Andreas Nowak

 

Die moderne Physik – unbegreiflich fern dem tatsächlichen Naturgeschehen

Eine kritische Versachlichung zu den aktuell weit verbreiteten relativistischen Orientierungen

 

Inhaltsübersicht

Einführung

Eine entscheidende Schwachstelle in den Relativitätstheorien von Albert Einstein zu Zeit und Raum

Die theorieüberfrachtete Wissenschaft als Erkenntnishemmnis

Relativistische Korrekturherausforderungen

Begegnungen mit den magischen Welten der modernen Physik

Erhebliche Irrwege in der theoretischen Physik

Die moderne Physik mit Denkentgleisungen – unbegreiflich fern dem tatsächlichen Naturgeschehen

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Einführung

Mit der Physik beschäftige ich mich, weil ich soviel wie möglich über die tatsächliche Beschaffenheit alles Daseinsgeschehens in Erfahrung bringen möchte. Dabei ist es allerdings gerade die moderne theoretische  Physik, zu der sich mühelos einige eklatante Fehlentwicklungen nachweisen lassen. Es handelt sich um bestimmte theoretische Denkweisen von grundlegender Bedeutung zu dem tatsächlichen Naturgeschehen. In meiner Abhandlung Die moderne Physik – unbegreiflich fern dem tatsächlichen Naturgeschehen möchte ich hierzu Entscheidendes aufzeigen.      

Ich setze mich dazu nachfolgend insbesondere mit diesen zwei Problembereichen auseinander.

Zum einen handelt es sich dabei um die Fehlerhaftigkeit im „relativistischen Denken“ überhaupt. Mein Kritikansatz hier: Lt. der wissenschaftlich verbreiteten Denkweise soll im tatsächlichen Naturgeschehen der selbe Vorgang je nach Blickrichtung verschiedener Beobachter allein durch das unterschiedliche Beobachten völlig unterschiedliche Inhalte gewinnen können. Diese Denkweise ist jedoch völlig unvereinbar mit dem tatsächlichen Naturgeschehen. Zum anderen handelt es sich um die bislang sehr unausgegorene Bewältigung der Zeitproblematik. Mein Kritikansatz hier: Das gesamte Daseinsgeschehen weist in seinen rein physisch-materiellen Abläufen niemals größere ausgedehnte Zeitspannen auf: alles Geschehen ist nur vorhanden in einer unablässig anhaltenden Abfolge ständiger „Augenblicksveränderungen“. „Zeitdehnungen“ in diesem unablässig stattfindenden Veränderungsgeschehen kommen erst dadurch zustande, dass vorhandene Lebewesen über die Befähigung verfügen, im eigenen Inneren  molekularbiologische Speicherungsvorgänge zu bewirken; allein dadurch kommt es zu „Zeitdehnungen“ bei den ansonsten unablässig ablaufenden „stofflichen Augenblicksveränderungen“.     

Zu der Zeitproblematik habe ich 2009 meine Ausarbeitung Enträtselung der geheimnisvollen Zeit veröffentlicht (Fundstelle: Enträtselung der geheimnisvollen Zeit unter http://www.kant-kosmos-reales.de/Kosmologisches.htm). Durch zahlreiche Diskussionsbeiträge im Zusammenhang mit meinen Lösungsansätzen bin ich dann auch auf die sehr eigenartigen Vorgehensweisen im relativistischen Denken aufmerksam geworden. 

Bei Verbreitungsversuchen der dabei von mir gewonnenen Erkenntnisse konnte ich zahlreiche Anregungen und Verbesserungsvorschläge aufnehmen, um daraus dann  Die moderne Physik – unbegreiflich fern dem tatsächlichen Naturgeschehen als kurze Quintessenz abzufassen. Dieser Text ist in etwa die konzentrierte Zusammenfassung meiner letzten Ausarbeitungen zu der gesamten Thematik, es handelt sich um (insgesamt) sechs Ausarbeitungen, die ich mit den ursprünglichen Datierungen (ab 23. März 2014) anfüge.   

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Andreas Nowak

23. März 2014

Eine entscheidende Schwachstelle in den Relativitätstheorien von Albert Einstein zu Zeit und Raum

Ernüchternd sachliche Klärungsmöglichkeiten zu bislang scheinbar unlösbaren Paradoxien

Die „Relativitätsproblematik“ - eine Vorbemerkung

Eine entscheidende Schwachstelle – was ist damit gemeint? Für eine bessere Verständnismöglichkeit will ich da gleich etwas weiter vorgreifen, gewissermaßen das Resultat meiner Überlegungen kurz vorausschicken. Weiter unten werde näher auf die hier schon nur kurz skizzierten Punkte eingehen: Einstein hat mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts „relativistische Theorien“ entwickelt, die das bis dahin „gültige“ Weltbild der Physik völlig veränderten. Mit diesen Theorien wurden völlig neue Anschauungsweisen zu Zeit und Raum gefordert. Bisherige Anschauungsweisen ließen sich nicht mehr aufrecht erhalten. Damit waren diese „relativistischen Theorien“ lang anhaltend eine große Herausforderung, mit der Methodik von Verifikation und Falsifikation hier die Richtigkeit zu überprüfen oder Fehler nachzuweisen. Bis heute erwiesen sich die „theoretischen Ansätze“ bei allen empirischen Erprobungen als zutreffend; es wurde dabei niemals etwas Fehlerhaftes entdeckt. – Und trotzdem behaupte ich, dass an den Relativitätstheorien entscheidend dennoch etwas fehlerhaft ist: Einstein baut seine Relativitätstheorien darauf auf, das alles Vermessen und Berechnen von Veränderungsvorgängen „relativistisch beobachterabhängig“ zu erfolgen hat. Weiter unten (und in mehreren weiteren Ausarbeitungen) versuche ich dazu gezielt die Klarstellung, dass eine konsequente Handhabung dieser relativistisch begründeten Theorie einer „strikten Beobachterabhängigkeit“ zwangsläufig zu Fehlern bei der Erfassung alles Daseinsgeschehens führen muss. Wenn aber – wie gerade angemerkt – bisher sämtliche nach den Relativitätstheorien ausgeführten Anwendungen unbedingt fehlerlos waren, wo sollte hier dennoch etwas entscheidend Fehlerhaftes aufzufinden sein?

Die Erklärung für viele der paradox anmutenden Zusammenhänge zu den Relativitätstheorien ergibt sich aus den ersten „relativistischen Denkentwicklungen“: Mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hatte sich eine Fülle von bislang unbewältigtem empirischen Forschungsmaterial angehäuft. Bei vielem davon ging es um Zeit- und Raum-Vorgänge. Hier war es Albert Einstein, der genau diese Probleme in Angriff nahm und mit seinen Relativitätstheorien scheinbar umfassend zutreffende Lösungen fand. Aber weiter unten werde ich noch ausführlicher erläutern: Bei dem Auffinden dieser Lösungen verfuhr Einstein gewissermaßen zweigleisig. Das eine „Gleis“: Sämtliches Material zu „Zeit und Raum“, das jetzt (erstmalig vollständig!) zur Verfügung stand, baute Einstein „als tragendes Gerüst“ ganz exakt in seine Theorien ein. Darauf aufbauend entwickelte sich dann weiterhin „zusätzlich“ das zweite „Gleis“ als eine sozusagen theoretische „Überhöhung“: Alles wurde in der maßgeblichen Orientierung ausgerichtet nach der relativistischen Theorie von der Beobachterabhängigkeit aller Geschehensabläufe.

Sämtliche erfolgreichen Vermessungen und Berechnungen zu tatsächlich stattfindenden Veränderungsvorgängen wurden und werden aber ausschließlich mit dem Material aus dem „tragenden Gerüst“ vorgenommen, wie es Einstein auf einem „ersten Gleis“ erarbeitet und bewältigt hatte; der zusätzliche „theoretische Überbau nach dem zweiten Gleis“ findet hier nie eine Anwendung. Weiter unten werde ich – wie bereits erwähnt – ausführlicher auf die gesamten Zusammenhänge dieser „Zweigleisigkeit“ eingehen. Aber um aber für das zuvor kurz Skizzierte eine bildhafte Veranschaulichung zu bieten: Die Relativitätstheorien entwickeln eine Wirkungsweise, wie man sie sonst insbesondere bei der Vorgehensweise eines herausragenden Bühnenmagiers miterlebt: Es wird etwas „gezaubert“ und vorgegaukelt, was unmöglich tatsächlich reales Geschehen sein kann. Aber die „Bühnenpräsentation“ ist derart geschickt gestaltet, dass niemand aus dem Publikum die „Zauberei“ durchschaut; man muss einfach für wahr halten was man wahrnimmt…    

Niemand soll mir unterstellen, als wollte ich mit dieser „bildhaften Veranschaulichung“ auch nur im Geringsten etwas an der Genialität Einsteins herabsetzen; Albert Einstein hat unbestritten insgesamt überaus Bahnbrechendes im gesamten Wissenschaftsbereich geleistet. Wenn hier dennoch Schwachstellen in den Relativitätstheorien aufzufinden sind, dann ist das nur eine Entwicklung, wie sie im gesamten Bereich der am exaktesten arbeitenden Wissenschaft, der Naturwissenschaft, immer wieder einmal vorgekommen ist. Die Naturwissenschaft hätte nie den heutigen hohen Forschungsstand erreicht, wenn nicht mit völlig neuen Entdeckungen und Erkenntnissen in entscheidenden Schritten jeweils neu ein Paradigmenwechsel erzwungen worden wäre.      

Die „Relativitätsproblematik“ – ein zusammenhängender Überblick

Albert Einstein behauptet mit seinen Relativitätstheorien: Was sich in bestimmten Bereichen an materiellen Veränderungen ereignet, das würde in seinen tatsächlichen Abläufen entscheidend davon abhängen (sozusagen also „beeinflusst“), von welchen gerade eingenommenen, unterschiedlichen Standorten her vereinzelt einige weitere Beobachter  „im gleichen Bezugssystem“ die Veränderungsvorgänge wahrnehmen.

Für mich steht fest: In genau diesem Punkt kann an Einsteins Relativitätstheorien etwas nicht stimmen.

Aber hier „immer noch“ mit skeptischen Überlegungen zu den Relativitätstheorien ansetzen zu wollen scheint nur hoffnungsloser Leerlauf zu sein. Denn es wird immer wieder doch hervorgehoben, wie außerordentlich zutreffend sich bislang sämtliche Prognosen und Folgerungen im Zusammenhang mit diesen Theorien bewahrheitet haben; noch nie konnte hier etwas als fehlerhaft nachgewiesen werden.

Die oben skizzierte „Relativitätsproblematik“ lässt sich ziemlich unkompliziert klären – und damit zugleich auch der entscheidend fehlerhafter Denkansatz bei den Relativitätstheorien. Des Rätsels Lösung liegt ganz einfach in den ersten Denkansätzen bei der ursprünglichen Entwicklung dieser Theorien. Bereits der erste bedeutsame Denkschritt beruht bereits auf einer eklatanten Fehleinschätzung: Es wird davon ausgegangen, die Wahrnehmung eines ersten Beobachters muss zwingend mit der Wahrnehmungsbeobachtung jedes anderen Beobachters zu einer Übereinstimmung gebracht werden – und zwar: nach „relativistischen Gesetzmäßigkeiten“. Das aber ist eine erste entscheidende Fehleinschätzung, durch die alle weiter darauf aufbauenden Denkschritte zwangsläufig in unhaltbare Fiktionen abgleiten können.

Es kann in einem separat gewählten Bezugssystem nicht jedes „erstmalige relativistische Wahrnehmungsresultat“ als einzig unbedingt zutreffende Ausgangsgrundlage für empirisch ablaufende Vorgänge eingesetzt werden. Nein, vielmehr kann alles, was sich nur irgend in tatsächlichen materiellen Veränderungsvorgängen wirklich ereignet, im besten Fall immer nur in der jeweils stattfindenden konkreten Veränderungsfolge durch exakte Beobachtung als dieses einzig genau verfolgbare Veränderungsgeschehen „einmalig“ erfasst werden. Ich werde für die Richtigkeit dieser Aussage später auf einzelne tatsächlich stattfindende konkrete Geschehnisse wie z.B. „Vermessungen bei Spitzensportwettkämpfen“ oder auch „Vermessung und Berechnung des Bahnverlaufs der Raumsonde Rosetta“ näher eingehen.

Wie konnte es aber überhaupt zu dieser ersten („entscheidenden“) Fehleinschätzung kommen? Albert Einstein ist von dieser ersten theoretischen Festlegung für alles Veränderungsgeschehen ausgegangen: Weil es im gesamten universellen Daseinsgeschehen zu allen materiellen Veränderungsvorgängen als eine einzige absolut „feste Vermessungsgröße“ nur die Lichtgeschwindigkeit gibt, muss jedes erste auf diese „feste Vermessungsgröße“ bezogene Beobachtungsresultat unbedingt ausschlaggebend sein für alle weiteren Beobachtungsresultate, die sich nur irgend von dem „ersten Beobachtungssystem her“ (als damit allein gültigem Bezugssystem) gewinnen lassen.  

Ab dieser ersten Orientierungseingrenzung war für jedes weitere Vorankommen im Zusammenhang mit „relativistischen Vorgängen“ eine einzige Ausrichtung festgelegt: Alle Vermessungswerte, die nach diesen Grundsätzen gewonnen wurden, schienen „zwangsläufig folgerichtig“ umfassend zutreffende Ergebnisse zu erbringen, insbesondere alle relativistischen Zeitberechnungen. Dazu findet sich bei Horst Völz unter „Zeitbetrachtungen“ u.a. die folgende Textstelle: … Auch die Gerichtetheit der Zeit (Zeitpfeil) ist problematisch. ALBERT EINSTEIN (1879 – 1955) hielt entsprechende Bemühungen sogar für sinnlos: ‚Der Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist für uns Wissenschaftler eine Illusion, wenn auch eine hartnäckige‘.    

Zu welchen fehlerhaften Entwicklungen es aber nach diesen ersten „Orientierungsfestlegungen“ kam, das habe ich in meiner Arbeit Über die scheinbare Beobachterabhängigkeit von physikalischen Veränderungsvorgängen beschrieben: Das „faktisch-materiell gesicherte Gerüst“ von Einsteins Relativitätstheorien beruht auf den „Einzelbeobachtungen“ zu verschiedenen Vorgängen des Naturgeschehens. An diesen „faktisch-materiell gesicherten Bausteinen“ gibt es kaum etwas „zu deuteln“ (diese Bausteine noch einmal kurz aufgelistet: Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, rd. 300000 km/sec; die Unveränderlichkeit des Gesamtbestandes alles „stofflich und energieförmig“ Vorhandenen; die Beeinflussung von „Massezuständen“ durch die Auswirkung von Geschwindigkeitserhöhungen). – In diesem Text „Über die scheinbare Beobachterabhängigkeit von physikalischen Veränderungsvorgängen“ beschreibe ich dann vor allem auch, wie Albert Einstein nach dem Aufgreifen der zuvor genannten „faktisch gesicherten Einzelbeobachtungen“ alle weiteren theoretischen Ausarbeitungen sozusagen „zweigleisig“ fortentwickelt hat: Das eine „Gleis“ war die konsequente Inangriffnahme des mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts vorliegenden „revolutionären Forschungsmaterials“ zur Bewältigung der hier anscheinend völlig offenen Fragen; dieser erste Schritt zur Bewältigung alles bislang in seiner Gesamtheit empirisch vorliegenden rätselhaften Materials war der eigentliche große Durchbruch. Aber das andere „Gleis“ war damals dann  die theoretische Fortentwicklung aller nur denkbaren Folgerungen nach der ersten Festlegung auf eine „absolut maßgebende Orientierungsgröße“ (nämlich der Lichtgeschwindigkeit). Hier kam es dann zu theoretischen Ausuferungen in wirklichkeitsfernen Fiktionen, die mit dem tatsächlichen Daseinsgeschehen nicht mehr in Übereinstimmung zu bringen sind.

