) sein.

Bei den im Ergebnis erfolgreichen „skeptischen Analysen“ dieser Art kommt es jedoch gerade nicht darauf an, dass mit allen zutreffenden Einwendungen zugleich auch ein insgesamt schlüssiges Material zur Verfügung steht. Sondern wichtig ist einfach nur, dass hier überhaupt zu einigen Schwachpunkten „der Finger in die Wunde gelegt wird“, wenn dadurch die Aufmerksamkeit auf eine aussichtslose „Holzwegorientierung“ in den Blickpunkt gerät. (Beispielhaft etwas Vergleichbares in einem allerdings sehr viel größeren Rahmen: In Kritik der reinen Vernunft erarbeitet Kant z.B. grundlegend ein weitgehend schlüssiges Theoriengebäude zum theoretischen Verständnis aller Daseinszusammenhänge; in einigen letzten Fragen wird hier jedoch ein spezielles „Nicht-Wissen-Können“ eingeräumt – so z.B. bei dem Rätsel „das Ding an sich“ als einer nicht zu entschlüsselnden elementaren Daseinsbeschaffenheit. D.h. auch Kant hat nicht ein vollkommen abgeschlossenes „Denkmodell“ für alle Daseinszusammenhänge geschaffen; Kant hat vielmehr statt dessen nach dem damaligen Entwicklungszustand der Philosophie eine unübertroffen zuverlässige „Denkorientierung“ möglich gemacht.)       

In diesem Sinn kann uns Vom Urknall zum Durchknall von Alexander Unzicker davor bewahren, durch die moderne theoretische Physik bei der „Ergründung aller elementaren Daseinszusammenhänge“ in Ausuferungen völlig in die Irre zu geraten.

Unzicker umreißt in großen Zügen die Grundausrichtung seiner skeptischen Haltung gegenüber den „Ausuferungen in der modernen Physik“  bereits zu Beginn in Vom Urknall zum Durchknall unter LICHT ODER SCHON ERLEUCHTUNG?.

Egbert Scheunemann zeigt in Irrte Einstein auf, dass uns mit der Speziellen Relativitätstheorie und mit  der Allgemeinen Relativitätstheorie gerade nicht ein Theoriengebäude zuverlässig zur Verfügung steht, vom dem her wir in Sachen „Raum und Zeit“ für das gesamte Universum zu allen weiteren schlüssigen Folgerungen gelangen könnten. Am Ende des Buches listet Scheunemann eine kurze Zusammenfassung der hierbei entscheidenden Orientierungspunkte auf.

Mit dem Hinweis auf diese Fundstellen möchte ich deutlich machen, dass die von mir seit längerer Zeit erarbeiteten Schlüssel-Theorien zum Wesen der Zeit hier – im weitesten Sinn – einen weiteren Rückhalt finden. In meinen Ausarbeitungen zum Wesen der Zeit entwickle ich für den Bereich der Naturwissenschaften, dass es hier immer zu Irrtümern kommen muss, wenn von der Zeit als einer tatsächlich unmittelbar im Materiellen vorfindbaren Größe ausgegangen wird – wie es nach dem heutigen Stand der Naturwissenschaft anzunehmen sein soll.

In ersten Ausarbeitungen meiner Textentwürfe „Wunderdroge Zeit…“ finden sich zu allem (insbesondere zu Vom Urknall zum Durchknall und zu Irrte Einstein?) weitere Einzelheiten, dabei auch Hinweise auf einige meiner weiteren Ausarbeitungen zu dem gesamten Themenbereich. 

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Einige Klartextversuche zu meinen Textausarbeitungen in Sachen „kritische Wissenschaftsdurchleuchtung“

Wenn man sich mit den grundlegenden Zusammenhängen im gesamten Daseinsgeschehen überhaupt beschäftigen will, dann kommt man selbstverständlich nicht drum herum, sich auch über den jeweils jüngsten Erkenntnisstand gerade der Naturwissenschaft zu informieren. So versuche ich, alles was dabei allgemeinverständlich erfassbar ist, für ein möglichst umfassendes „Daseinsverständnis“ (gerade auch als Nichtwissenschaftler) zu nutzen.

Naturwissenschaft hat hier einen höchsten Stellenwert, weil in diesem Bereich gezielt erforscht wird, wie die Welt in den weitesten Dimensionen und in jeder Art von Bestandteilen tatsächlich aufgebaut ist.

Dabei kommt man aber nicht um diese Erfahrung herum: Bei einer allzu blinden Vertrauensseligkeit ist hier Vorsicht geboten. Der Grund: Auch in diesem Wissenschaftsbereich gibt es einfach Erkenntnisgrenzen. Soweit diese Erkenntnisgrenzen klar aufgezeigt werden und somit erkennbar sind, hätte man im Prinzip selbstverständlich das gesamte „Wissenschaftsmaterial“ zusammen, das uns zuverlässig über alles naturwissenschaftlich Erforschbare informieren kann.

Aber hier gibt es einfach die Schwierigkeit, dass dabei oft die Grenzen verwischt werden – aus Unsicherheit, aus Unkenntnis oder sogar gezielt, um dadurch ein Wirklichkeitsverständnis durchzusetzen, dass sich mit den tatsächlichen Daseinsgegebenheiten nicht wirklich in Übereinstimmung bringen lässt. In den weiteren Ausführungen zu diesem Themenbereich werde ich dazu einige Beispiele anhand von älteren Ausarbeitungen geben. In diesem Sinn hier jetzt schon der Hinweis auf Die Denkherausforderungen des Bill Bryson zu den ersten Anfängen und zu den letzten Dingen (www.kant-kosmos-reales.de/Kosmologisches.htm). Hier lege ich dar, dass es unmöglich ist, von einer weitgehend geschlossenen Kenntnis über alle bekannten physikalischen Zusammenhänge her mit vernünftiger Begründung auf die „Beschaffenheit“ alles dessen schließen zu wollen, was es darüber hinaus noch geben mag oder unmöglich zusätzlich geben kann.

Wie berechtigt hier generell eine skeptische Haltung ist, das wurde mir besonders klar im weitesten Zusammenhang mit meiner Auslobung vom 24. Januar 2011 über 5.000 € für den Nachweis, dass in der materiellen Daseinswirklichkeit tatsächliche „physische“ Zeitspannen existieren. Ich fand hier den Zugang zu einigen gewichtigen Fundstellen, die einen vernünftigen Abstand zu einer allzu „blindgläubigen Übernahme“ aller aktuellen Forschungsergebnisse ratsam sein lassen.

Alexander Unzicker mit Vom Urknall zum Durchknall, hier für mich nachlesbar begründete Zweifel an Anwendbarkeit von z.B. „Stringtheorie“, „Dunkle Energie“ usw. D.h. gerade die theoretischen Bereiche der Physik, auf die ich bisher für eine vertretbare Abrundung eines „gefestigten Weltbildes“ vertraut hatte, erwiesen sich jetzt als „außerordentlich brüchig“. (Vom Urknall zum Durchknall u.a. „Anmerkungen“ zum Wesen der Zeit im lfd. Text  vor, in und nach dem Abschnitt GIBT ES OHNE MATERIE AUCH KEINE ZEIT?: Niemand hat sich wohl intensiver mit dem Begriff Zeit auseinandergesetzt als der britische Physiker Julian Barbour. Seine zentrale These – die Zeit gebe es gar nicht – schien mir auf den ersten Blick sehr abstrus… so der „Sachstand“ 1993, nachdem Barbour sich 35 Jahre damit beschäftigt hatte. …Dabei ist Barbour ein echter Querdenker – seine Theorie steht so abseits der allgemein akzeptierten Vorstellungen, dass sich wohl kein Kosmologe damit anfreunden wird… und weiter …Der bekannte Kosmologe John Barrow sagt dazu in seinem Buch ‚The world within the world‘: ‚Die Frage, ob es einen absoluten Zeitstandard gibt, der global durch die innere Geometrie des Universums definiert ist, ist eines der großen ungelösten Probleme der Kosmologie‘…)

Egbert Scheunemann mit Irrte Einstein? – hier das Aufzeigen einiger Absurditäten, die sich bei völlig unkritischer Hinnahme z.B. der Speziellen Relativitätstheorie auftun. Hierauf komme ich gleich noch zurück.     

Eingefügt aber zusätzlich hier auch der Hinweis sehr aufschlussreich auf die Fundstelle  Solar von Ian McEwan; hier in lockerer Form Insider-Kenntnisse über Wissenschaftsbetrieb und Nobelpreisvergabe bei den Naturwissenschaften durchgehend in der Art einer „Real-Satire“ abgefasst.                                                  

Zurück zu Egbert Scheunemann Irrte Einstein? Unter Zusammenfassung der Ergebnisse insbesondere zu „dem Rätsel Zeit“ (das durch mich, wie ich behaupte, allerdings inzwischen „im Kern“ gelöst ist) verkürzt wiedergegeben diese Punkte: 1. …Zeit, Länge und Masse schrumpfen oder entstehen nicht durch Beobachtung oder durch mathematische Koordinatensystemtransformationen, also das Umhängen verschiedener Koordinatensystem-Namensschildchen… 3. Ein informierter Blick offenbart sämtliche Ansammlungen von Materieenergie bzw. Energiematerie im gesamten Universum als permanent bewegt: Die Erde dreht sich um sich selbst und um die Sonne. Unser Sonnensystem dreht sich um den Kern unserer Galaxis. Unserer Galaxis bewegt sich relativ zu anderen Galaxien… …Gehirnströme bewegen sich relativ zu seinen Neuronen. Die Elektronen, aus denen diese Neuronen unter anderem bestehen, bewegen sich relativ zu den Protonen, aus denen sie auch bestehen. Alles bewegt sich permanent relativ zu irgend etwas anderem. Jede Uhr, egal wo man sie hinstellt, geht so ‚langsamer‘ relativ zu einer anderen Uhr irgendwo im Universum – umgekehrt… 4. Das so genannte ‚Zwillingsparadoxon‘ ist genau aus diesen Gründen kein Paradoxon, sondern absurd. Es ist völlig unmöglich, in dem alles relativ zu allem in permanenter Bewegung ist, einen Zwilling Z1 (samt Uhr in seiner Tasche) als absolut ruhend und einen anderen Z2 (samt Uhr in seiner Tasche) als absolut bewegt (reisend) auszuzeichnen… Die in den einschlägigen Darstellungen … verwendeten Graphiken … geben den physischen Sachverhalt durchgehend falsch wieder… 6. Einsteins berühmte Formel … E =m.c² bringt (lediglich) zum Ausdruck, dass die Energie, die in der Masse ‚steckt‘, identisch ist mit der gesamten kinetischen Energie, die in Form der Bewegung der schwingenden, vibrierenden, rotierenden Elementarteilchen vorliegt, aus der sich die Masse zusammensetzt. Die Geschwindigkeit dieser Bewegung der Elementarteilchen ist dabei auf maximal c begrenzt – es kann also nicht unendlich viel Energie in eine gegebene Masse ‚gesteckt‘ oder aus ihr ‚herausgeholt‘ werden… 7. Es ist nicht sinnvoll, den Gravitationseinfluss auf Chronometer – Atomuhren am Fuße eines hohen Turmes gehen langsamer als die an seiner Spitze – als Verlangsamung der Zeit selbst zu interpretieren… 10. Die Allgemeine Relativitätstheorie, als rein geometrisches Phänomen ‚erklärt‘, erklärt …nur, auf welchen gekrümmten Raumzeitbahnen (Geodäten) sich Materie in Anwesenheit anderer Materie im freien Raume bewegt. Sie erklärt in keiner Weise, warum nicht bewegte Materie unter Gravitationseinfluss anfängt, sich zu bewegen – also warum der Apfel zu Boden fällt (auf welchen gekrümmten oder nicht gekrümmten Bahnen auch immer), wenn man ihn loslässt… 12. …Die mathematische Prolongation, das ‚Hochrechnen’ bestimmter physikalisch-mathematisch ausformulierter Gesetze ‚ohne Ende‘ kann nur zu theoretischen Phantastereien führen, die mit irgend einer empirisch nachprüfbaren Physis und empirisch fundierten Physik nichts mehr zu tun haben – wie die empirisch dürftigst begründete Urknalltheorie, die Inflationstheorie des Universums oder gar eine Stringtheorie, die inzwischen die ‚Existenz‘ von 10hoch500 Universen ‚voraussagt‘…                     