Die zuvor beschriebenen Denkansätze zu entscheidenden Schwachstellen der Relativitätstheorien sind gezielt darauf ausgerichtet, größere Klarheit zu den gesamten „relativistischen Sachzusammenhängen“ zu erreichen. Ich versuche dabei bewusst, jedes rein theoretische Theoretisieren zu vermeiden. Wenn ich die hier entwickelten Denkansätze mit der Titelzeile versehe Eine bislang unentdeckte entscheidende Schwachstelle der Relativitätstheorien von Albert Einstein zu Zeit und Raum, dann aus einem einfach sehr naheliegenden Eigeninteresse: Mir liegt daran, alle „gesichert zugänglichen Forschungsresultate“ zu größeren Weltzusammenhängen zu verstehen. Als das zuverlässigste Fundament für ein Vorankommen werte ich dabei  den Forschungsbereich der Naturwissenschaften. Und wenn sich hier entscheidende Fehlleistungen feststellen lassen, dann korrigiere ich insoweit meine Vorstellungen von den größeren „Weltzusammenhängen“.  Das ist kurz gesagt der Grund, warum nach meiner Auffassung auch  zu Einsteins Relativitätstheorien Korrekturen erforderlich sind (Albert Einstein hat eben „beweisbar“ bestimmte tatsächlich ablaufende Daseinsvorgänge in wesentlichen Zügen fehlerhaft interpretiert).

Zu der Zuverlässigkeit alles naturwissenschaftlichen Forschungsgeschehens möchte ich noch diese Zwischenbemerkung einfügen. Bei der Beschäftigung mit zahlreichen Gegenwartsfragen ist mir vor allem dies aufgefallen: In so sehr vielen Bereichen wird das Denkvermögen vor allem dafür genutzt, die eigenartigsten Wirklichkeitsvorstellungen zu  entwickeln. Es geht dabei gar nicht darum, wie die tatsächliche Daseinsbeschaffenheit zu verstehen sein könnte. Sondern vielmehr: Was in fantasievoller Gedankenspekulation zu irgendeinem Gebiet ersonnen werden kann, gerade das bildet oft ausschlagegebend die Grundlage für alles weitere Orientieren. Es wird nicht ernsthaft gefragt, ob die so entwickelten Wirklichkeitsvorstellungen überhaupt mit der tatsächlichen Daseinsrealität in Übereinstimmung zu bringen sind. Nein, alles in der Menschheitsgeschichte irgendwann einmal spekulativ Entwickelte wird so lange als ein zutreffendes Daseinsverständnis beibehalten, bis letzte bessere Erkenntnisse die Unhaltbarkeit von Fall zu Fall alles bislang für wahr Gehaltene überzeugend als Fehlorientierungen aufdecken.

So habe ich mich u.a. auch seit langem sehr konkret mit der „Zeitproblematik“ beschäftigt. Das Resultat: In zahlreichen Ausarbeitungen stelle ich sehr fundiert Argumente dafür zusammen, dass eine eigenständig vorhandene „Zeit“ in der üblichen Anschauungsweise überhaupt nicht existent ist – wie ich gleich etwas näher erläutern werde.

Aus verschiedenen skeptischen Einwendungen zu meiner „Zeitenträtselung“ ergab sich sehr deutlich, dass die von mir gewonnenen Erkenntnisse für viele weitere Bereiche von Bedeutung sind. Sehr konkret so dann auch speziell eine völlig andere Zeitauffassung als jene, wie sie in den Relativitätstheorien von Albert Einstein ein tragender Bestandteil ist.

Hier jetzt Näheres zu meiner Beschäftigung mit der „Zeitproblematik“: Seit mehreren Jahren habe ich mich mit dem „Wesen der Zeit“ gedanklich auseinandergesetzt – dazu dann das 2009 veröffentlichten Resultat: „Zeit“ existiert niemals als eine eigenständig physisch-materiell vorhandene Größe. Im tatsächlichen materiellen Wirklichkeitsgeschehen gibt es nur unablässig ablaufende Veränderungsvorgänge, ohne dass dabei tatsächlich ausgedehnte Zeitspannen entstehen. Die uns vertraute Zeitwahrnehmung kommt nur dadurch zustande, dass der Mensch (wie jedes organische Lebewesen) die Befähigung besitzt, die äußerlich ablaufenden Veränderungsvorgänge in inneren molekularen Abspeicherungen für die „eigene Lebenszeit“ in dauerhaft zeitlicher Ausdehnung zur Verfügung zu haben und „steuernd“ darauf einwirken zu können. Je nach Entwicklungsstufe alles organisch Lebendigen hat dieses „innere molekulare Abspeicherungs- und Steuerungs-Vermögen“  eine  immer weitere Vervollkommnung erfahren.

Der Mensch hat dabei diese einmalige Ausnahmestellung: In bewusster, reflektierender Steuerung vermag er alle innerlich abgespeicherten Vorgänge jeder Art beliebig zueínander in Beziehung zu setzen und zu beliebig konstruierten Bildern und gedanklichen Vorstellungswelten auszuweiten.         

Zu diesen Erkenntnissen gab es von verschiedenen Seiten seit 2009 zahlreiche kritische Einwendungen; alles drehte sich im Kern um diese bislang weitgehend verfestigten Überzeugungen: Das heute gültige Raum-Zeit-Verständnis ist in wesentlichen Punkten nicht in Übereinstimmung mit meinen „Zeitvorstellungen“ zu bringen. - Insbesondere Albert Einsteins Relativitätstheorien scheinen sich dabei zu einer unüberbrückbaren Hürde für eine grundlegende Umorientierung aufzutürmen, hier beispielhaft der jüngste Stand zu diesen kritischen Einwendungen: Die heute überaus erfolgreich verbreitete GPS-Ortung basiere doch gerade auf Einsteins Relativitätstheorien und habe sich bislang absolut uneingeschränkt bewährt…  

Gerade die theoretischen Ausgestaltungen, wie sie zu den jüngsten Forschungsergebnissen mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts entstanden, haben mich so jetzt zuletzt auf diese grundlegend entscheidende Fragestellung gebracht: Womit haben wir es denn überhaupt wirklich bei allem zu tun, was sich tatsächlich wahrnehmen und in Erfahrung bringen lässt? – Die einzig zutreffende Antwort hier: Das tatsächlich faktische Geschehen ist als wahrnehmbares Außengeschehen stofflich-materiell nur vorhanden als etwas in eigener Ausdehnung Existierendes. Dieses so Vorhandene existiert unablässig in der Form von eigenen andauernden Veränderungsvorgängen. Und alles, was auf diese Weise als das einzig stofflich-materiell Vorhandene existiert, verhält sich in seiner eigenen Ausdehnung und seinen eigenen Veränderungsvorgängen in seinen tatsächlichen Strukturen nach einer völligen Eigengesetzlichkeit. Dieses materielle Geschehen verläuft niemals gesichert „speziell relativistisch beobachterabhängig“, vielmehr hat es zu den unablässig wechselnden „Augenblickspositionen“ immer wieder neu einsetzende Ausgangszustände. Nur der Mensch vermag mit seiner molekular-biologischen Wahrnehmungsspeicherung hieraus bewusst ein anhaltendes Zeitempfinden und Zeiterleben „immateriell“ abzuleiten.              

Dieser Fragenbereich hat mit z.B. rein philosophischen Denkweisen so gut wie überhaupt nichts zu tun. Vielmehr konzentriert sich hier alles ganz entschieden allein auf das eigentliche Wissenschaftsgebiet der Physik, d.h. nur auf das tatsächlich stofflich-materiell Erforschbare. 

Die obigen Ausführungen sind gewissermaßen eine Quintessenz zahlreicher „Erkenntnisschritte“ zu der gedanklichen Bewältigung der „Zeit- und Raumproblematik“. Nachfolgend sind verschiedene Ausarbeitungen wiedergegeben, in denen zu den „Erkenntnisschritten“ umfangreicheres Sachmaterial in der Vorgehensweise zusammengestellt ist.  

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Andreas Nowak

31. März 2014

Die theorieüberfrachtete Wissenschaft als Erkenntnishemmnis

Wirklichkeitsblindheit als Dauerproblematik in den relativistischen Denkweisen

Wie komme ich dazu, mich in Erkenntnisfragen vor allem mit der Physik auseinander setzen zu wollen? Das hat ganz einfach damit zu tun, dass mich sehr stark interessiert, welche möglichst zuverlässigen Kenntnisse wir über die tatsächliche Beschaffenheit der Wirklichkeit erlangen können, in der wir uns mit unserem „dort Hineingeborenwordensein“ ganz einfach vorfinden.

Das ist eine Fragestellung, die selbstverständlich nicht neu ist. Bekanntermaßen war diese Thematik seit weit zurückliegender Vergangenheit immer Teil der Erkenntnissuche in der  Menschheitsgeschichte.

Aber die besondere heutige Situation ist für mich: Mit den inzwischen zuverlässig erzielten Forschungsleistungen in allen Wissensbereichen verfügt die Menschheit über einen Kenntnisstand über die „tatsächliche Beschaffenheit alles Wirklichen“, wie es mit diesem „Höchstmaß“ zuvor bei weitem noch nie erreicht wurde.

Die Besonderheit in der gegenwärtigen Situation: Mit dem zwischenzeitlich erreichten „Höchststand“ allen naturwissenschaftlichen Forschens sollte eigentlich alles überholt sein, was bislang „aus Unkenntnis“ zu allen ungelösten Wirklichkeits-Rätseln rein spekulativ in einem Übermaß hinzu ersonnen wurde. In welch einem unbegreiflich großen Ausmaß das menschliche Fantasievermögen auch die absurdesten „Wirklichkeitsvorstellungen“ zu ersinnen vermag, das hat mit bestechender Gründlichkeit Oliver Sacks in „DRACHEN, DOPPELGÄNGER UND DÄMONEN /Über Menschen mit Halluzinationen“ (Rowohlt 2013) erarbeitet.

Und wenn man diesem Material folgt, dann sollte klar sein, dass rein gedanklich ersonnene Fantasievorstellungen alles „Menschheitswissen“ stets sehr eng verflochten begleitet haben. D.h. – ob in religiösen Orientierungen, ob bei „philosophischer Wahrheitssuche“, ob in allen naturwissenschaftlichen Erkenntnisfortschritten – immer gab und gibt es die Gefahr, dass unter allem geistig Erreichbaren auch reine Halluzinationen (oder mindere Formen von spekulativen Denkentgleisungen) anzutreffen sind.  

Damit beschreibe ich die gegenwärtige Sachlage: Wir verfügen heute zwar über einen völlig herausragenden Höchststand an „Menschheitswissen“ zu der tatsächlichen Wirklichkeitsbeschaffenheit. Aber dieses generell weit verbreitet zugängliche „Menschheitswissen“ wird viel zu wenig genutzt, wenn es um eine intensive Auseinandersetzung mit jeder tatsächlich gesicherten Wirklichkeitserfassung geht.

Religiöse Festlegungen versagen hier völlig. Vor allem durch das beharrliche Festhalten an den heutigen „dogmatischen Glaubensvorstellungen“ wird jede Form von tatsächlich möglicher Erkenntnis durch eine andauernde „wirklichkeitsferne Glaubens- Fantasterei“ ignoriert.

Die Philosophie könnte hier eine Brücke sein, zu jeder Form von inzwischen zuverlässig gewonnener Kenntnis über die tatsächliche Wirklichkeitsbeschaffenheit auch allen sonstigen weiteren Fragen nachzusinnen, die als letztes doch immer noch offen und bislang unergründlich sind. Aber die Philosophie hat sich heute in ein abgehobenes Eigenleben zurückgezogen, das außer einem Nimbus von „geistiger Erhabenheit“ kaum etwas Brauchbares vorzuweisen hat.

Bei dieser Sachlage ist es vor allem der „Kenntnisbereich der Naturwissenschaften“, der am ergiebigsten Antworten auf alle Fragen zu der tatsächlichen Wirklichkeitsbeschaffenheit bereithalten müsste. Aber auch hier trifft man wieder auf eine äußerst enge Vermischung von tatsächlich fundiert erforschten Sachzusammenhängen und rein spekulativen Denkvorstellungen.

Erstaunlicherweise lässt sich dies insbesondere anhand der Relativitätstheorien von Albert Einstein nachweisen. Albert Einstein hat auf bewundernswerte Weise das mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts z.T. nun völlig neu zur Verfügung stehende „Grundlagen-Forschungsmaterial“ in Angriff genommen und hier die entscheidenden, physikalisch (empirisch) tatsächlich gesicherten Zusammenhänge zu einem absolut zuverlässiges „Anwendungs-Baugerüst“ zusammengefügt. Zugleich aber auch kam es hier (wie ich behaupte) zu einer Theorieüberfrachtung, in deren Folge völlig unrealistische Wirklichkeitsvorstellungen „in die Welt gesetzt wurden“.   

In meinem Beitrag „Eine entscheidende Schwachstelle in den Relativitätstheorien von Albert Einstein zu Zeit und Raum“ habe ich hierzu insbesondere folgendes grundlegend herausgearbeitet: Bei allen physikalischen Theorien ist eine absolut exakte Wirklichkeitsnähe kaum zu erreichen. Das tatsächlich jeweils erarbeitete Forschungsmaterial kann im besten Fall allenfalls eine höchste Annäherung an eine absolut gültige Wirklichkeitserfassung erzielen. In vielen Fällen aber ist das in Theorien Entwickelte nichts anderes als ein unergiebiges Abgleiten in völlig wirklichkeitsferne Regionen. 

Die einzelnen Fehler in „rein fiktiven Theorien“, insbesondere so überhaupt auch in allen Glaubenssachen, lassen sich kaum überzeugend nachweisen, wenn man erst einmal die anscheinende Brauchbarkeit und Zuverlässigkeit einer stets zur Anwendung kommenden Vorgehensweíse akzeptiert hat. Es ist eben so: Wenn Menschen in ihren Fantasien Vorstellungswelten entwickeln, die sich im Wesentlichen nur auf das eigene Einbildungsvermögen gründen, dann gehen alle Hinweise auf eine grundlegend sachliche Unhaltbarkeit oft genug nur völlig ins Leere. Die in eigenen Vorstellungen gefestigten Fantasiegebilde entwickeln zunächst immer eine geradezu unerschütterliche Bestandskraft.

Statt mich hier mit den Schwächen der Relativitätstheorien „als Ganzem“ auseinanderzusetzen möchte ich einfach nur darlegen, mit welcher Vorgehensweise bei der Vermessung und Berechnung  physisch materiellen Veränderungsvorgängen die zuverlässigsten Ergebnisse zu erzielen sind. Die grundlegenden Fehler in den üblichen relativistischen Vorgehensweisen lassen sich dann parallel dazu vor allem dadurch nachweisen, dass auf die „Unhaltbarkeit“ der verbreitet wirklichkeitsfernen theoretischen Fiktionen verwiesen wird.