Bei diesen „Klartextversuchen/kritische Wissenschaftsdurchleuchtung“ geht es mir vor allem um einige Ernüchterung bei allen Orientierungen anhand zahlreicher der in jüngster Zeit präsentierten Forschungsergebnisse im naturwissenschaftlichen Bereich: Es geht um die Einsicht, dass es zwar die zuverlässigste Wirklichkeitserfassung vor allem durch die Naturwissenschaften gibt, dass aber bei verschiedenen allzu ungesicherten (wenn auch trotzdem inzwischen etablierten) spekulativen Theorien ein ernstzunehmender Anspruch auf wirklich begründete Zuverlässigkeit überaus zweifelhaft erscheinen muss.

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Über das unbegreifliche Versagen der Erkenntnisfähigkeit bei der zutreffenden Bewertung der Zeit als einer nur immateriellen Realität

Es ist einige Jahrzehnte her als mir zum ersten Mal klar wurde, dass das Wesen der Zeit bei jeder allgemein verbreiteten Auffassung unzutreffend ausgedeutet wird. Dazu die von mir vertretene einzig zutreffende Erkenntnis in diesem Zusammenhang: Zeit existiert tatsächlich niemals in irgendeiner Form von echter Ausdehnung; im tatsächlich realen Naturgeschehen gibt es nur eine unablässige Folge von Veränderungsvorgängen ohne jede materiell vorhandenen Zeitspannen.

 

Die eigenen Gedanken hierzu habe ich in Skizzen festgehalten und September 2010 als kurze Ausarbeitung mit dem Titel Enträtselung der geheimnisvollen Zeit unter http://www.kant-kosmos-reales.de/Kosmologisches.htm  in einer Textfassung zugänglich gemacht.

Das Erstaunliche bei dem Versuch von Veröffentlichung – es wurde so gut wie überhaupt nicht erkannt, welche umfassendere Bedeutung meine Ausarbeitung hat.

Die „umfassendere Bedeutung“: Die entscheidenden Zusammenhänge zu dem seit Menschengedenken anhängigen Rätsel „Zeit“ waren hier erstmals gelöst.

Alles was sich hier an Fragen, Deutungsmöglichkeiten, Handhabungen bislang angesammelt hatte war jetzt in den Grundstrukturen lösbar.

Um eine Verbreitung dieser Gedanken voranzutreiben am 24. Januar 2010 von mir dann erstmals die Vorgehensweise über eine Auslobung; 5.000 € für den Nachweis, dass „Zeit“ als eine physisch-materielle Größe tatsächlich existent ist.

Auch hierzu gab es kaum ein Echo.

Mit meiner jüngsten Web-Seite (‚Zeitverformungen‘) folgte jetzt der Versuch, die eigentliche Bedeutung meiner Ausarbeitungen intensiver herauszustellen: Wenn es „Zeit“ – wie ich behaupte – als eine physisch-materielle Größe überhaupt nicht gibt, dann ist alles, was eben auf diesem Axiom ‚Zeit als einer tatsächlich materiell existierenden Größe‘ aufgebaut ist, nur bedingt zuverlässig... Meine Ausarbeitungen sind eine Konfrontation zu den geläufigen Handhabungen in den Naturwissenschaften.

Um diese Konfrontation offenkundig werden zu lassen erhöhte ich jetzt auch den ausgelobten Preis auf 8.000 €. Dazu dann aber („wieder“) die unbegreifliche Erfahrung: Es scheint kaum möglich zu sein all die Zusammenhänge, die ich „entdeckt“ hatte und die für mich von größter Klarheit sind, verständlich zu machen.

Um das dabei ablaufende „stockende Verständigungsgeschehen“ zu veranschaulichen verwende ich noch einmal die Auseinandersetzung, wie ich sie in „Einleitung“ (unter http://www...zeitverformungen.de/Zeitverfälschungen) mit einem Denkkontrahenten beschrieben habe.

Der entscheidende Punkt in diesem Zusammenhang: Meinem Denkkontrahenten scheint unmöglich klar zu machen sein, dass all unsere Zeitauffassungen und Zeitausgestaltungen allein dadurch zustande kommen, dass wir in unserem Innern „molekular“ etwas abzuspeichern vermögen, was rein physisch-materiell überhaupt nicht existent ist (‚molekular‘ – diese Begriffsverwendung entsprechend „Steuerungs- und Speicherungs-Vermögen im Organischen“ lt. Biologie der Erkenntnis von Rupert Riedl).

Die Unwissenheit über das Ausmaß der gesamten Bedeutungsfülle unseres Existierens scheint grenzenlos unüberwindlich zu sein. Das bezieht sich gerade auf das zutreffende Erfassen und Bewerten aller Daseinszusammenhänge.

Denn - wir werden ganz einfach damit konfrontiert, dass zu unserer Daseinswirklichkeit unbedingt und unabweisbar immer auch ein viel zu wenig verstandenes „immaterielles Geschehen“ gehört. Tatsächlich spielt sich unsere gesamte Lebensentfaltung unbedingt und nicht auflösbar in einer immateriellen Realität ab, aus der heraus wir unser Eingebundensein in der physisch-materiellen  Realität aller tatsächlich ablaufenden Geschehensabläufe erleben.

Die „Realität des Immateriellen“ sollte uns eigentlich längst überaus vertraut sein: Ob z.B. PC-Programme, Patente, Werke in Sprache oder Klanggebilden – alles ist überaus vertrautes „immaterielles Gut“, ein immaterielles Gut, das in allen möglichen praktischen Rechtsanwendungen mit ganz klaren Nutzungsanwendungsmöglichkeiten zum „alltäglichen“ Einsatz kommt.

Meine Behauptung jetzt (in zahlreichen Ausarbeitungen festgehalten): Unsere gesamte Zeitwahrnehmung und Zeitgestaltung ist so auch nie etwas Anderes als eine derartige Form immaterieller Realität.

Statt dass es hierzu jetzt aber überhaupt zu einer „Erprobung“ kommt – ob diese Behauptung im Grunde schlüssig und zutreffend ist (da hier ja lediglich „die Realität des Immateriellen“ als ein ganz natürlicher Bestandteil unserer Lebenswirklichkeit beschrieben wird), scheint es hier für die Erkenntnisfähigkeit eine unüberwindbare Denkblockade zu geben.

Beispielhaft hierfür immer wieder die Argumentation meines Denkkontrahenten: Wenn durch das regelmäßige Schwingungsverhalten z.B. des Atoms Cäsium-133 doch ganz klar vorhandene „Zeitstrukturen“ vorhanden sind, dann gibt es damit aber doch auch eindeutig das Vorhandensein eines eigenständigen Zeitgeschehens, einer eigenständigen Zeitfolge… (es handelt sich um eine Argumentation, der man überhaupt immer wieder sehr verbreitet begegnet).

Genau hierin liegt das für mich für mich unbegreifliche Versagen der Erkenntnisfähigkeit.

Jedes physisch-materiell wahrnehmbare Veränderungsgeschehen beinhaltet doch niemals selbst einen Zeit-Stillstand, niemals irgendeine Form von tatsächlich vorhandener „Zeit-Spanne“. Es ist ganz allein unser in uns selbst („molekular“) gesteuertes Wahrnehmungsvermögen, das aus den unablässig vor sich gehenden äußerlichen Veränderungsvorgängen „Zeitgestaltungen macht!“.

Wir können gar nicht anders; wir leben durch diese Befähigung zu unablässiger („immaterieller“) Zeitwahrnehmung in dem vermeintlich tatsächlichen Vorhandensein von echtem materiellen Zeitgeschehen in unserer Erlebniswelt.

Die Lebewesen neben uns in Flora und Fauna kommen mit dieser grundsätzlich gleichen Ausgangslage ganz gut zurecht. Die Evolution hat dafür Sorge getragen, dass jede „organische Selbststeuerung“ immer äußerst angepasst an den Ablauf der äußeren Daseinsbedingungen vor sich geht (änderten sich die äußeren Daseinsbedingungen, dann waren es die Anpassungs-Befähigungen der Evolution, die durch ein „Umschalten“ auf genau diese neuen Bedingungen ein Überleben der Art sicherten).

Der Mensch aber mit seinem „bewussten Reflexionsvermögen“ jedoch konnte mit seinen vermeintlich weitreichenden Zeitgestaltungsmöglichkeiten in vielen Jahrhunderten die im äußersten Fall absurdesten Zeitvorstellungen entwickeln, ohne dass dies auch sofort das Überleben der ganzen Art gefährdete. Im Gegenteil, hier gab es immer ein ungeheures Beharrungsvermögen, ein unbedingtes Festhalten an den jeweils überkommenen Zeitvorstellungen. Und nur durch ein genaueres Beobachten und vernünftiges Schlussfolgern war es (oft gegen die größten Beharrungswiderstände) möglich, sich die genaueren Zeitzusammenhänge („Zusammenhänge in Raum und Zeit“) anzueignen.

Genau hierin sehe ich die größte grundlegende Herausforderung für unsere Erkenntnisfähigkeit. Wir haben die Befähigung, tiefere Zusammenhänge zu dem gesamten tatsächlichen Daseinsgeschehen erkunden zu können. Selbst wenn es uns – wie ich behaupte – nie gelingen wird hier überhaupt auch die allerletzten Rätsel jemals völlig zu entschlüsseln.

Selbstverständlich: Letzte „Daseinsrätsel – behaupte ich – werden sich nie völlig entschlüsseln lassen. Und jeder fundierte Erkenntnisgewinn ist so auch immer nur „Fortschritt“, „weiteres Annähern beim Enträtseln letzter ‚wundersamer‘ Geheimnisse unserer Daseinswirklichkeit“. - Das erfolgreichste Vorankommen bei der Suche seit längster Vergangenheit, wie denn alles funktioniert verdanken wir den Forschungsleistungen der Naturwissenschaften. Zu dem „Funktionieren“ aller nur irgend wahrnehmbaren Daseinsvorgänge gibt es damit also außerordentlich überragende Forschungsergebnisse...  Aber warum alles von den letzten Ursachen her alles überhaupt so funktionieren kann wie es funktioniert – das bleibt auch den Naturwissenschaften verschlossen.

Die grundlegende Problematik hier zu all diesen Zusammenhängen: Wir stehen weiterhin letztlich genau vor dieser nicht lösbaren Fragestellung „Warum gibt es alles und nicht nichts?“ (- eine Fragestellung, wie sie Richard Davis Precht als Titel für seine jüngste Veröffentlichung gewählt hat).

Aber gerade in den Naturwissenschaften erleben wir hier jetzt immer wieder „ungehemmte Grenzüberschreitungen“: Statt unbedingt für nur das einstehen zu wollen, was im Wege von Verifikation und Falsifikation zuverlässig erforschbar ist, werden unter Berufung auf die Wissenschaft zu allen Daseinszusammenhängen Prognosen bereitgehalten, die nachweislich mit dem tatsächlich real ablaufenden Geschehen nicht in Übereinstimmung zu bringen sind.  