Es geht um das Wirklichkeitsgeschehen in seinen markantesten Strukturen überhaupt und dazu behaupte ich: Alles materielle Veränderungsgeschehen lässt sich äußerst wirklichkeitsgetreu nur dadurch erfassen, dass hier sozusagen „Punkt für Punkt“ der jeweilige tatsächlich stattfindende Ablauf  vermessen und berechnet wird – mit der Sachkenntnis, wie sie heute zu allem „Relativ-Geschehen“ zur Verfügung steht. Das bedeutet: Die Lichtgeschwindigkeit als eine absolute Höchstgrenze für alle Veränderungsbewegungen ist bei allen Vermessungen und Berechnungen zu berücksichtigen. Und so auch die „Massebeeinflussungen“ durch Beschleunigungsvorgänge. Weiterhin ist hier unbedingt auch von Bedeutung, dass der Gesamtbestand alles als stofflich (energiemäßig) Vorhandenen unveränderlich ist.

Die von Albert Einstein entwickelte Theorie der „Beobachterabhängigkeit von Veränderungsvorgängen“ dagegen ist sachlich unhaltbar. Die gesamte Literatur, die sich den anscheinend „so schwer nachvollziehbaren Erläuterungen“ zu dieser Theorie widmet, ist sachlich unbrauchbar.

Um hierzu die entscheidenden Zusammenhänge zu veranschaulichen greife ich zurück auf Die Relativitätstheorie/Einstein mal einfach (Anaconda Verlag 2008) von Heinrich Hemme. Hier werden die „signifikanten Merkmale“ der Relativitätstheorien äußerst verständlich wiedergegeben. Es handelt sich um genau die Merkmale, wie sie inhaltlich in jeder sonstigen zuverlässigen Beschreibung der Relativitätstheorien verkommen.

Damit man verstehen kann, wie ich meine Einwendungen gegen „theorieüberfrachtete Relativitätstheorien“ begründe, möchte ich noch etwas weiter ausholen und diese Klärungen vorausschicken: Ich versuche bei den unterschiedlichen Theorien im Wissenschaftsbereich deutlich zu unterscheiden zwischen einer „rein fiktiven Spekulation“ und einer „sachbezogenen Spekulation“.

„Spekulation“ wird generell immer als „über zuverlässige Erfahrung hinausgehend“ verstanden. Wenn sich hier jedoch alles im Rahmen von bloßen „Fiktionen“ bewegt, dann hat man es mit Vorstellungen zu tun, die sich allein auf „ausufernde Fantasie“ gründen. Während dagegen bei sachbezogener Spekulation immer noch an „Rückversicherung“ durch tatsächlich mögliches reales Geschehen gedacht wird. Mit den Begriffen „rein fiktive Spekulation“ und (immerhin) „sachbezogene Spekulation“ möchte ich Ansatzpunkte für begründet skeptisches Denken hervorheben.        

Jetzt zu den Beispielsfällen bei Hemme ‚Die Relativitätstheorie‘. Unter Konstanz der Lichtgeschwindigkeit beschreibt Heinrich Hemme die Geschehnisse, wie sie sich bei zwei Raumfahrtkapitänen abspielen. Die „Quintessenz“ hier: Jeder der beiden Kapitäne muss sich als in einem „ruhenden Raumschiff  befindlich“ vorkommen; aber bei Beobachtung des vorbeifliegenden „anderen Raumschiffs“ muss der eine zu der Feststellung kommen, er würde mit 100 000 000 m/s nach Osten fliegen, der andere kommt in derselben Situation zu der Feststellung einer stattfinden Flugbewegung von 100 000 000 m/s nach Westen.

Eine geradezu paradoxe Angelegenheit – und doch ein tragendes Kernstück der Relativitätstheorien. Und als dieses „Kernstück“ angewendet und weiterentwickelt in allen zugänglichen, scheinbar zuverlässigen Erläuterungen zu den Relativitätstheorien.

Um die hierzu konstant gegebene Denkentgleisung aufzudecken habe ich oben den Unterschied zwischen einer „rein fiktiven Spekulation“ und einer „sachbezogenen Spekulation“ hervorgehoben. Es handelt sich bei dem „Raumschiffbeispiel“ insgesamt nur um eine „rein fiktive Spekulation“. Der „Entstehungsgrund hierfür“ – Heinrich Hemme macht dazu diese Situationsbeschreibung: Jeder der beiden Kapitäne betrachtet sich und sein Raumschiff als „ruhend“; eine derartige Situation ist aber nichts anderes als eine „rein fiktive Spekulation“.        

Denn es ist unbestreitbar absolut unsinnig, sich mit dem eigene Raumschiff in der insgesamt vorherrschenden Daseinssituation als tatsächlich ruhend zu betrachten. Vielmehr ist hier ganz selbstverständlich tatsächlich nichts wirklich ruhend! Die Raumschiffe sind nicht ruhend – wie überhaupt auch sonst kein einziger allergeringster oder allergewaltigster Bestandteil des Universums tatsächlich ruhend ist (vgl. dazu die zahlreichen Fundstellen in Irrte Einstein? von Egbert Scheunemann, auf die ich in mehreren Ausarbeitungen zu der gesamten Thematik immer wieder hingewiesen habe).

Es ist also – behaupte ich – äußerst unsinnig, eine Theorie über irgendwelche möglichen Veränderungsvorgänge im Daseinsgeschehen als tatsächlich ruhend vorauszusetzen – allein aus dem Grund etwa, weil sich mit dem menschlichen Wahrnehmungsvermögen von Fall zu Fall nicht ermitteln lässt „ob hier eine Bewegung stattfindet und auf welche Weise hier eine Bewegung stattfindet“ (erinnert sei hier auch an die „Denkauseinandersetzungen“ von Ernst Mach und Albert Einstein zu dieser Problematik).

Die „ewige Menschheitssuche nach einem absoluten Nullpunkt für alles“ ist also einfach tatsächlich sinnlos! (Dies ist einer der seltenen Fälle von tatsächlicher Sinnlosigkeit – anstelle der so oft und bei jeder Gelegenheit proklamierten Sinnlosigkeit von anscheinend allzu gewagten Denkansätzen.)          

In dem obigen „Heinrich-Hemme-Bespiel“ haben wir es also mit zwei für die Raumfahrt völlig ungeeigneten Flugkapitänen zu tun. Denn jeder der beiden Flugkapitäne müsste sich eigentlich eingestehen: „Ich kann zwar (wegen eines vorangegangenen Tiefschlafs) nicht sagen, ob ich mich mit meinem Raumfahrtgefährt immer noch in einer andauernden Bewegung oder aber in so einer Art von Ruhezustand befinde…“. Aber dass ein Flugkapitän urplötzlich dem Irrglauben verfallen sollte, er könne sich tatsächlich in einem für alles weitere Vermessen geeigneten tatsächlichen Ruhezustand befinden – das ist mehr als grotesk.    

Man soll sich bei allen „Veranschaulichungsschwierigkeiten“ nicht dadurch in die Irre führen lassen, dass für die Erklärung von komplizierten Zusammenhängen nun einmal unbedingt auch gelegentlich auf vereinfachende Beispiele zurückgegriffen werden muss. Jedes in so einem Fall gewählte Beispiel muss eben in den wesentlichen Punkten unbedingt zutreffend sein! Mit den „beiden Flugkapitänen“ gerät Heinrich Hemme in den Bereich völlig wirklichkeitsferner Fiktionen. Und hier handelt es sich nicht um eine „nur irgendwie beispielhafte Randerscheinung“ im Zusammenhang mit den Relativitätstheorien. Sondern hier haben wir es ganz exakt mit der entscheidenden Schwachstelle der Relativitätstheorien zu tun – dass nämlich bei Veränderungsvorgängen jede beliebige Position „als tatsächlich ruhend“ verstanden werden darf. Was sich hier eindeutig als „Schwachstelle“ nachweisen lässt, das zieht sich mit ähnlichem Gehalt an „Fehlerhaftigkeit“ durch alle der üblichen Beispielsfälle zu dieser Thematik.

Wenn ein tatsächlich ablaufendes Veränderungsgeschehen einigermaßen zutreffend erfasst werden soll, dann geschieht das (statt in rein „relativistischer Orientierung“) auf diesem Weg: Was in Vermessungen und Berechnungen bestimmten kybernetischen Steuerungen und Lenkungen dienen soll, das wird bei der Erfassung von Veränderungsabläufen in einzelne „Episoden aufgeteilt“, die sich hinziehen über die jeweils erstmaligen Startvorgänge, über den anschließenden Bewegungsverlauf bis zu dem letzten Schlussvorgang. Es wird dabei („in der Praxis“) niemals nach einem absoluten Nullpunkt als „universell gültiger Ausgangsgröße“ gesucht. Sondern es geht hier immer nur um die „Bewältigung“ der Vermessung eines willkürlich festgelegten Teilbereichs des tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehens.      

Ich muss jetzt aber doch auf diesen oft gebrachten Einwand gefasst sein: Meine „Erklärungen“ bewegten sich einfach nur in einem viel zu „wissenschaftsfernen Denken“. Die ganzen Zusammenhänge seien doch wesentlich komplexer und daher nicht mit nur laienhaften Vorstellungen in den Griff zu bekommen. Die eigentliche Problematik beginne doch überhaupt erst dann, wenn die „relativistischen“ Vorgänge immerhin irgendwie bemerkbar deutlich in Erscheinung treten  Das geschehe dann, wenn die Raumfahrtkapitäne Geschwindigkeiten erreichen, die nahe der Lichtgeschwindigkeit sind…

Auf welche Weise sich hier alles anscheinend „viel komplexer“ verhält, dazu möchte ich (sinngemäß verkürzt) diese Textstelle aus Die Relativitätstheorie/ Einstein mal einfach anführen (Konstanz der Lichtgeschwindigkeit) anführen: Nachdem das Lichtteilchen (Photon) an der („Raumsonde“) Hades vorbeigesaust ist, möchte Kapitän Charon es einfangen. Er schaltet die Triebwerke seines Raumschiffes ein und fliegt ihm hinterher, immer schneller und schneller werdend. Kann er es einholen? Nein, niemals! Es ist fast wie beim Wettlauf zwischen Hase und Igel: So sehr Kapitän Charon auch die Hades beschleunigt, das Lichtteilchen ist doch immer um genau 299 792 458 m/s schneller. – Nun kann man natürlich nicht nur einfach behaupten, die Lichtgeschwindigkeit sei immer gleich groß, aber den Rest des riesigen Gebäudes der Physik so belassen, wie es seit Jahrhunderten war. Diese kleine Änderung hat zur Folge, dass man auch fast alle anderen Grundbegriffe der Physik verändern muss…  

Das soll also bedeuten: Im „gewöhnlichen Alltagsgeschehen“ sind die „relativistischen“ Vorgänge nicht oder kaum bemerkbar. Erst dann, wenn man sich mit Vorgängen auseinander zu setzen versucht, die nahe der Lichtgeschwindigkeit anzusiedeln sind, erst dann gerät man unbedingt in solche Dimensionen, dass man auch fast alle anderen Grundbegriffe der Physik verändern muss. – Genau dies ist ein entscheidender Ansatzpunkt dafür, dass sich mit „relativistischen Denkweisen“ anscheinend alle vertrauten Zeit- und Raum-Vorstellungen völlig aus den Angeln heben lassen. Weil wir es hier tatsächlich mit „sehr viel komplexeren Zusammenhängen“ zu tun haben, möchte ich auf diese Problematik gesondert in dem folgenden Beitrag intensiver eingehen.    

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Andreas Nowak

10. April 2014

Relativistische Korrekturherausforderungen

Fehlorientierungen im Wirklichkeitsverständnis durch Denkentgleisungen der Naturwissenschaft

Je nach Interessenlage wird man immer auf Vorgänge stoßen, an denen nach eigener Auffassung Korrekturen angebracht sind. In meinem Fall gehört dazu ein möglichst widerspruchsfreies Wirklichkeitsverständnis. Ein Teilbereich dazu ist eine weitreichend überzeugend physikalische Erfassung des tatsächlichen Daseinsgeschehens.     

In vorherigen Ausarbeitungen habe ich mich damit beschäftigt, wie gerade die verbreiteten theoretischen Deutungsversuche zu den Relativitätstheorien zu völlig absurden Daseinsbeschreibungen führen können. Als einen sehr krassen Beispielsfall habe ich hierzu aus ‚Die Relativitätstheorie/Einstein mal einfach‘ von Heinrich Hemme die beiden Raumflugkapitäne gewählt, die, „sich beide jeweils in Ruheposition wähnend“, ein völlig absurdes Flugverhalten ihrer Raumsonden als tatsächlich stattfindendes Geschehen wahrnehmen und erleben.

Ich habe dazu darauf hingewiesen, dass man in diesem Zusammenhang immerfort auf die Meinung stößt: Eine Skepsis, die sich auf dieser Argumentationsebene bewegt, müsse doch als zu laienhaft gewertet werden. Wenn man sich der entscheidenden Problemstellung der Relativitätstheorien stellen würde, dann ergäbe sich zwangsläufig die Folgerichtigkeit der von Albert Einstein geschaffenen Relativitätstheorien. Die entscheidende Problemstellung sei eben (verkürzt wiedergegeben) die Unveränderlichkeit der Lichtgeschwindigkeit bei allem „materiellen Veränderungsgeschehen von Raumsonden, Eisenbahnzugbewegungen usw. usf.“. - Mit dieser immerfort anzutreffenden Auffassung möchte ich mich nachfolgend etwas näher auseinandersetzen.

In ‚PHYSIK OHNE FORMELN / ALLES, WAS MAN WISSEN MUSS‘ von Michael Munowitz (Anaconda Verlag 2012) wird diese „entscheidende Problemstellung“ unter ‚NIEMALS IM RUHEZUSTAND‘ ausführlich abgehandelt. Bei Munowitz finden wir dazu u.a. diese Textstelle: … Keinem der beiden Beobachter gelingt der überzeugende Beweis, der jeweils andere bewege sich oder stehe still, genauso wie Passagiere, die störungsfrei in einem Zug oder Flugzeug unterwegs sind (oder eigentlich bloß auf dem Planeten Erde geparkt sind), nicht das Gefühl haben, sich zu bewegen… Und unter ‚ZEIT, RAUM UND BEWEGUNG‘ dann diese weitere Textstelle: …In einem Universum ohne absoluten Raum, ohne absolute Zeit und ohne absolute Ruhe stolpern wir über eine bemerkenswerte absolute Eigenschaft im Design der Natur, nämlich die Höchstgeschwindigkeit, mit der ein Signal von hier nach dort reist.So legt beispielsweise der elektromagnetische Einfluss im Vakuum des Raumes etwa 300 000 km pro Sekunde zurück, eine Zahl, von der in keinem einzigen Bezugsrahmen, der der Trägheit gehorcht, abgewichen wird. Auch wenn wir selbst jemals die Höchstgeschwindigkeit erreichen sollten, werden wir ein elektromagnetisches Signal niemals einholen können und auch niemals im Ruhezustand sehen. Wir werden seine Geschwindigkeit immer mit gleichbleibend 300 000 km pro Sekunde messen, ungeachtet unserer veränderlichen Ansichten über Züge und Passagiere. Diese allgemein gültige Geschwindigkeitsgrenze  - und unsere gleichermaßen  unveränderliche Wahrnehmung ihres Wertes – gilt nicht nur für elektromagnetische Phänomene (Licht), sondern genauso für die anderen grundlegenden Wechselwirkungen…

Es folgt bei Michael Munowitz anschließend dann die Textstelle, durch die sich nach meiner Auffassung die skeptische Auseinandersetzung mit allen relativistischen Theorien ganz entscheidend begründen lässt. Es geht um folgende Textstelle: ‚… Und, wie Einstein richtig erkannte: Das verändert alles. (Die Textwiedergabe von mir im Schriftbild jetzt hervorgehoben) Da wir nunmehr allen der Trägheit unterliegenden Beobachtern Chancengleichheit zugestehen und obendrein eine unveränderliche Lichtgeschwindigkeit akzeptieren müssen, sollten wir unsere Ansichten über die vom Raum getrennte Zeit neu überdenken…      

Ich setze mit meiner Skepsis zu den relativistischen Theorien bei den (gerade erwähnten) Beobachtern an. Um hier kurz doch etwas weiter auszuholen. Mit der Wahrnehmungsfähigkeit stellt der Mensch fest: Es gibt ein äußeres Geschehen. Und es gibt in diesem äußeren Geschehen bestimmte Gesetzmäßigkeiten. Dies alles ist in seiner Gesamtheit immer wieder Erprobungen ausgesetzt gewesen und wer hier völlig andere Vorstellungen entwickeln will, der vertraut seiner eigenen Fantasiebegabung mehr als allem, was sich bei jeder wirklichkeitsnahen Gegenkontrolle in allem Denkgeschehen konstant bewährt hat. Und wer mit seiner Fantasiebegabung hier jeden Freiraum für völlig eigene Vorstellungen nutzen will, dem steht natürlich der Weg offen für jeden Irrsinn.