Einige Beispiele für derartige „ungehemmte Grenzüberschreitungen“ im weitesten Zusammenhang mit der Thematik „Zeit“.

Unter Denkherausforderung Universum http://www.sternenstaub-verwandlungen.de/Universum.htm: … Die Denkherausforderung hat diesen Kernpunkt: Gelingt es Hawking tatsächlich, ein im Wesentlichen geschlossenes Erklärungsmodell bezogen auf die physikalisch-elementaren Zusammenhänge zu entwerfen? – Ich behaupte, dieses Modell (unter der Bezeichnung „der Große Entwurf“) hat eine ganz entscheidende Schwachstelle: Es lässt sich nämlich nachweisen, dass die entscheidenden und tragenden Passagen des Modells vor allem nur „spekulativ“ entstanden sind; sie sind nicht durch physikalische Fakten zu belegen. Die eigentliche Denkherausforderung hier: Der Große Entwurf ist nicht einfach nur eine Zusammenschau der physikalischen Erkenntnisse nach dem letzten Stand der Forschung. Mit dieser Arbeit wird vielmehr (und zusätzlich) ein geschlossenes „Weltbild“ aller Daseinszusammenhänge überhaupt entworfen… (in meiner weiteren Abhandlung des nur „immateriell existierenden Zeitgeschehens“ dann auch: … Hawking verrennt sich jedoch mit einem unhaltbaren Zeitverständnis selbst auch wieder nur in rein spekulative Annahmen ohne gesicherte Verankerung in den tatsächlichen Gegebenheiten des realen Daseins, soweit er seine Überlegungen unbeirrt auf dem Vorhandensein tatsächlich in der Realität existierender Zeitspannen gründet: Er lässt sich von einem inkorrekten Zeitverständnis her dazu verleiten ein Universum zu entwerfen, das in dieser Form niemals schlüssig Realität haben kann…).

Unter Wahrnehmungsverzerrungen in Wissenschaftsbereichen http://www.zeitverformungen.de./Zeitverfaelschungen.htm ... In diesem Sinn kann uns Vom Urknall zum Durchknall von Alexander Unzicker davor bewahren, durch die moderne theoretische Physik bei der „Ergründung aller elementarer Daseinszusammenhänge“ in Ausuferungen völlig in die Irre zu geraten. – Unzicker  umreißt in großen Zügen die Grundausrichtung seiner skeptischen Haltung gegenüber den „Ausuferungen in der modernen Physik“ bereits zu Beginn in Vom Urknall zum Durchknall unter LICHT ODER SCHON ERLEUCHTUNG?...

Unter Einige Klarstellungsversuche zum Vorwort http://www.zeitverformungen.de/Zeitverfaelschungen.htm ... Der zuletzt hinzugefügte Untertitel ‚Zeitverformungen durch menschliche Wahrnehmungsstörungen‘ soll nichts anderes besagen als: In allen Fällen, in denen „Zeitdokumentationen“ als das tatsächlich existierende „physisch-materiell“ vorhandene Naturgeschehen wiedergegeben werden, haben wir es unbedingt mit einer Wahrnehmungsstörung zu tun… (hierzu schon der Hinweis auf verschiedene Fundstellen an anderer Stelle zu Egbert Scheunemann und Alexander Unzicker. So vor allem das Hervorheben einer sehr vernünftigen Vorgehensweise von Egbert Scheunemann mit „Irrte Einstein“, wofür Scheunemann dann aber völlig unqualifiziert – in der Sache! – Prügel bezog…).

Unter CHRONIK DES (NICHT NUR) NEOLIBERALEN IRRSINNS www.egbert-scheunemann.de/Chronik-des-Neoliberalen-Irrsinns-8.pdf ...“Die Wissenschaftszeitschrift ‚Nature‘ veröffentlichte diese Woche (…Januar 2012) das Ergebnis eines spektakulären Experimentes. Ein Physikerteam manipulierte einen Laserstrahl so, dass ein Loch in der Zeit entstand…Gäbe es nun ein Ereignis im Verständnis der Physiker – etwa weil jemand durch den Lichtstrahl gehe – es wäre nicht feststellbar … sagt Geate. Der Grund: die totale Dunkelheit in diesem Moment…“. - Scheunemann in sehr sarkastischen Anmerkungen u.a. dazu:… Ah ja, weil etwas für einen Augenblick aufgrund von Beleuchtungsmanipulationen nicht beleuchtet ist, gibt es dort eine Lücke in der Zeit. Zeit ist also Beleuchtung und Beleuchtung ist Zeit. Eine Lücke hier ist eine Lücke dort. Womöglich gibt es aber nur eine Lücke und eine momentane totale Dunkelheit im Kopf dieser Physiker…

Unzicker und Scheunemann kommt das Verdienst zu, bei entscheidenden überaus fragwürdigen Vorkommnissen im Bereich z.B. der theoretischen Physik endlich auch einmal („sinnbildlich“) den befreiend aufrüttelnden Ausspruch zu bringen: „Aber der Kaiser ist doch nackt!“ – während alle sonstigen Umstehenden wie benommen des Kaisers (unsichtbare - weil überhaupt nicht vorhandene) neue Kleider zu bewundern bereit sind...  

In diesem Sinn ist meine jetzige Auslobung unbedingt ein Prüfstein: Die „Zeit“ ist für die Naturwissenschaft das Medium, um alle Formen von Veränderungsvorgängen mathematisch erfassen und eingrenzen zu können. Die Schwachstelle, ja der elementare Irrtum hierbei – zeitlich rekonstruierbare Vorgänge betreffen immer nur immateriell erfassbare Zusammenhänge, niemals wird hier unmittelbar das physisch-materiell ablaufende Geschehen selbst erfasst.

Die Herausforderung heute sollte eigentlich sein, dass gerade die Naturwissenschaften daran arbeiten, dass es bei allen erforschbaren Sachzusammenhängen nicht zu absurden spekulativen Denkkonstruktionen kommt.

Meine jetzige Auslobung ist eine entscheidende Herausforderung, dass gerade hier zu einer disziplinierten Vorgehensweise zurückgefunden wird.     

È 

Denkpragmatik

Ein „Brennpunkt“ bei meiner bisherigen Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „Wunderdroge Zeit“: Es ist hier ganz einfach – wie ich es bereits erwähnt habe – eine gewisse Hilflosigkeit mit der Größe „Zeit“ in allen „Orientierungs-Bereichen“ unter den Menschen auszumachen. In diesem Sinn konzentriere ich mich auch mit meiner vorherigen Web-Seite „Sternenwelten-Herkunft“ vor allem auf Ausarbeitungen mit der Zielrichtung „die Nichtexistenz von tatsächlich physisch vorhandenen Zeitspannen aufzuzeigen“.

Dazu kurz noch einmal eine Erläuterung „Zustandekommen mehrerer Web-Seiten“:

Bei mir gab es, soweit ich mich überhaupt zurück erinnern kann, immer ein „Nachdenken über alle Daseinszusammenhänge“. Sehr bald schon vor allem „realitäts-orientiert“. Dabei aber für viele Jahre als große, sehr hinderliche Hürde die gedankliche Auseinandersetzung mit philosophischen und theologischen Fragen. D.h. mich interessierte zwar stets vordringlich „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Aber ich glaubte zunächst hierbei über Klärungen in grundlegenden philosophischen und theologischen Fragestellungen vorankommen zu müssen. Eine totale Fehleinschätzung (- aber nicht total überflüssig, was gleich noch zu erwähnen sein wird)!

„Sternenwelten-Herkunft“ ist die Sammlung mit den von mir inzwischen am intensivsten durchdachten Ausarbeitungen zu grundlegenden Fragen, an die man gelangt, wenn man sich den letzten Grenzen des naturwissenschaftlich Erfahrbaren nähert.

Und damit auch noch einmal zurück zu der zuvor erwähnten Fehleinschätzung von mir, bei der gedanklichen Auseinandersetzung mit allen grundlegenden Daseinsfragen ansatzweise  auch auf den Kenntnisreichtum in Philosophie und Theologie zurückzugreifen. Mir ist sehr spät erst klar geworden, dass diese Beschäftigung für sich selbst genommen ziemlicher Leerlauf und eigentlich „vertane Zeit“ ist. Ein letzter „Gewinn“ hier bei allem aber doch immerhin: Ich machte mir hier immerhin einen fundierter Überblick zu eigen zu den auch hier auszumachenden Zusammenhängen und Strömungen.

So ist „Kant-Kosmos-Reales“ eine Sammlung  von „Ergebnissen einer gedanklichen  Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Daseinsbedingen“. Dabei sollte meine Vorgehensweise nicht als etwas „Philosophisches“ eingeschätzt werden; „Philosophie“ im weitesten Sinn ist immer spekulativ und damit Leerlauf. Ich nenne meine Vorgehensweise „pragmatisches Denken“, kurz „Denkpragmatik“ – als Abgrenzung gegenüber allem, was mit nur spekulativ ersonnenen Denkwelten zu tun hat.

Zurück zu den „Web-Seiten insgesamt“, hier insbesondere „Sternenwelten-Herkunft“. Hier habe ich am intensivsten herausgearbeitet: Alles, was nur irgend gedanklich erarbeitet wird und dabei Verbreitung findet, gewinnt als immaterielles Gut Realität. Im Gesamtzusammenhang mit der Enträtselung der geheimnisvollen Zeit habe ich die Funktionsweisen hierzu erläutert. Ziemlich folgerichtig dann für mich, die eigenen „Denkresultate Verbreitung finden zu lassen“. Hier einmal anhand von konkreten (wenn auch ziemlich „exotisch-exzentrischen“) Beispielen für das ganz reale Zustandekommen realer immaterieller Güter: Ob nun z.B. so obskure Fantasieprodukte wie die Vorstellungswelten eines Erich von Däniken oder der in u.a. zahlreichen Grundschulen vermittelte Wissensstoff der Kreationisten – alles dies ist immaterielles reales Kulturgut geworden durch ein „originäres“ gedankliches Wirken, das auch trotz aller Absurdität allmählich eine nicht unerhebliche Verbreitung gefunden hat.            

Und so liegt mir daran, dass auch meine gedanklichen Ausarbeitungen zu der „Funktionsweise des Immateriellen“ durch Verbreitungen in jeder Form von Öffentlichkeit vor einem vorzeitigen Untergang bewahrt bleiben (allerdings ohne dabei jemals auf den überaus brüchigen Wertgehalt von vielen allzu obskuren Fantasieprodukten abzusinken…).

 Mit meinen obigen Ausarbeitungen bin ich zu dem eigentlichen Schwachpunkt allen „Erkenntnis-Strebens“ vorgedrungen: Es ist eine Eigenart des Menschen, sich bei all seinen Orientierungen im Großen und Ganzen im Besitz von kaum anzweifelbaren Wahrheiten zu sehen. Aber die „Funktionsweise des Immateriellen“ lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass wir bei jeder Art von „Wahrheitsfindung“ an den letzten überhaupt erreichbaren Erkenntnisgrenzen die tiefsten Zusammenhänge zu allem Daseinsgeschehen nicht wirklich verstehen können.

In der gesamten Menschheitsgeschichte ist es schon ein großer Gewinn, dass für alles „Erkenntnisstreben“ das Erforschen aller tatsächlich wahrnehmbaren Zusammenhänge im Naturgeschehen eine höchste Bedeutung hat; hier ist immer der letzte Gradmesser dafür, ob unser „bewusst gesteuertes Weltverständnis“ eine elementare Verankerung in der Realität alles überhaupt Daseienden hat. Oder ob unser „Weltverständnis“ zu einem großen Teil aus nur fantasiereichen „reinen Denkerfindungen“ besteht. 