Das Anliegen der Physik sollte es vor allem sein, sich mit der tatsächlichen Beschaffenheit alles stofflich Materiellen auseinanderzusetzen. In vielen relativistischen Theorienbildungen ist das nicht unbedingt gewährleistet. Um hier mit größerer Sachlichkeit voranzukommen versuche ich eine „nüchterne“ Vereinfachung durch Rückgriff auf die wesentliche Bedeutung von Hardware und von Software; Orientierungsbereiche, mit denen wir seit Zustandekommen der EDV-Technik immer intensiver vertraut wurden. Hardware ist dabei die Gesamtheit aller materiellen Bestandteile einer EDV-Anlage. Software ist die Gesamtheit aller nicht materiellen Bestandteile wie z.B. Programme, Programmteile. Dies ist zu einem klar überschaubaren Teilbereich der menschlichen Daseinswirklichkeit geworden. Niemand wird bei aller Vernunft daran zweifeln, dass wir es hier mit einem ganz klar eingrenzbaren „Stück Wirklichkeit“ zu tun haben, in dem alle Abläufe einwandfrei funktionieren müssen, wenn es nicht zu klar erkennbaren Ausfällen kommen soll. Insbesondere begegnet uns hier „die Realität des Immateriellen“ – wofür ich beispielhaft Softwareprogramme, Patentrechte usw. in anderen Zusammenhängen erwähnt habe. – „Hardware“ ist (prinzipiell) eine feste Größe; „Software“ ist das Ausprobieren, wie sich die Hardware erfolgreich in bestimmte Richtungen steuern lässt. Wenn hier fehlerhafte Programmierungen erfolgen, sind die fehlerhaften Gesamtauswirkungen klar erkennbar. Bei den „relativistischen Theorien“ gönnt man sich jedoch (verglichen z.B. mit dem EDV-Bereich) geradezu alle gedanklichen Freiräume – ganz gleich, ob die „materielle Realität“ damit noch in Übereinstimmung zu bringen ist oder nicht.       

Auf diesen „Erprobungsbereich“ für menschengemachte Fehlsteuerungen am Beispiel des alltäglichen EDV-Betriebs möchte ich später noch ausführlicher eingehen. Aber jetzt zunächst noch einmal zurück zu der Schwachstelle des vermeintlich „beobachterabhängigen Veränderungsgeschehens“.

Was der Mensch als äußeres Geschehen in aller Gründlichkeit bislang wahrgenommen hat - die dazu erarbeiteten Deutungen haben sich im Wesentlichen als schlüssig erwiesen. Eine ganz entscheidend „offene Frage“ bleibt hier aber doch: Welche Zuverlässigkeit hat hierbei „die Brücke zur Außenwelt“ selbst? Nämlich die Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen als einzige bekannte Zugangsmöglichkeit zum Außengeschehen. Ist diese Wahrnehmungsfähigkeit ein absolut zuverlässiges „Instrument“, um alles Außengeschehen unbedingt zuverlässig (also: tatsächlich wirklichkeitsgetreu!) zu erfassen? Nein, die Wahrnehmungsfähigkeit selbst (behaupte ich) hat eine ganz bestimmte, niemals behebbare Schwachstelle. Und darunter leidet auch die Befähigung des „Beobachters“, alles Außengeschehen in seiner Gesamtheit zutreffend zu erfassen.         

Ich behaupte, was sich als äußeres Geschehen für jeden Beobachter tatsächlich abspielt, ist immer nur ein Augenblicksgeschehen. Im tatsächlich ablaufenden Augenblicksgeschehen gibt es niemals ‚die Zeit‘ als etwas für sich selbst physisch-materiell Existierendes. ‚Die Zeit‘ entsteht für den Menschen (wie überhaupt für alle Lebewesen) nur dadurch, dass jeder „lebendige Organismus“ die äußeren Wahrnehmungseindrücke (von Fall zu Fall) in seinem Inneren „neurobiologisch“ abzuspeichern vermag. Für den mit Bewusstsein ausgestatten Menschen kommt hier noch ganz entscheidend hinzu, dass er „reflektierend“ das innerlich Abgespeicherte beliebig bewusst zu allem in Beziehung zu setzen vermag, was sich „rein gedanklich“ als eine „Spielwiese in zeitlicher Ausdehnung“ anbietet. (Dies alles habe ich erstmals 2009 in meiner Ausarbeitung Enträtselung der geheimnisvollen Zeit auf meiner Web-Seite Kant-Kosmos-Reales veröffentlicht.)

„Augenblicksgeschehen“: Noch nie wurde der Beweis erbracht, dass im äußeren Geschehen tatsächlich „eigenständig vorhandene Zeitspannen“ anzutreffen sind. Damit im Bereich aller „praktischen Anwendungsvorgänge“ wirklich brauchbare Resultate erzielt werden können, wurden stets und ausnahmslos immer nur bereits vorhandene Vermessungen und Berechnungen (an Stelle von vermeintlich wirklich eigenständig vorhandenen, „echten Zeitspannen“)  eingesetzt.

Das gilt auch für Albert Einsteins Relativitätstheorien. Sämtliche bislang in allen materiellen Auswirkungen überprüften Anwendungen sind niemals völlig deckungsgleich mit Einsteins umfassenden Theoriengebäuden. Dazu muss man sich nur einmal zu Gemüte führen, was es zu  Einstein in späteren Fantasie-Vorstellungen an „Ausuferungen“ bei immerhin der strikten Einhaltung des rein theoretischen Anteils an dem gesamten „Theoriengebäude“ gegeben hat und immer noch gibt (hier nur kurz angemerkt z.B. „Zeitstillstand“, „Zeitumkehr“). Einstein selbst hat sich zu seinen Theorien immer auf die tatsächlich vorhersagbaren Aussagen konzentriert – und dabei gelang ihm genial und bewundernswert uneingeschränkt einer hundertprozentige Trefferquote.

Bei allen Vermessungen und Berechnungen von materiellen Veränderungsvorgängen wird im Prinzip immer noch in genau diesem Sinn verfahren, wenn einwandfreie Resultate erzielt werden sollen. D.h. die von Einstein erstmals umfassend angesetzten „Vermessungs-Bedingungen“ – nämlich (in Stichworten) „unbeeinflussbare Konstanz der Lichtgeschwindigkeit“, „Energieanreicherung bei Massebeschleunigungen“, „Unveränderlichkeit im Gesamtbestand alles stofflich und energiemäßig Vorhandenen“ – diese

von Einstein vorgegebenen „unantastbaren“ Vermessungsbedingungen werden bei sportlichen Höchstleitungswettkämpfen genauso beachtet wie „in der Raumfahrt“, bei dem fast schon jahrzehntelang gesteuerten Flug z.B. der Raumsonde Rosetta. Aber niemals hat man es hier in der Praxis mit tatsächlichen „Zeitstillstandvorgängen“ oder etwa auch einem „Zeitumkehrgeschehen“ zu tun.                 

Man muss heute die fehlerhafte Erkenntnishürde der scheinbar „beobachterabhängigen Auswirkungen von Veränderungsvorgängen“ überwinden, um hier die Gesamtzusammenhänge vernünftig in den Griff zu kriegen. Diese „Beobachterabhängigkeit von Veränderungsvorgängen“ ist ein elementarer Grundpfeiler aller relativistischen Theorienbildungen. Wenn sich dieser eine elementare Grundpfeiler als überaus brüchig nachweisen lässt, dann muss zu den gesamten relativistischen Theorien ein Umdenken erfolgen. Ich konzentriere mich im Folgenden darauf, diese „Brüchigkeit“ aufzudecken.

Selbstverständlich bedeutet das einen tiefen Einschnitt in der gesamten bisherigen physikalischen Orientierung. Aber wenn sich meine Überlegungen als zutreffend erweisen sollten, dann ist ein derartiger tiefer Einschnitt nur „im Interesse der Sache“ bei der Bewältigung von Daseinsrätseln zur Beschaffenheit alles materiell Vorhandenen.

Wir dürfen niemals „absolut begründet“ davon ausgehen, dass der heutige naturwissenschaftliche Forschungsstand unbedingt ein letzter, unüberschreitbarer Spitzenwert zu allen Daseinsvorgängen ist. Alles, was der Mensch zu seinem Menschsein und zu seinen (materiellen) Daseinsbedingungen bislang in Erfahrung bringen konnte, war nie mehr als ein stückweises Vorantasten; alles dabei jeweils Erreichte hat sich so auch Phase für Phase als immer wieder korrekturbedürftig erwiesen. Albert Einstein hat das Menschheitswissen genial und bewundernswert erweitert. Aber die von ihm entwickelten Relativitätstheorien sind in ihrer Gesamtheit „nicht fehlerfrei“. Damit beschäftige ich mich nachfolgend.

Um Einsteins Vorgehensweise richtig einzuschätzen muss man sich auf die wesentlichen einzelnen Schrittfolgen konzentrieren. Wenn man sich mit Einsteins Werk in seiner Gesamtheit wenig kritisch auseinandersetzen will, verliert man den Überblick; man hält dann gewissermaßen alles für unbedingt zutreffend, „weil es eben in seiner Gesamtheit die Titanen-Leistung eines Albert Einstein ist“.      

Für die Beurteilung der „wesentlichen einzelnen Schrittfolgen“ will ich das Material verwenden, das uns mit dem Buch PHYSIK OHNE FORMELN / ALLES WAS MAN WISSEN MUSS zur Verfügung steht.

Bei der zusammenfassenden Beschreibung der gesamten aktuell vorhandenen physikalischen Forschungsresultate gelingt Michael Munowitz  auf bewundernswerte Weise eine klar überschaubare Vereinfachung. Das geschieht in keiner Weise etwa zu Lasten der „Stofffülle“ an physikalischen Erkenntnissen – eher im Gegenteil, Munowitz vermittelt uns ein Detailwissen, wie man es nur selten in dieser Geschlossenheit vorfindet. Aber Munowitz spart nun tatsächlich „Formeln und Mathematik“ weitgehend aus. Und das ist ein Gewinn, wenn ein Leser vor allem die inhaltlichen Zusammenhänge  zu  allem  Naturgeschehen verstehen möchte

ohne dabei von nur schwer verständlichen Formeln und mathematischen Beweisführungen abgelenkt zu werden. (Nebenbei bemerkt – das sollte niemals als eine Abwertung der unersetzlichen mathematischen Höchstleistungen missverstanden werden. Dennoch gibt es auch hier in dem Zusammenhang mit doch immer wieder gebotener Skepsis oft ein allzu blindes Vertrauen in alle anscheinend völlig zutreffenden mathematischen Beweisführungen - und immer wieder einmal kommt es hier bei allzu spekulativem Vorgehen auch zu Denkentgleisungen in völliger Sinnlosigkeit; eingehendere Einzelheiten unter http:// www.zeitverformungen.de/Denksperre_Zeit.htm Das Abgleiten der Physik in realitätsferne Scheinwelten durch Denk-Entgleisungen in der Mathematik.)

Die größte Verständnisschwierigkeit bei möglichen Korrekturen zu dem relativistischen Denken ergibt sich aus einer fehlenden abschließenden Klärung zum Wesen der Zeit. Das gilt insbesondere für die „relativistische Theorie“ von den scheinbar „beobachterabhängigen Auswirkungen von Veränderungsvorgängen“. Bei einem Umdenken in der Auffassung zum Wesen der Zeit wird mühelos erkennbar, dass alle vermeintlich beobachterabhängigen Veränderungen nur auf einer gedanklichen Fehleinschätzung beruhen.

Das „Denken in physikalischen Größenordnungen“ arbeitet bis heute immer mit einer irgendwie tatsächlich eigenständig vorhandenen Zeit. Aber niemals wird hierbei der Nachweis erbracht, dass es diese – wie ich meine nur als gedankliche Fiktion existente Zeit  -  physisch-materiell tatsächlich gibt.  

Bei Michael Munowitz erfahren wir das unter ‚DIE UHR TICKT‘ (PHYSIK OHNE FORMELN) in folgenden Formulierungen: „…Wir finden keinen Hinweis auf einen absoluten Nullpunkt in der Zeit, wenn wir untersuchen, wie die Gravitation den Mond in seiner Umlaufbahn hält, wie die elektromagnetische Wechselwirkung ein Atom erzeugt, wie die starke Kraft Protonen und Neutronen zusammenfügt oder wie die schwache Kraft ein Neutron aufbricht. Newtons mechanische Gleichungen geben lediglich Zeitunterschiede an und schreiben den einzelnen Augenblicken keine absolute Bedeutung zu. Das Gleiche gilt für Maxwells elektromagnetische Gleichungen, für Schrödingers quantenmechanische Gleichungen und auch für Einsteins Relativitätsgleichungen. Und es trifft auf so manche andere Gleichungen zu, die einen großen Teil des stofflichen Universums beschreiben…“    

Hier wird genau der eigentliche „pragmatische Anwendungsbereich“ zu der im Grunde „rätselhaften Zeit“ beschrieben, ein „Anwendungsbereich“, in dem eine Bewältigung der Zeitproblematik in zuverlässigen Annäherungswerten  weitgehend gelingt.

Aber im heutigen relativistischen Zeitverständnis scheint diese „pragmatische“ Vorgehensweise absolut überholt zu sein. In diesem Zeitverständnis besitzt die Zeit eine Art Eigenleben, das mit dem tatsächlich ablaufenden Wirklichkeitsgeschehen kaum noch in Übereinstimmung zu bringen ist. Bei der relativistischen beobachterabhängigen Denkweise kommt es dabei u.a. so auch zu den Postulaten von „Zeitstillstand“ und „Zeitumkehr“; es handelt sich dabei um Wirklichkeitsverfremdungen, die mit einer vernünftigen Anschauungsweise zum tatsächlichen Daseinsgeschehen völlig unvereinbar sind.      