 Wenn einem diese Zusammenhänge klar werden, dann hat man auch einen vernünftigen Ansatzpunkt dafür, wie jede Form von Welterklärung auf die darin enthaltenen Schwachpunkte skeptisch überprüft werden kann.

Unser bewusst gesteuertes Erkenntnisvermögen bewegt sich immer in irgendwelchen abgegrenzten Bereichen, für die jeweils bestimmte „Ordnungsprinzipien“ festgelegt sind.

Soweit wir es hier mit klar überschaubaren und überprüfbaren Zusammenhängen zu tun haben, lässt sich auch immer objektiv entscheiden, ob hier in allem Tun und Lassen das prinzipiell gültige Regelwerk eingehalten wurde oder nicht.

Sobald uns aber zu den Daseinsvorgängen alles überhaupt Wirklichen die letzten Zusammenhänge nicht zugänglich sind, ist  es uns auch unmöglich über letzte Zusammenhänge tatsächlich verlässliche Wahrheiten in Erfahrung bringen zu können. Gerade das ist für mich eine Herausforderung, skeptisch zu beurteilen, ob „verkündete Wahrheiten“ als zuverlässig zu akzeptieren sind. Oder ob wir es hier mit unhaltbaren „Fantasie-Produkten“ zu tun haben.

Mit dieser Denkausrichtung, die ich als einzig allgemeingültig vertretbar ansehe, wird man bei einiger Konsequenz so letztlich immer nur solche „Erkenntnisgrenzen“ erreichen, bei denen ein abschließendes Beantworten verbleibender offener Fragen kaum noch möglich ist.

Was ich zu dieser „Grenzsituation“ herauszuarbeiten versuche: Dieses „Keine-Antwort-Finden-Können“ zu klar auszumachenden Daseinsvorgängen kann unmöglich die Bedeutung haben, dass somit gerade immer das, was uns ganz real noch Fragemöglichkeiten bietet, was uns also immer noch „ungelöste  Fragen“ aufzwingen könnte, keinerlei Realität hat – einzig mit einer Begründung wie etwa dieser: Weil sich hierzu keine präzise Antwort finden lässt kann hier unmöglich auch noch etwas wie auch immer „real Geartetes“ für möglich gehalten werden.       

Richtig ist bei dieser Sachlage vielmehr: Die tatsächlich wahrnehmbaren Daseinsvorgänge deuten auf das Vorhandensein von tieferen „veranlassenden“ Ursprungskräften hin – es ist uns aber nicht möglich, hierzu noch etwas Genaueres in Erfahrung zu bringen.

Für das Erfassen sämtlicher tatsächlich vorhandener Wirklichkeitszusammenhänge sind uns (so meine Überzeugung) unüberwindbare Grenzen gesetzt. In der Herausforderung aber, für alles dennoch zu dem überhaupt möglichen Glaubhaften in unserer Daseinswirklichkeit ein vernünftiges Maß erkunden zu wollen, gibt es keine Begrenzung.

È 

Über die Erschaffung immaterieller Welten durch die Mathematik

Ich bin kein Mathematiker. Aber wenn es – wie ich meine – um insgesamt unbedingt erforderliche Korrekturen zu einem sachgerechteren Zeitverständnis geht, weil die geläufigen Auffassungen zum Wesen der Zeit nach meinen „Beweisführungen“ unhaltbar sind, dann muss man sich selbstverständlich auch mit der mathematischen Bewältigung jeder Zeitproblematik beschäftigen.

„Zeit“ spielt in der Physik eine tragende Rolle. Materielle Veränderungsvorgänge lassen sich physikalisch nur näher eingrenzen, wenn die jeweils ermittelten Veränderungen in bestimmten Größen zu einander in Bezug gesetzt werden.

Ich behaupte jetzt, dass wir es hierbei immer mit  immateriellen Vorgehensweisen zu tun haben. Nicht das in unablässigen Veränderungen tatsächlich ablaufende materielle Geschehen weist jemals konstant verharrende Bezugsgrößen auf; hier gibt es nur „Augenblicksveränderungen“ ohne jeden echten Verharrungszustand. Sondern der menschliche Beobachter vermag mit seinem „inneren molekularen Speicherungsvermögen“ die Abfolge des äußeren Veränderungsgeschehens in vermeintlichen Zeitfolgen zu registrieren und das so registrierte „Zeitgeschehen“ mit eigenen Berechnungsmodellen in immateriellen Größen zu einer jeweils „eigenen Realität“ auszugestalten.    

Wie weit dann die so jeweils „immateriell gestaltete Realität“ mit dem tatsächlich physisch ablaufenden Wirklichkeitsgeschehen eine zutreffende Übereinstimmung hat, das sollte dann von Fall zu Fall durch „Verifikation und Falsifikation“ überprüft werden.

Meine Behauptung zu allem ist ja, dass es hier in der modernen theoretischen Physik ein Höchstmaß von tatsächlich wirklichkeitsfremden Verfehlungen gibt (durch die Fundstellen bei „Unzicker“ und „Scheunemann“ ist mir dieser Umstand besonders deutlich geworden).

Ich bin kein Mathematiker. Aber wie hier alles zusammenhängt, das lässt sich doch sehr offenkundig auch ohne größere mathematische Kenntnisse aufzeigen.

Ausgangspunkt für diese „Enträtselung“ ist die zuvor erwähnte Erläuterung, dass wir es bei der Mathematik stets nur mit einer „immateriellen schöpferischen Gestaltungsfähigkeit“ des Menschen zu tun haben; im tatsächlich ablaufenden rein materiellen Wirklichkeitsgeschehen gibt es keine „Mathematik“.

Aber wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass in der gesamten Menschheitsentwicklung so unterschiedliche Erscheinungsformen der Mathematik zustande kommen konnten, wie sie sich bis in unsere jüngste Zeit überhaupt herausgebildet haben?