Zu dieser Thematik (‚Zeitstillstand‘, ‚Zeitumkehr‘ usf.) habe ich an anderer Stelle diese Argumentation gebracht: Ein abgefeuertes Geschoss kann nicht durch reine Denkvorgänge zum Stillstand kommen, das einmal gesprochene Wort kann nicht durch reine Denkvorgänge rückgängig gemacht werden…

Ab diesem „Punkt“ ist also für eine vernünftige Wirklichkeitssicht eine Korrektur zum heutigen fehlerhaften Zeitverständnis angebracht. Dazu beginne ich mit einigen konkreten Beweisen dafür, warum die „physikalischen Zeitvorstellungen“ fehlerhaft sind, warum es also eine eigenständig physisch-materielle Zeit überhaupt nicht gibt.

Ich greife für diese „Beweisführung“ auf eine Textstelle in PHYSIK OHNE FORMELN / DIE UHR TICKT zurück (die „Zeit“ ist auch für Michael Munowitz etwas irgendwie Vorhandenes): „… Angenommen, das Universum dehnte sich aus (zwingende astronomische Beweise sprechen dafür) und wir könnten diesen Vorgang zurückverfolgen bis zu einer Zeit, als alle Materie und Energie in einem einzigen Punkt komprimiert waren (und auch hierfür gibt es hinreichende Anhaltspunkte), dann hätten wir einen absoluten Ursprung der Zeit entdeckt: den einzigartigen Augenblick, als die Uhr des Universums zu ticken begann…“

Diese hier beschriebene vermeintlich erste Entstehung von „Zeit“ wird in der kosmologischen Literatur weitgehend als eine feststehende Lehrmeinung verbreitet, grafische Darstellungen geben dabei die Zeitfolge wieder, in der sich bis auf den heutigen Tag das Universum ausdehnte.    

Jetzt einige vernünftige Korrekturschritte. Soviel dürfte unbestreitbar feststehen: Ab einem absoluten Nullpunkt fanden erstmals materielle Veränderungsvorgänge statt, die mit einer ungeheuren Energieexplosion starteten. Und bei diesen Veränderungsvorgängen gab es dann „kein Halten mehr“. Immerfort folgte zu jedem jeweils erreichten Zustand Veränderung auf Veränderung ohne Unterlass. Aber wie und wo entstand dabei so etwas wie eine eigenständig vorhandene Zeit?   

Es ist eine Fragestellung ganz entschieden exakt nach den Kriterien, wie sie in der Physik unbedingt Gültigkeit haben. Eine physikalische Größe muss mit großer Sicherheit „Realität haben“, d.h. diese Größe muss durch Beobachtung als etwas tatsächlich Vorhandenes unmittelbar oder auch mittelbar wahrnehmbar sein. Die Art und Weise der Existenz muss beschreibbar sein; bei verbleibenden Zweifeln muss im Wege von Verifikation und Falsifikation möglichst jeder Zweifel ausgeräumt werden.

Und dazu also jetzt diese Frage: Das gesamte physisch-materielle Daseinsgeschehen wird beherrscht von unablässigen Veränderungsvorgängen – aber wo taucht hier jemals eine „physikalisch eigenständig wirksam werdende Zeit auf?

Nirgendwo!  

Michael Munowitz zeigt in (wie ich meine) einmalig verständlicher Weise auf, welche tatsächlich erforschbaren physikalische Größen einzig zu dem Bestand unseres Universums zu zählen sind. In PHYSIK OHNE FORMELN findet man in der Inhaltsübersicht einen klärenden Überblick mit dieser Auflistung: Feste Bindungen Das Potenzial, anders zu seinMaterie und ihre AusstattungElektrische Ladung und elektrisches PotenzialDas Potenzial, Katzen und Hunde zu erschaffenDie starke Kernkraft  - Die schwache Kernkraft – Von unten nach oben: Quarks – Auf dem Schauplatz…

Aber nirgendwo hat hier eine eigenständig wirkende Zeit einen Anteil. Sie wird im gesamten Text laufend in aller Selbstverständlichkeit wie etwas „unanzweifelbar Vorhandenes“ erwähnt ähnlich den Schilderungen von Begegnungen mit Regenbogen: Es gibt doch da klar wahrnehmbar etwas Vorhandenes und allenfalls könnte sich bei genauerem Nachforschen herausstellen, dass alles nur auf einer Sinnestäuschung beruht. (Man sollte sich in diesem Zusammenhang auch an den „Äther-Glauben“ und an den „Phlogiston-Glauben“ erinnern, einstige physikalische Größen ohne jeden Wirklichkeitsgehalt.)        

Bei allen physisch-materiellen Veränderungsvorgängen gibt es – wie ich behaupte - keinerlei tatsächlich feststellbaren „Zeiteinwirkungen“. Wirklich zutreffend kann so auch nur von fortwährend ablaufenden Veränderungsvorgängen gesprochen werden. Der Begriff „Zeit“ darf allenfalls als eine vereinfachende physikalische Hilfsformulierung dienen, jede sonstige naturwissenschaftliche „Zeitformulierung“ ist nur verwirrend und völlig überflüssig.

So sei z.B. daran zu erinnern: Mit welcher Intensität wurde in den vergangenen Jahren um einen Nachweis für das theoretisch vorausgesagte Higgs-Teilchen gerungen. Man war fest davon überzeugt, dass für ein geschlossenes Gesamtmodell aller Grundbestandteile unseres Universums noch eine rätselhafte Eigenheit der „Masse“ als ein bislang fehlender Bestandteil aufgespürt werden musste, das theoretisch vorausgesagte Higgs-Teilchen. Die Suche und das anscheinend erfolgreiche Auffinden hatten eine überaus hohe Bedeutungsgröße! – Und wie verhält es sich daran gemessen mit der physikalischen Zeit-Erfassung? Hat so auch irgendjemand etwa jemals nach z.B. „Zeiteinwirkungsteilchen“ gesucht? Derartiges müsste es doch theoretisch geben, wenn die Zeit das Vermögen haben soll, z.B. Raumkrümmungen herzustellen, das gesamte Veränderungsgeschehen zum Stillstand zu bringen oder zerbrochene Porzellanvasen in einem Fall-Rückwärtsgeschehen wieder zu einem völlig unbeschädigten Ursprungszustand zu überführen.

Nach allen Lehrmeinungen gibt es ein tatsächlich stattfindendes, berechenbares Veränderungsgeschehen, das allein schon durch eine unterschiedliche Beobachtereinwirkung zustande kommt…

Nachfolgend möchte ich auf die Schwachstellen dieser abstrusen Lehrmeinung näher eingehen.

Eine Schwachstelle liegt in den „rein theoretischen Denkansätzen“; ich möchte aufzeigen wie hier an jedem vernünftigen Wirklichkeitsverständnis „vorbei theoretisiert wird“.            

Die zweite Schwachstelle ist die ungebremste Hinwendung zu realitätsfernen Fiktionen.

Ich beginne mit den realitätsfernen Fiktionen.

Ich behaupte, die physikalische Zeit ist nur eine realitätsferne Fiktion. Denn: Sämtliche universellen materiellen Veränderungsvorgänge werden nicht durch eine ziemlich rätselhafte Zeit gesteuert; diese Veränderungsvorgänge haben in ihrer Gesamtheit ausschließlich eine nur „materielle Eigensteuerung“, die ganz allein von einem ersten Anstoß her in Gang gesetzt wurde. Es gibt hierin keine tatsächlich wirksamen (zusätzlichen) „Zeitbestandteile“. Alles physikalische Geschehen ist nichts Anderes als ein unaufhörliches Durcheinanderwirbeln unzähliger materieller Partikel ohne irgendwelche zusätzlichen Zeitspannen, die sich durch ein separat angesetztes Vermessen nachweisen ließen (hier etwa mit der Jagd nach dem ‚Zeit-Teilchen‘ ansetzen zu wollen – ähnlich der Jagd nach dem Higgs-Teilchen – hat keinerlei Erfolgsaussicht).  

Jetzt aber etwas eingehender die Schwachstelle „rein theoretische Denkansätze“. Ich bin schon anfänglich und in anderen Texten auf diese Schwachstelle eingegangen, die uns als rein theoretischer Denkansatz immer wieder begegnet: Zwei Flugkapitäne bewegen sich mit ungeheurer Geschwindigkeit in jeweils ihrem eigenen Raumschiff durch das Weltall. Weil sich jeder mit gleichbleibender Geschwindigkeit voran bewegt, kann er für sich selbst unmöglich die eigene Vorwärtsbewegung wahrnehmen. Jedoch bei dem Blick aus dem Raumschifffenster sieht jeder das andere Raumschiff draußen an sich vorbeirasen. Im relativistischen Denken kommt man hier unabwendbar zu dieser paradoxen Schlussfolgerung: Jeder der beiden Flugkapitäne muss annehmen, er selbst befinde sich mit seinem Raumschiff in einem absoluten Ruhezustand während das fremde Raumschiff sich mit ungeheurer Geschwindigkeit fortbewegt. Diese Denkvorstellung ist in Wahrheit natürlich nur eine völlig wirklichkeitsferne Fiktion. Denn die Realität ist hier: Mindestens eines der beiden Raumschiffe befindet sich in einem Bewegungszustand, die beiden Flugkapitäne verfügen aber (in der angedachten Situation) nun gerade einmal nicht über eine ausreichende Wahrnehmungsfähigkeit, das ablaufende Geschehen richtig einschätzen zu können. Denn in Wahrheit verläuft alles wie folgt ab: Die Raumschiffe bewegen sich „Punkt für Punkt“ wie alles sonstige universelle Veränderungsgeschehen voran, die Flugkapitäne befinden sich jedoch gerade in der misslichen Situation, für die eigene überhaupt nur mögliche Wahrnehmung keinerlei festen Bezugspunkt zur Verfügung zu haben; sie müssen sich damit abfinden, durch das Weltall zu schweben ohne selbst in Erfahrung bringen zu können, wo sie sich dort gerade befinden und wohin ihre Reise führt.

Damit ist das Grundmuster der entscheidenden kritischen Einwände zu der „relativistischen Denkweise“ skizziert. Jetzt aber zurück zu einem  Aufzeigen aller theoretischen Schwachstellen mit absurden Auswirkungen.

Alles hat seinen Anfang bei dem legendären Michelson-Morley-Versuch zur Vermessung der Auswirkung der Erdgeschwindigkeit gegenüber zwei (‚geteilten‘) rechtwinklig abstrahlenden und zurückgeworfenen Lichtbewegungen.

In wohl der gesamten Literatur zur Relativitätstheorie wird diese Ausgangssituation genauer abgehandelt. In Die Relativitätstheorie / Einstein mal einfach von Heinrich Hemme findet sich unter Michelson-Morley-Experiment eine ausführliche Beschreibung zu diesem Experiment.  In  PHYSIK OHNE FORMELN geht Michael Munowitz nur in den Anmerkungen (Seite 464, 465) genauer auf dieses Experiment ein, hier vor allem mit einigen für Einstein wichtigen Begleitumständen.       

Nachdem die Sachzusammenhänge zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit erstmals experimentell ermittelt worden waren, konnte bei (materiellen) Veränderungsvorgängen nicht mehr gerechnet werden wie bisher. Bisher galt: Mit jeder Geschwindigkeitszunahme erweitert sich (bei offener Strecke) entsprechend auch die zurückgelegte Entfernung. Bei den jetzt ermittelten Sachzusammenhängen musste  nunmehr aber zwingend gefolgert werden: In den (materiellen) Veränderungsvorgängen kann es unmöglich eine Zunahme der Geschwindigkeit (d.h. also auch der bewältigten Entfernungen) über die Lichtgeschwindigkeit hinaus geben; die Lichtgeschwindigkeit von rd. 300 000 km/s ist eine absolute Geschwindigkeitsbegrenzung für  jedes Veränderungsgeschehen.    

Damit wurde aber für die Erfassung allen materiellen Veränderungsgeschehens physikalisch ein völliges Umdenken erforderlich. Dieses Umdenken konnte nur in dahin zielen, dass es nur die absolut gültige Geschwindigkeitsbegrenzung selbst sein konnte, die innerhalb des materiellen Veränderungsgeschehens zu „ausgleichenden Veränderungen“ führte. Die Frage jetzt jedoch: Wenn jegliche Energieeinwirkung, die eigentlich doch immer mit Geschwindigkeitserhöhungen verbunden war - was war dann aber die „Ursache“ dafür, durch die eine unbegrenzte Geschwindigkeitszunahme überhaupt abgebremst werden konnte? Welcher „Materiebestandteil“ konnte denn dann überhaupt dieses Potenzial haben, eine derartige Bremswirkung auszuüben?

Des Rätsels Lösung wurde in  den Veränderungen gefunden, die in der bewegten Masse selbst eintraten: Der Energiegehalt der bewegten Masse erhöhte sich in dem Ausmaß, wie die Masse einer Energieeinwirkung ausgesetzt war.            

Die Naturwissenschaft musste diese „Gesetzlichkeit“ als Teil des tatsächlichen Naturgeschehens „akzeptieren“:  Energie und Masse haben eine enge Verbindung miteinander; jeder Energieveränderungsvorgang hat auch eine Auswirkung auf die Masse selbst, die von einer Energieeinwirkung betroffen ist.

Inzwischen ist dieses „Zusammenwirken von Energie und Masse“ zu einem festen Wissensbestand der Naturwissenschaft geworden. Die beträchtliche „Massezunahme“ bei z.B. der Protonenbeschleunigung nahe der Lichtgeschwindigkeit aber auch die ungeheure Energiefreisetzung bei einer Kernspaltung sind inzwischen einwandfrei berechenbare Größen in der naturwissenschaftlichen Forschung.     

Aber warum erwähne ich hier nicht von vornherein Albert Einstein als den genialen Entdecker, der als Erster und Einziger das „Weltwissen“ mit der Entschlüsselung all dieser Zusammenhänge bereichert hat?

Nun, das hat folgenden Grund: Albert Einstein ist bei der Erforschung all dieser Zusammenhänge einer „Fährte“ gefolgt, die in Wahrheit nur zu einem (wie ich behaupte: überflüssigen) zusätzlichen Abirren von den „eigentlichen Naturgesetzlichkeiten“ führte. Einstein war der Auffassung, es müsse die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit für alle Berechnungen die einzig ausschlaggebende Orientierungsgröße sein. Und jetzt türmte sich damit bei Einstein das kolossale Denkgebilde aller Zusammenhänge zwischen „Zeit und Raum und unbedingter Beobachterabhängigkeit von Veränderungsvorgängen“ auf. Kurz: Weil es nirgendwo im gesamten Universum einen absolut gültigen Nullpunkt für irgendwelche Veränderungsvermessungen gibt, wählte Einstein die Lichtgeschwindigkeit als die Größe, die als einzig Vorhandenes konstant gültige Vermessungsansätze ermöglichte. Jetzt folgte aber der entscheidend fehlerhafte zweite Denkschritt: Wenn eine erste Vermessung bezogen auf die Lichtgeschwindigkeit das einzige absolut zutreffende Resultat für Veränderungsvermessungen liefern konnte, dann musste (laut Einstein) jede weitere Vermessung, die allein auf die erste Vermessung ausgerichtet war, gleichfalls ein ebenso absolut zutreffendes Resultat liefern.

Der „Pferdefuß“ bei dieser Denkweise: Jedes beliebige tatsächliche Veränderungsgeschehen (von beliebiger Geschwindigkeit) lässt sich bei dieser Denkweise völlig willkürlich als der „erste absolut gültige Fixpunkt“ einsetzen. Wenn auf diese Weise aber Bezugssysteme zustande

kommen, in denen alle weiteren Vermessungen nicht mehr selbst auf eine einzig absolut gültige Ausgangsgröße ausgerichtet sind sondern nur auf einen völlig willkürlich gewählten ersten Fixpunkt (mit immerhin Auswirkung auf das so willkürlich geschaffene Bezugssystem), dann haben diese Vermessungen Gültigkeit auch nur innerhalb des völlig willkürlich gesetzten ersten Bezugssystems; sie haben aber niemals Gültigkeit über diesen „willkürlich gesetzten Bezugsrahmen“ hinaus, haben also niemals eine „völlig separat ermittelte Vermessungsgültigkeit“.                

Ich behaupte also, Albert Einstein ist bei der Entwicklung seiner Relativitätstheorien ein entscheidender Denkfehler unterlaufen: Er hat zwar die tatsächlichen Zusammenhänge unbedingt zutreffend erkannt, die bei Berücksichtigung einer „konstanten Lichthöchstgeschwindigkeit“ zu berücksichtigen sind. Die Ausrichtung seiner Theorien dann aber „unbeirrbar“ auf die Lichtgeschwindigkeit als der einzig zulässigen Vermessungsausgangsgröße führt nachweislich auch zu solchen Komplikationen, die mit der tatsächlichen Daseinsbeschaffenheit keine Übereinstimmung mehr haben.  

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Andreas Nowak

10. Mai 2014

Begegnungen mit den magischen Welten der modernen Physik

Unbegreifliche Wahrnehmungsverirrungen im Zusammenhang mit den Relativitätstheorien

Ein erstes Annähern an die Physik

Wenn man sich mit den Naturwissenschaften beschäftigt kommt es unweigerlich immer auch zu den Begegnungen mit den magischen Welten der Physik.

Mein Interesse für die Naturwissenschaften entwickelte sich, als ich mich in immer intensiverer Suche auch mit der „ewigen Frage“ beschäftigte: Was die Welt im Innersten zusammenhält. D.h. ich wollte mich nicht mit den verbreitet gängigen Anschauungen über alle Daseinszusammenhänge zufrieden geben. Denn dort ließ sich allenfalls in irgendwelchen ungesicherten Annäherungen und ersten Ansätzen in Erfahrung bringen, womit wir es bei der tatsächlichen Beschaffenheit allen Daseinsgeschehens tatsächlich zu tun haben. 

Also habe ich über Jahrzehnte alles „verschlungen“, was über die neuesten Entwicklungen in den Naturwissenschaften zu erfahren ist.

Bei der Begegnung mit der „modernen Physik“ erlebt man dabei dann, dass zu allen früheren „Weltbildern“ wegen einiger neu entdeckter Fakten ein umfassendes Umdenken erforderlich wurde.

Zu diesen neu entdeckten Fakten gehört z.B. das Quantengeschehen, das völlig neue Denkweisen erforderte.

Aber vor allem diese „weitere“ Entdeckung wurde beherrschend für ein Umdenken in völlig überraschend neuen Dimensionen; die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit: Es war die Entdeckung, dass die Lichtgeschwindigkeit durch keinerlei sonstige materiellen Veränderungsvorgänge beeinflusst wird. - Es ist aber gerade dieser Bereich, der zu den Begegnungen mit magischen Welten der Physik führt. Das möchte ich nachfolgend vertiefen.

Ein „Neubeginn“ in der modernen Physik hatte also vor allem die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu berücksichtigen. Nach der jetzigen Faktenlage musste man für alle Berechnungen nunmehr diese Größen zugrunde legen:

# Konstanz der (durch materielle Veränderungsvorgänge) unbeeinflussbar konstanten Lichtgeschwindigkeit.

#  Ein (im weitesten Sinn) im Universum stattfindendes materielles Veränderungsgeschehen.

# Ein insgesamt stets gleichbleibender Umfang all dessen, was nur irgend als Masse oder  Energie  überhaupt vorhanden ist.

Es war dabei genau genommen einzig die unbeeinflussbare Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, die ein „Umdenken“ erforderlich machte. (Nebenher unbedingt auch das völlig neu entdeckte „Quantengeschehen“, darauf soll hier jedoch noch nicht näher eingegangen werden).    

Bei dieser neu entdeckten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit taten sich in der theoretischen Physik ziemlich überraschend „kaum begreifbare magische Welten auf“. Um das zu veranschaulichen greife ich zurück auf Die Relativitätstheorie / Einstein mal einfach von Heinrich Hemme. Diese Veröffentlichung lässt sich verwenden, um generell mit der Problematik der Relativitätstheorien zuverlässig vertraut zu werden. Denn im Kern geht es in der gesamten „sachgerechten“ Literatur stets um die gleichen entscheidenden Begleiterscheinungen. Zusätzlich werde ich aber auch immer wieder Textstellen aus PHYSIK OHNE FORMELN / ALLES, WAS MAN WISSEN MUSS von Michael Munowitz anführen. 

Der Wegfall von „physikalischer Realitätsnähe“ durch ein Abirren in mystische Vorstellungswelten   

Heinrich Hemme beschreibt in ‚Die Relativitätstheorie / Einstein mal einfach‘ unter ‚Geschwindigkeit‘ wie der Mensch bei einer Eigenbewegung in bewegten Objekten die jeweils bewältigten Entfernungen und die dabei auftretenden Geschwindigkeiten je nach „Blickrichtung“ und „Orientierungspunkten“ zuverlässig berechnen kann. Es sind Verfahrensweisen, die vor allem durch Galilei und durch Newton fester Bestandteil der Physik wurden.  

Aber dann hatten sich die Physiker mit den Relativitätstheorien von Albert Einstein auseinanderzusetzen. In der Literatur verfestigten sich daraufhin auch die Beschreibungen, die ein völlig neues Weltbild nach den Grundsätzen der Relativitätstheorien wiedergeben. Und hier geschieht dann etwas eigentlich Unbegreifliches. Es werden Fiktionen erdacht, die mit der Realität nichts mehr zu tun haben und die dennoch tragender Bestandteil der Relativitätstheorien sind.    

Bei Heinrich Hemme finden wir unter  Konstanz der Lichtgeschwindigkeit folgende Sachverhaltsbeschreibungen, mit denen beispielhaft ein nach den Relativitätstheorien gefordertes völlig neues Zeitverständnis veranschaulicht wird. Zwei Raumschiffe bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von jeweils 100 000 000 m/s in einer „kosmischen Reise“ bei entgegengesetzten Richtungen irgendwann auch einmal aneinander vorbei. In jedem der beiden Raumschiffe befindet sich ein einzelner Kapitän – es sind Jason und Charon. Die „nebenher“ agierenden Lichtteilchen (Photonen) bewahren trotz aller möglichen Geschwindigkeitsveränderungen der Raumschiffe ohne irgendeine eigene Abweichung ihre „konstante“ Lichtgeschwindigkeit von 299 792 458 m/s.

Und jetzt beschreibt Hemme im Einzelnen das stattfindende Sachverhaltsgeschehen. Zunächst wird immer wieder hervorgehoben, dass sich durch mögliche Geschwindigkeitsveränderungen der Raumschiffe niemals eine „Geschwindigkeits-Abstandsveränderung“ zu der konstanten Lichtgeschwindigkeit ereignet; dieser Sachverhalt entspricht exakt den Folgerungen, die aus dem legendären Michelson-Morley-Versuch (um 1880) abzuleiten sind. Es ist eine Sachverhaltslage, an der noch niemals eine fehlerhafte Deutung nachgewiesen wurde. Aber als weiteres wird von Hemme dazu ein Geschehen beschrieben, das in seiner tieferen Bedeutung in seiner Absurdität kaum zu übertreffen ist. Für mich ist die Darstellung dieses Geschehens das entscheidende „Schlüsselerlebnis“, das mich an einer ausreichenden Denkbegabung und einer vernünftigen Erkenntnisfähigkeit jedes völlig unkritischen Verfechters von Einsteins Relativitätstheorien zweifeln lässt. Darauf möchte ich nachfolgend etwas umfassender eingehen.

Heinrich Hemme beschreibt eine Situation, wie sie sich für die beiden Flugkapitäne ergeben soll: Jeder der beiden Flugkapitäne sagt sich „ich bewege mich nicht vom Fleck“ und jeder der beiden Flugkapitäne beobachtet von seinem Raumschiff-Fenster aus, wie das jeweils andere Raumschiff mit einer Geschwindigkeit von 100 000 km/s an dem eigenen Raumschiff vorbei eilt. Lt. Hemme, gibt es nicht den geringsten Zweifel daran, dass diese Sachlage zuverlässig das „tragende Gerüst“ für Einsteins Relativitätstheorien zu bilden hat. Es wird hier in keiner Weise angedacht, dass etwa bei den beiden Raumschiffen das „Verharren auf einem Fleck“ unmöglich Realität sein kann. Es wird als eine Fiktion erdacht, dass hier alles ohne jede tatsächlich stattfindende Fortbewegung aufgefasst werden muss, obwohl es für die beiden Raumschiffe bei deren Reise einen Stillstand überhaupt nicht gibt.          

Das Zustandekommen dieser „Fiktion“ ist bei Albert Einstein zu suchen, und seit Albert Einstein ist die gerade beschriebene Situation fester Bestandteil in der Literatur zu den Relativitätstheorien. In ‚PHYSIK OHNE FORMELN / ALLES WAS MAN WISSEN MUSS‘ von Micheal Munowitz findet sich z.B. diese Fiktion unter ‚NIEMALS IM RUHEZUSTAND‘  in folgender Formulierung; … Keinem der beiden Beobachter gelingt der überzeugende Beweis, der jeweils andere bewege sich oder stehe still, genauso wie Passagiere, die störungsfrei in einem Zug oder Flugzeug sind… Das ist im ersten Ansatz zunächst einmal eine genaue Beschreibung des „Wahrnehmungsvorgangs“, dem jeder Beobachter unbedingt ausgesetzt ist. Zu einer bloß erdachten „Fiktion“ wird alles dann jedoch, wenn jedem Beobachter zugestanden werden soll, die eigene Wahrnehmung habe von gerade dieser einen, „punktuell beobachteten Feststellung her“ eine umfassende Gültigkeit für die Einschätzung aller tatsächlichen Geschehensabläufe überhaupt. Richtig ist stattdessen, dass sich in so einer Situation jeder „Beobachter“ dieses exakt vorliegende Faktum eingestehen muss: Ich kann in  einer derartigenisolierten Situationunmöglich zu einer zutreffenden Wahrnehmung aller tatsächlich stattfíndenden Gesamtzusammenhänge gelangen.     

„Isolierte Situation“: Der anscheinend mysteriöse Vorgang, dass sich hier jeder Beobachter gleichermaßen als „in einem völligen Ruhestand befindlich“ erleben darf, erweist sich als eine unbedingt fehlerhafte Einschätzung, sobald nur ein einziges zusätzliches „gewohntes  Veränderungsgeschehen“ bemerkt wird. Kommt es zu derartigen  Wahrnehmungen eines gewohnten Veränderungsgeschehens, dann kann sich ein Beobachter nämlich z.B. sofort fragen: „Bewegt sich mein Zug oder bewegt sich der Bahnhof?“. Und speziell dem Raumschiffkapitän müssen bei der Betrachtung des Sternenhimmels die Fragen kommen: „Bewegt sich mein Raumschiff oder bewegt sich der Sternenhimmel auf einmal viel intensiver, als man es bei der Beobachtung von der Erdoberfläche her gewohnt ist?“.   

Bei den vielen unaufhörlichen Auseinandersetzungen um einen absoluten Ruhepunkt für verlässliche Vermessungen hätte man einfach nur einmal von dieser tatsächlich gegebenen  „Wirklichkeitsbeschaffenheit“ ausgehen müssen: Alles kosmische Geschehen befindet sich  in einer unablässig andauernden Fortbewegung! Weil jedoch dieser naheliegende Denkansatz immer ignoriert wurde lässt sich gerade diese konstante  „Realitätsblindheit“ heute als der entscheidende Grund dafür ausmachen, warum alles Fragen und Forschen nach einem absoluten Ruhepunkt seit jeher nie zu einem überzeugenden Erfolg führen konnte: Der „absolute Ruhepunkt“ ist „rundum“ nur eine rein gedankliche Fiktion ohne jeden realen Wirklichkeitsbezug ( - derartiges müsste selbstverständlich eigentlich auch jeder Raumschiffkapitän wissen, wenn er sich zu seinem Flug ins All aufmacht!).

Diese ohne große Schwierigkeit erfassbare Faktenlage hat Albert Einstein unbegreiflicher Weise völlig ausgeklammert, als er seine Relativitätstheorien entwickelte. Ich nenne Albert Einstein in großer Bewunderung einen Titan: Er hat geradezu übermächtig die Welt verändert. Aber kein großer Forscher und Denker war bisher davor gefeit, mit seinen Erkenntnissen doch wieder auch nur „Stückwerk“ hervorzubringen. Es mochten gewaltige Schritte sein, die von Fall zu Fall in der Menschheitsgeschichte ein mächtiges Vorankommen zur Bewältigung aller Daseinsrätsel bedeuteten. Aber kein Forscher und Denker hat bisher sämtliche Daseinsrätsel gelöst.

Und das gilt eben auch für Albert Einstein. Seine Vorgehensweise, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit als einzig zuverlässige Größe für alles Erkennen und Berechnen von Veränderungsvorgängen festzulegen, erweist sich bei den (auf dieser Grundlage entwickelten) Relativitätstheorien als eine weitreichende Fehlorientierung. Es ist wie ein Treppenwitz in der Wissenschaftsgeschichte: Einstein hätte nur die „historisch bewährten Berechnungsmethoden“ für die ab Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts vorliegenden und von ihm gezielt zusammengetragenen Forschungsergebnisse verwenden müssen, um seine epochale Formel e = mc² zu entwickeln. Es geht (wie bereits schon erwähnt) um diese damals erstmalig insgesamt vorliegenden „empirischen“ Forschungsergebnisse: Die  Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Die „Masse-Energie-Auswirkungen“ bei Beschleunigungsvorgängen. Die Unveränderlichkeit des „kosmischen Gesamtbestandes“ an Masse und Energien. - Galilei und Newton konnten lediglich mit den „Weltbeschaffenheitsgrößen“ rechnen, wie sie in den damaligen Epochen gerade einzig bekannt waren. Einstein jedoch hätte ohne weiteres die inzwischen insgesamt „empirisch gesicherten Forschungsergebnisse“ ohne eine Einbeziehung der von ihm ausschließlich verwendeten  Bezugsgröße „Lichtgeschwindigkeit“ theoretisch bewältigen können mit eben genau den gleichen Berechnungsmethoden eines Galilei oder Newton, um zu unanfechtbar zutreffenden Ergebnissen zu gelangen. Einstein stand mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts vor dem für die Wissenschaft unlösbar scheinenden Problem, die neuen Forschungsergebnisse auch mathematisch zu bewältigen. - Einstein ist die Lösung zu allen sachlichen Zusammenhängen ohne jeden Fehler gelungen. Aber die Einbeziehung einer irgendwie über allem hinaus zusätzlich wirksamen Zeitkonstante – das ist bei heutiger Sicht (wie ich meine) nur überflüssiger Ballast, der völlig unnötige Verwirrungen in den Relativitätstheorien bewirkt.                  

Einstein konnte in gut begründeter Überzeugung meinen, auf dem richtigen Weg zu sein. Viel zu wenige haben sich später den Kopf darüber zerbrochen, welche Erklärungsmöglichkeiten es dafür geben mochte, dass überaus viele der extrem erdachten Anwendungsmöglichkeiten zu den Relativitätstheorien mit dem tatsächlichen Wirklichkeitsgeschehen unmöglich noch in Übereinstimmung zu bringen sind.