Der Beginn zu allem war wohl unstreitig, dass die Menschen in fernsten Zeiten sich die einfachsten Formen von mengenmäßigen Zuordnungen zu eigen machten: Bereits im tierischen Bereich kommt das quantitative Erfassen und Registrieren bestimmter Mengen vor – z.B. die Anzahl der Jungen, die es gerade aufzuziehen gilt.

Der Mensch konnte also bereits in fernsten Zeiten genau registrieren, welche Zunahme und Abnahme an Sachgütern zu beobachten war und konnte so auch in ganz festen Größen überaus realitätsnah „rechnen“.

Aber in der weiteren Entwicklung gewann diese Befähigung „rechnen zu können“ ein Eigenleben: U.a. im Hellenismus entstand die Orientierung an der Aufgabenstellung des „rein logischen Beweises“ und die erste Axiomatisierung, nämlich die euklidische Geometrie (Fundstelle Wikipedia).

Seitdem bewegt sich die Mathematik (mit Überschneidungen) in zwei sehr verschiedenen „Sphären“: Es gibt seitdem (sehr vereinfacht ausgedrückt) eine überaus sachorientierte Mathematik, die das exakte Berechnen z.B. von technischen Projekten zum Inhalt hat. Und es gibt eine rein „hypothetisch ausgerichtete Mathematik“, die mit einer Fülle selbst geschaffener Bezugswerte arbeitet und dabei nur darauf zu achten hat, dass hier alles in sich „widerspruchsfrei verläuft“.        

Hier soll jetzt nur interessieren, welchen Realitätsansprüchen eine Mathematik überhaupt bestenfalls genügen kann, die sich vor allem in den Sphären z.B. des nur „rein logischen Beweises“ bewegt.

Soviel sollte unbedingt einsehbar sein, dass es nicht ausreicht, rein mathematisch errechenbare Daseinsvorgänge zu konstruieren ohne Rücksicht darauf ob das tatsächlich überprüfbare Daseinsgeschehen überhaupt Raum lässt für derartige „künstliche Gestaltungsmöglichkeiten“. Es müssen immer auch „Belege“ dafür erbracht werden, dass sich das „rein mathematische Konstruieren“ nicht nur in einem völlig luftleeren Raum bewegt.

Damit komme ich zurück zu meiner Behauptung, dass es „Zeit“ als eine existierende physische Größe überhaupt nicht gibt. „Zeit“ kommt – im weitesten Sinn – nur in immateriellen Berechnungen vor.

Selbstverständlich ist „Zeit“ in dieser Form im Alltagsgebrauch eine überaus zuverlässige Größe: Wir können da geradezu alles berechnen und festlegen – jede Terminsetzung, fast jede Altersbestimmung, die Ausmaße jeder geschichtlichen Epoche usw. usf.

Aber wenn es um „Zeit“ in rein mathematischer Konstruktion geht, dann kann hier unmöglich ein rein mathematischer Beweis ausreichen, die Richtigkeit einer z.B. physikalischen Behauptung unumstößlich zu belegen. Es müssen zusätzlich „grundlegend“ alle tatsächlich auffindbaren Fakten (physischer, materiellen Art) als einzig wirklich tragendes Fundament vorhanden sein, damit die rein mathematische Beweisführung nichts als ein bloßes „Luftgebilde“ bleibt. (Genau dieser Umstand ist mir zum ersten Mal klar geworden, als ich mich gedanklich mit dem euklidischen Axiom der Geraden  und der Parallelen beschäftigte: Bis in alle Unendlichkeit bleibt demnach eine Gerade immer eine Gerade, das Erscheinungsbild „Parallele“ behält bis in jede Unendlichkeit unabänderlich die erste Ausgangsform… Soweit die Theorie. Abweichend davon jedoch die Erfahrung in jedem tatsächlich ablaufenden materiellen Geschehen: Es gibt aber nichts wie auch immer materiell Beschaffenes, das sich tatsächlich in dieser Form in endlose Weiten erstrecken könnte; damit sind derartige Axiome rein „mathematischer Natur“ und können nur bedingt unter realen Daseinsbedingungen Anwendung finden. – Mit dieser Einsicht war für mich übrigens vor vielen Jahren auch ein erster Schritt getan, mich in die Relativitätstheorien von Albert Einstein hineindenken zu können.)     

„Die Physik“ hat einfach das Problem, nicht auseinander halten zu können, was durch mathematische Zuordnungsmöglichkeiten eine höchste Annäherung an die tatsächlich vorfindbaren Daseinsgegebenheiten erzielen kann und in welchem Ausmaß völlig abweichend davon rein spekulativ mathematische Konstruktionen zustande kommen, bei denen jeder echte Wirklichkeitsbezug fehlt.     

Fußnote: Die höchstgradige Unentwirrbarkeit von immer wieder auch Realitätsferne in der Physik ist mir erst kürzlich wieder bewusst geworden. In der Mathematik stößt man bei den Bewältigungsversuchen einiger klar auszumachender Zusammenhänge von vorfindbaren Beziehungswerten auf geradezu unlösbare Probleme. Beispielhaft hierfür die mathematische Größe „Pi“ oder das unlösbare Geheimnis einer absolut gültigen Ermittlung aller überhaupt nur vorkommenden Primzahlen. – Den Mathematikern bleibt dabei meist die Einsicht verborgen, dass sie sich bei derartigen Problemstellungen ohnehin in rein immateriellen Bereichen bewegen, die mit „echtem realen Geschehen“ nichts zu tun haben. – Ähnlich die „Realitätsferne der Physik“: Es scheint geradezu unmöglich bei deutlich erkennbaren Problembereichen in der modernen theoretischen Physik durch eine grundlegend klare Beweisführung verständlich zu machen, dass mit rein theoretisch ersonnenen mathematischen Formeln unmöglich immer zugleich auch eine zutreffende Wirklichkeitserfassung erreicht werden kann.           

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