Nachsatz

Ich habe in meinen Ausarbeitungen alles an Fakten zusammengetragen, was sich heute mit einiger Recherche als unbedingt realitätsgetreu erweisen soll. Ich bin kein Wissenschaftler. Meine Erkenntniswege aber oberflächlich etwa als etwas Philosophisches einordnen zu wollen – auch das wäre grundverkehrt. Bei mir ist es nur die Suche nach den tatsächlich erforschbaren Wirklichkeitszusammenhängen. Und da ist mir eben einiges an Schwachstellen und bislang unentdeckten Fakten in unserer „Wissenskultur“ bewusst geworden. Für mich ist bei allem nur wichtig, dass meine Erkenntnisse zu einer besseren Wirklichkeitssicht vielen Anderen die Möglichkeit bieten, sich vor „Holzwegfehlorientierungen“ zu bewahren.

In weiteren Ausarbeitungen möchte ich noch etwas eingehender mit den „magischen Vorstellungswelten“ der modernen theoretischen Physik beschäftigen. Ich denke es wird mir gelingen viele „Wissensabhängige“ vor den Zumutungen einer spekulativ fehlerhaften Weltsicht zu bewahren. Aus Erfahrung weiß man, wie sehr jede bessere Erkenntnis zunächst meist nur Ablehnung erfährt. Aber weil ich keine meiner neu gewonnenen Erkenntnisse etwa realitätsfern entwickelt habe, wird es sich als eine „harte Nuss“ erweisen, diese Erkenntnisse widerlegen zu wollen.         

È

Andreas Nowak

11. Mai 2014

Erhebliche Irrwege in der theoretischen Physik

Die vorherrschenden relativistischen Denkvorstellungen sind Fehleinschätzungen fern der tatsächlichen Daseinswirklichkeit, das dabei vermittelte Weltbild hat keine Realität

Das physikalische Universum ist bei weitem nicht so kompliziert wie es nach den modernen Theorien zu sein scheint. Das Universum umfasst alles, was nur irgend materiell (also physikalisch) vorhanden ist. In der Menschheit gab es zuvor noch nie so umfassende Kenntnisse über Einzelheiten zum Universum wie heute. Wieso man überhaupt so nähere Kenntnisse über das anscheinend unendlich große Universum haben kann? Der Planet Erde als ein winzig kleiner Teil des Ganzen lässt wegen seiner stofflichen Beschaffenheit Aussagen zu über alles stoffliche Geschehen, nicht nur auf dem Erdplaneten sondern weit darüber hinaus. Und das, was hier an Aussagen erarbeitet wurde, ist zwar ungeheuer kompliziert, in seinen grundlegenden Bestandteilen und Eigenschaften aber weitgehend überschaubar.

Ich greife diese gesamte Thematik auf, weil ich der festen Überzeugung bin, dass es bei der theoretischen Physik in einem entscheidenden Punkt eine erheblich fehlerhafte Einschätzung gibt. Es geht darum, wie ganz beliebige materielle Veränderungsvorgänge zu bewerten sind. Unter Begegnungen mit den magischen Welten der modernen Physik habe ich herausgearbeitet, dass die Einarbeitung einer irgendwie formenden und wirksamen „Zeit“ in die Relativitätstheorien nur eine realitätsferne Fiktion ist.

Diese Problematik hat ihren Anfang bei Albert Einstein. Einstein hat als erster die wechselhaften Auswirkungen zwischen Massebeschleunigungen und dem dabei jeweils wirksam werdenden Grad der Geschwindigkeitsveränderungen im vollen Umfang erkannt und berechnet. Er hat dabei die Lichtgeschwindigkeit als die für alle Umrechnungsvorgänge einzig entscheidende Konstante ausgemacht. An anderer Stelle bin ich auch darauf eingegangen, wie lange zuvor bereits experimentell entdeckt wurde, dass die u.a. seit Newton vorausgesetzte Gleichmäßigkeit bei Geschwindigkeitsveränderungen auf eine bewegte Masse nicht zutreffend ist; statt „Gleichmäßigkeit“ ergaben sich hier die Geschwindigkeitsauswirkungen bei Masse und Geschwindigkeit stets „in Potenzierungen“. Einstein hat auf dieser „Forschungsgrundlage“ die bekannte Lichtgeschwindigkeit als eine äußerste „Grenzbedingung“ für das Ausmaß aller nur möglichen wechselhaften Auswirkungen zwischen Masse und Geschwindigkeit erkannt und daraus dann die Formel von wahrhaft epochaler Bedeutung entwickelt: E = mc².     

Dabei unterlief Einstein aber (nach meiner Auffassung) der Irrtum, diese für Veränderungsvorgänge gültige Konstanz der Lichtgeschwindigkeit als eine eigenständig vorhandene Größe einzuschätzen.  Die „Konstanz der Lichtgeschwindigkeit“ existiert jedoch nur als ein rein gedanklich ermittelter Erfahrungswert, diese „empirisch gesicherte Größe“ wurde noch niemals als etwas für sich selbst eigenständig stofflich Vorhandenes aufgefunden.

Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit  zeigt sich stets nur als ein vorübergehender Anteil an den gerade ablaufenden Veränderungsvorgängen. Dieser nur vorübergehend vorhandene Wirkungsanteil wird allein durch die Veränderungsvorgänge selbst hervorgebracht; niemals ist etwa eine Zeitkonstante etwas für sich selbst Existierendes. Das gesamte Verwirrspiel zu der „Zeit“ setzte erst – dann allerdings  sehr bedeutungsvoll - mit den bekannten relativistischen Denkvorstellungen ein.

Auch weit zuvor gab es die Zeit noch niemals als eine tatsächlich für sich selbst physisch-materiell existierende Größe. Dieser Umstand wurde jedoch in den Berechnungsmethoden, wie sie bei Galileo und Newton in Gebrauch waren, nie bemerkt – ganz einfach aus dem Grund weil hier „relativistische Verzerrungen“ nie eintraten. Einstein hat dann das so durchgehend gültige Verständnis von einer „eigenständig vorhandenen Zeit“ beibehalten und so die Menschheit mit den überraschenden Resultaten einer vermeintlich tatsächlich vorhandenen  Zeit in relativistischen Verformungen herausgefordert.

Ich setze mit meiner Kritik an den relativistischen Denkweisen vor allem nur in diesem einen Punkt an: Im gesamten Universum gibt es für alles materiell Vorhandene nur eine unabänderliche Abfolge in einem ständigen Veränderungsgeschehen. - Dazu erlebe ich dann allerdings immer wieder dieses Gegenargument in ungläubiger Skepsis: Aber es gibt doch unbezweifelbar die „Zeit“, wir können in festen Zeiträumen rechnen, Termine festlegen usw., usf…

Bis zur Erschöpfung bin ich in zahlreichen Ausarbeitungen auf diese vermeintlich zutreffende Gegenargumentation eingegangen. Ich bin bei meinen Überlegungen zu der Zeitproblematik (und das anscheinend erstmalig in der Menschheitsgeschichte) auf diese Sachzusammenhänge gestoßen: Der Mensch lebt unentwegt mit festen Zeitvorstellungen, weil in seinem Inneren „molekularbiologisch“ alles wahrgenommene äußere Veränderungsgeschehen „Abspeicherungen“ erfährt. Das bedeutet (für jeden Menschen): Ich kann „verstehend“ und „vergleichend“ speichern, was tatsächlich abläuft. Ich kann so auch wirksam steuern und lenken in all den Bereichen, wo irgendetwas „materiell“ abläuft, dies aber nur in den tatsächlichen Ablaufgesetzmäßigkeiten (d.h. ich kann weder etwas „materiell gar nicht Vorhandenes“ hinzufügen noch verschwinden lassen – sondern nur „lenkend“ auf das einwirken, was tatsächlich abläuft).

Bei der theoretischen Physik finde ich abweichend hierzu „stark verfestigte irreale Anschauungsweisen vor“, die die von mir entwickelten Erkenntnisse und das von mir geschaffene Verstehen in geradezu magisch wirkenden Fiktionen durcheinander bringen.

Mein „ständiger Denkkontrahent“, dem ich wegen seiner weitgehend sachlich begründeten Einwendungen zu all meinen Überlegungen ein gefestigtes Vorankommen bei der Bewältigung der „Zeitproblematik“ verdanke, hat gerade mit großem Erstaunen auf meinen Text „Begegnungen mit den magische Welten der Physik“ reagiert.  

Von ihm kam die „Anfrage“: ‚ … Diese blöde Sache mit den Flugzeugen. Meint Einstein tatsächlich, dass der Eindruck entsteht, die stünden auf der Stelle? Wenn ja, wie erklärt er das? Ich bin zu wenig im der Materie drin.  Wenn  nein, dann erklär mir bitte, wieso nicht. (Das tust                                           

du ja auch schon  mit  dem  Hinweis:  das  ist nicht realistisch, aber genügt dieser Hinweis?) –

 Der zweite Punkt; soviel ich weiß, gibt es doch unzählige abenteuerliche Rechnungen, nach denen z.B. ein Astronaut, wenn er mit (folgt eine eigene Einfügung: nahezu) Lichtgeschwindigkeit wegfliegt, jünger zurückkommt usw. Das habe ich sowieso nie begriffen. Wäre aber gut, wenn du so ein Beispiel auch bringen könntest, weil diese Fantasierechnungen so bekannt sind…‘ .       

Zu der Frage, was Albert Einstein tatsächlich meint, habe ich natürlich keine abschließende Antwort. Aber Einstein war fest von der Folgerichtigkeit seiner Relativitätstheorien überzeugt. Dass er dabei mit seinem „Gebrauch“ der vertrauten physikalischen Größe „Zeit“ auf einen vermeidbaren Irrweg geriet ist ihm nie bewusst geworden.

Jedenfalls hat die zu allem nachfolgend verbreitete Lehre von der uneingeschränkten Gültigkeit der Relativitätstheorien dazu geführt, dass ein in allen Auswüchsen völlig absurder Wissensstoff zu einem „sakrosankten Kulturgut“ wurde.

Es ist gerade die „relativistische Denkweise“, durch die diese beiden Bereiche der Relativitätstheorien fast unentwirrbar miteinander vermengt werden: Einerseits die durchaus gegebene „sachlich zutreffende Faktenbewältigung“ in Einsteins Relativitätstheorien. Und andererseits das „hineingewobene Wirken einer physikalisch machtvollen Zeit“. Die dabei konstant vorherrschende, sehr verschwommene Denkweise lässt dann die ganzen relativistischen Theorien so schwer durchschaubar werden. Im  Grunde läuft dabei alles genau so ab wie bei den „herbeigezauberten Illusionen“ eines großen Magiers: Die ganze Magie wirkt deswegen so unbedingt überzeugend, weil alles Geschehen auf verblüffende Weise uneingeschränkt Realität zu haben scheint. Der Trick des Magiers besteht ganz einfach darin, mit gekonnten Ablenkungen die tatsächlichen Abläufe der „Zauberschau“ zu verschleiern.

Die Relativitätstheorien vermitteln eine anscheinend umfassend gültige Wirklichkeitssicht. In Wahrheit müsste hier aber immer auseinandergehalten werden: Der Anteil  des tatsächlich physikalisch-materiell Vorfindbaren und weiterhin ein zusätzlich hinein gerechneter Anteil einer nur „fiktiv existierenden Größe“, nämlich der „Zeit“.

Wie diese zwei Bereiche der Relativitätstheorien auseinanderzuhalten sind - mit dieser „Fleißaufgabe“ beschäftige ich mich im weiteren Verlauf.                                

Zur Veranschaulichung greife ich dazu wieder zurück auf  Die Relativitätstheorie/Einstein mal einfach‘ von Heinrich Hemme. Unter ‚Masse nach Albert Einstein‘ entwickelt Hemme, wie die relativistischen „Zeitveränderungen“ zustande kommen. Er benutzt dafür ein bebildertes Beispiel, das die gesamten Zusammenhänge verdeutlichen soll: Wyatt Earp beobachtet, wie sich Billy the Kid und Doc Holliday von ihren Kutschen her, die in hohem Tempo aneinander vorbeirasen, ein Revolverduell liefern. Das Schicksal will es, dass die abgefeuerten Kugeln nicht die jeweils schräg heran preschenden Duellanten erreichen sondern exakt in der Straßenmitte gegeneinander prallen und dabei genau im vorherigen „Abschusswinkel“ in der Flugrichtung  abgelenkt werden wieder hin zu den „Straßenseiten“ von Billy und von Doc. Es folgen dazu (obwohl bei Hemme der Untertitel ‚Einstein mal einfach‘ lautet) doch einige umfangreichre Berechnungen, die nicht auf Anhieb mühelos nachzuvollziehen sind. Hemme entwickelt dabei dieses Resultat: ‚… Billys Kugel ist also aus Docs Sicht langsamer als Docs eigene. – Die gleichen Überlegungen können wir nun auch zu Billys Ansicht über Docs Kugel anstellen. Und wir werden auch zum gleichen Ergebnis kommen: Auch Billy stellt fest, dass die gegnerische Kugel langsamer fliegt als seine eigene…‘.

Anhand dieser vereinzelten Darstellung von „relativistischen Wirkungsweisen“ möchte ich aufzeigen, wie sich hier in die theoretische Physik (man kann es kaum treffender bezeichnen) ein Hauch von Magie eingeschlichen hat. Der vorstehende Textauszug aus Einstein mal einfach ist beispielhaft dafür, wie „in der theoretischen Wissenschaft“ jedes wirklichkeitsnahe Wirklichkeitsverständnis von Fall zu Fall bedenkenlos außer Kraft gesetzt werden kann.

Ich stelle zu der gesamten vorhandenen Stofffülle diese Behauptung auf:  Es lässt sich gegen jede Art von moderner „Relativitäts-Begründung“ oder „Relativitäts-Argumentation“ beweisen, dass allen Theorie-Ausuferungen unbedingt eine entscheidende Denk-Verirrung zugrundeliegt. Einzig zutreffend ist in diesem Zusammenhang nur: Es kann unmöglich ein bestimmter Vorgang je nach Beobachtung völlig unterschiedliche Inhalte haben. Die überhaupt nur beobachtbaren Inhalte müssen in ihrer Gesamtheit immer dieselben sein. Selbstverständlich je nach „Blickpunkt“ immer mit all den „Facetten“, wie sie nur irgend bei unterschiedlicher Beobachtung variabel wahrgenommen werden können. Aber unmöglich kann ein real vorhandener Vorgang in sich selbst „völlig widersprüchliche“ Inhalte haben; die gesamte „Inhaltsfülle“ ist trotz jeder möglichen Vielfältigkeit immer dieselbe. – Wer das nicht einzusehen vermag ist insoweit nicht zu einer tatsächlich wahrhaftigen Wirklichkeitserfassung imstande.

So ist es z.B. völlig unsinnig, wenn nach Heinrich Hemme Vorgänge dieser Art Realität sein sollen: Zwei Raumfähren haben allein je nach Blickrichtung zweier Flugkapitäne völlig unterschiedliche Geschwindigkeiten, die soeben abgefeuerten Revolverkugeln schießen allein wegen der unterschiedlichen Wahrnehmung der sich gerade Duellierenden unterschiedlich schnell oder langsam voran. – Es kann niemals derselbe physikalische Vorgang allein wegen unterschiedlicher Beobachtung völlig unterschiedliche Inhalte haben. Diese verbreitete relativistische Denkweise ist einfach nur unsinnig. Es ist eine Denkweise in krasser Sinnestäuschung, die keine weitere Verbreitung verdient.

Ich habe bereits unter ,Die unsinnigen Auswirkungen einer fehlerhaften Zeitwahrnehmung im Bereich der Physik‘ (http://www.zeitverformungen.de/Zeitabsurditaeten.htm) hervorgehoben, wie unter Zuhilfenahme der relativistischen Theorien die unsinnigsten Wirklichkeitsverzerrungen möglich werden.

Hier noch einmal mein damaliger Textbeitrag in unveränderter Form: „… Ein Anlass für mich diese gesamte Thematik noch einmal aufzugreifen ist der TV-Sendebeitrag auf ARTE vom 13.10.2012 Der Stoff, aus dem der Kosmos ist, USA 2012. Brian Greene zeigt eine neue Art, Zeit zu sehen, bei der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig existieren. – Es wird dem Publikum suggeriert: Zeit ist etwas derart Unerklärbares, dass die theoretische physikalische Bewältigung aller Zeitprobleme nach gewöhnlichem Auffassungsvermögen kaum nachvollziehbar ist. Und deswegen ist bei einem tieferen Verständnisvermögen diese spezielle Theorienkonstruktion zu akzeptieren: Zeit als anscheinend  etwas wie ein „Gebirgsfluss ständig Fließendes“ kann auch einmal geradezu „gefrieren“; das Medium „Zeit“ kann also unter bestimmten Umständen zu einem völligen Stillstand kommen, alles Zeitgeschehen kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen aber auch sowohl vorwärts wie gleichfalls rückwärts laufen usw. usf. – Verblüffend, was man mit dem Medium Zeit alles zusammenzaubern kann, alles mit dem Anspruch wissenschaftlicher Vorgehensweise…“

All diese von mir beschriebenen Dokumentationen erheben den Anspruch von Wissenschaftlichkeit. Wir haben wir es bei den Urhebern mit angesehenen Wissenschaftlern zu tun. Zu dem ARTE-Betrag wird so auch die Urheberschaft nicht unbedeutender Wissenschaftler angemerkt. Auch bei den in meinen Texten zu „relativistischen Theorien“ erwähnten Heinrich Hemme und Michael Munowitz handelt es sich um wissenschaftliche Kapazitäten. – Ich behaupte, mit den relativtischen Denkvorstellungen ist die gesamte theoretische Naturwissenschaft auf einen fatalen Irrweg geraten.

Albert Einstein hat sich verleiten lassen, durch die nach seiner Überzeugung „absolute Gültigkeit“ seiner Zeit-Vorstellung und der damit verknüpften Konstanz der Lichtgeschwindigkeit die Relativitätstheorien unbedingt umfassend zutreffend konstruiert zu haben. Mit der dabei entscheidend zugrunde gelegten „Beobachter-Abhängigkeit“ aller Resultate ist er jedoch in eine zusätzliche Denkfalle geraten, durch die seine ansonsten sachlich zutreffenden Theorien aus dem Ruder laufen.             

Seitdem werden wir in allen Lebensbereichen überschüttet mit relativistischen Fiktionen. In der derzeitigen Philosophie, in der Theologie, in „pseudowissenschaftlichen Arbeiten“ – überall begegnen uns heute relativistische Weltanschauungen, die sich weit von der tatsächlichen Wirklichkeit entfernen.

Es ist schon sehr eigenartig. Jahrhundertelang hat die Naturwissenschaft zäh darum gerungen, den scheinbar überlegenen „Weltanschauungsanspruch“ alles „nur Metaphysischen“ zu überwinden. Und heute erlebt vor allem die theoretische Physik in einem großen Ausmaß eine Renaissance des „nur Metaphysischen“ (sehr speziell entwickelt auf der Grundlage von vermeintlich unantastbaren wissenschaftlichen Forschungsergebnissen).     

‚DAS RÄTSEL DES LEBENS IM LICHTE DER FORSCHUNG‘ (ERNST REINHARDT VERLAG MÜNCHEN 1962) von Hans Gradmann ist für mich die richtungsweisende Fundstelle, wenn es um eine sachgerechte realitätsnahe Orientierung in allen Daseinsbereichen von grundlegender Bedeutung geht. Zu dem Stand der heute üblichen relativistischen Denkweisen möchte ich diese Textstelle anführen aus dem Abschnitt Die Gültigkeit der naturwissenschaftlichen Ergebnisse/Das Ende der Metaphysik: „… Die Voraussetzungen, mit denen die Naturwissenschaft an ihre Aufgabe herangeht, sind nun auf ein kleinstes Maß zusammengeschrumpft. Es sind im wesentlichen die Voraussetzungen, daß Dinge existieren, auch ohne daß wir sie beobachten, und daß wir berechtigt sind, aus Einzelereignissen  auf allgemeine Gesetzmäßigkeiten zu schließen – der erste Satz ist eigentlich nur ein Sonderfall des zweiten - , ferner die Voraussetzung, daß wir keinen Sinnestäuschungen anheimfallen, wenn wir uns auf möglichst einfache Beobachtungen und Ablesungen stützen. Das sind aber die Voraussetzungen für jegliche Wirklichkeits-Erkenntnis. Wenn man heute Leuten begegnet, die erklären, auch die Naturwissenschaft gehe von einem Glauben aus, so weiß man, daß sie vom Standpunkt der modernen Naturwissenschaft keine Ahnung haben. Sie würden wahrscheinlich entsetzt sein, wenn sie hörten wie viele liebe Vorurteile die Naturwissenschaft über Bord geworfen hat…“

Lt. Gradmann gehört es also u.a. zu den unbedingt erforderlichen Voraussetzungen für die Gültigkeit der naturwissenschaftlichen Ergebnisse, dass wir keinen Sinnestäuschungen anheimfallen. Es sollte doch eigentlich ohne jede Schwierigkeit einzusehen sein, dass alle die zahlreichen Beispiele von „nicht wahrzunehmenden Bewegungsabläufen in Raumfähren, Eisenbahnzügen usf.“ einzig und allein eine bestimmte Variante von Sinnestäuschung sind: Der jeweilige Beobachter leidet im augenblicklichen Geschehen an einer  sozusagen  vorübergehenden  „Fortbewegungsblindheit“     weil es ihm gerade an einer x-beliebigen äußeren Orientierungsgröße mangelt. (Aber Beispiele dieser Art werden unentwegt als Begründung für die Folgerichtigkeit alles relativistischen Denkens angeführt…)   Und um den Beitrag von Hans Gradmann insbesondere in gerade diesem einen Punkt als besonders verblüffend aufzugreifen: Ich behaupte, mit ihren relativistischen Denkvorstellungen geht die Naturwissenschaft unbedingt von einem Glauben aus!

Wie die Wirklichkeit aufzufassen ist, mit der wir uns denkend auseinandersetzen können – das ist ein weites und vor allem gerade auch ein umfassendes philosophisches Feld. Ich verkürze hier die Klärungsherausforderungen indem ich einfach auf das Material zurückgreife, das uns sehr zuverlässig Kenntnis darüber gibt, in welch großem Ausmaß wir in unserer gedanklichen Orientierung nicht selten in ein völlig wirklichkeitsfernes Abseits geraten können. Hierzu die in

meinen jüngsten Ausarbeitungen häufig erwähnte Fundstelle DRACHEN, DOPPELGÄNGER UND DÄMONEN / Über Menschen mit Halluzinationen von Oliver Sacks. Hier wird akribisch mit wissenschaftlicher Gründlichkeit aufgezeigt, wann und in welchem Ausmaß sehr deutliche Anzeichen dafür vorliegen, dass sich die „menschliche geistige Orientierung“ sehr oft von einer überprüfbaren Wirklichkeitsnähe entfernt.    

Damit biete ich auch eine Erklärung dafür, warum ich mich als Laie mit der Physik auseinandersetze. Die Naturwissenschaft muss die entscheidende Grundlage dafür bleiben, von der aus alle Deutungsversuche zu unserer Daseinswirklichkeit eine absolut zuverlässige Basis finden. Eine völlige Unkenntnis von den naturwissenschaftlich erforschten Zusammenhängen unserer Daseinswirklichkeit ist einer der Gründe, warum es in der Menschheit zu den verhängnisvollsten Auswirkungen von nur „geistig gesteuerter Orientierungen“ kommen kann. Und aus diesem Grund halte ich es auch für überaus wichtig, dass sich in den Wissensbestand der Naturwissenschaften keine deutlich erkennbaren „Holzwegorientierungen“  einnisten und festsetzen.    

Es besteht die Gefahr, dass sich die rein spekulative Vorgehensweise in der theoretischen Naturwissenschaft mit spektakulären Denkentgleisungen über Generationen immer weiter verfestigt. Ich möchte mit meinen Ausarbeitungen einen Beitrag dafür leisten, dass eine Umkehr zu jeglicher Wirklichkeitserkenntnis im Sinne von Gradmann möglich wird. Theoretische Naturwissenschaft ist selbstverständlich immer eine Gratwanderung – das Wagnis sich sehr entschieden in völlig unerschlossene Bereiche vorzuwagen. Aber das sollte in den dann verfestigten Denkweisen nicht zu einer solchen „Glaubensangelegenheit“ werden, wie Gradmann derartiges für ein inzwischen völlig überwundenes Phänomen einschätzt. Theoretische Naturwissenschaft wird natürlich immer begleitet von völlig unsachlichen  Disputen.   Aber  nicht   jeder  skeptische  Einwand  muss  dabei  völlig  ins Leere gehen; es ist

schon hilfreich  im  Interesse  der Sache, dass tatsächliche Schwachstellen „etablierter Theorien“ für ein möglichst genaueres Forschen ans Tageslicht kommen – auch wenn die skeptischen Verfechter selbst auf unsicheren Pfaden wandeln mögen. In genau diesem Sinn habe ich Irrte Einstein? von Egbert Scheunemann schätzen gelernt. Sehr begrüßenswert sind auch die „Umsteuerungsbemühungen in Richtung Realität“ von Alexander Unzicker (hier der Hinweis auf Vom Urknall zum Durchknall und Auf dem Holzweg durchs Universum).

Jedes Bestreben nach Versachlichung bei der gegenwärtigen Flut von allzu vielen  realitätsfernen Fiktionen in der theoretischen Physik ist hilfreich, wenn entgegen jeder magischen physikalischen Zauberei eine möglichst gelungene Annäherung an eine zutreffende Wirklichkeitserfassung erreicht werden soll. Jedes Bemühen um eine Versachlichung zu den Ungenauigkeiten in den Relativitätstheorien kann so letztendlich auch nur im Sinn von Albert Einstein sein, die von Einstein erbrachten genialen Leistungen erfahren dadurch keinen Abbruch.

È

 Andreas Nowak

15. Juli 2014

Die moderne Physik mit Denkentgleisungen – unbegreiflich fern dem tatsächlichen Naturgeschehen

In der Menschheitsgeschichte hat es immer wieder diese Besonderheit gegeben, dass einige wenige gegenüber dem jeweils aktuell gültigen Kulturgut bzw. Wissensgut mit völlig neuen Erkenntnissen entscheidende Umbrüche herbeiführten.

Ich behaupte jetzt, dass ich zu dem gegenwärtig gültigen naturwissenschaftlichen Wirklichkeitsverständnis in einigen entscheidenden Bereichen die Fundamente für einen Umbruch dieser Art lege. Es geht insbesondere um die Wirklichkeitsferne der modernen relativistischen Physik. Bei der relativistischen Physik haben wir es selbstverständlich mit einem insgesamt riesigen Fragenkomplex zu tun. So hat hier vor allem auch die bislang ungelöste „Zeitproblematik“ eine große Bedeutung; darauf werde ich weiter unten noch näher eingehen. Zunächst möchte ich mich hier aber zunächst „einleitend“ auf diesen entscheidenden Schwachpunkt konzentrieren – nämlich auf „die Beobachterabhängigkeit von Ereignissen im tatsächlichen Naturgeschehen“.

Im Grunde hat man es hier mit einem überaus klar durchschaubaren Sachverhalt zu tun. Man stelle sich nur einmal dieses Geschehen vor: Bei einer Zugfahrt gibt es einen längeren Aufenthalt in einem Bahnhof. In einem Ermüdungszustand nimmt man gerade eben noch auf dem Nachbargleis einen dort ebenfalls haltenden Zug wahr und fällt alsbald in einen kurzen Dämmerschlaf. Beim plötzlich folgenden Erwachen erkennt man, dass sich die Züge voneinander weg bewegen. Und jetzt ist es auf den ersten Blick (bei völlig geräuschlos fahrenden Zügen) unmöglich zu erkennen, ob der eigene Zug in Bewegung ist oder dagegen nur der fremde oder auch beide zugleich. - Bei einem zweiten Umherschauen wird einem natürlich sofort klar, in welchem Bewegungszustand sich die beiden Züge befinden. Denn jetzt orientiert man sich an der Bahnhofshalle als festem Bezugspunkt und hat sofort einen klaren Überblick über den Verharrungs- oder Bewegungszustand der beiden Züge.  

Das ist ein überaus klar durchschaubarer Sachverhalt. Aber in den geläufigen relativistischen Denkweisen gibt es hier eine scheinbar völlig unüberwindbare Erkenntnissperre. Das zieht sich heute durch die gesamte Literatur zu den Relativitätstheorien. Um diese merkwürdige Denkhaltung zu verdeutlichen und zu belegen nur einmal diese Fundstelle angeführt „Zeit – Wikipedia“: „..So beurteilen Beobachter, die sich relativ zueinander bewegen, zeitliche Abläufe unterschiedlich. Das betrifft sowohl die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, die an verschiedenen Orten  stattfinden, als auch die Zeitdauer zwischen zwei Treffen zweier Beobachter, die sich zwischen diesen Treffen relativ zueinander bewegen…“ Und kurz darauf:  „…So verändern sich mit dem Bewegungszustand eines Beobachters auch die Orientierung seiner Zeit- und Raumachsen in der Raumzeit…“.

Aufgrund dieser Denkweise werden in der Literatur mit den spitzfindigsten Begründungen und Berechnungen überaus komplizierte theoretischen Konstruktionen eines modernen Weltbildes ersonnen. Der reale Kerngehalt ist hier bei kritischer Erkenntnissicht jedoch nur: Etwas gegenständlich Vorhandenes soll sich nach der relativistischen Denkweise tatsächlich materiell verändern – und zwar soll sich ein derartiges Verändern dabei dann einzig und allein durch die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Beobachtern ergeben. D.h. je nachdem, von woher das jeweils gegenständlich Vorhandene je nach gerade den unterschiedlichen Positionen der einzelnen Beobachter wahrgenommen wird, soll es zu Veränderungen in dem wahrgenommenen Gegenständlichen selbst kommen.     

Ich behaupte hierzu: Es handelt sich hier um einen unbedingt fehlerhaften Denkansatz! Aus diesem ersten fehlerhaften Denkansatz hat sich dann nachfolgend ein immerhin in sich schlüssiges Theoriengeflecht aufgebaut mit jedoch folgendem gravierenden Mangel. Es gibt bei keinem dieser theoretischen Denkansätze zu einer „Beobachter-Abhängigkeit von tatsächlich stattfindenden Veränderungsvorgängen“ auch nur irgendeine wahre Übereinstimmung mit dem tatsächlichen Naturgeschehen.

In diesem Sinn habe ich das sehr überschaubare Beispiel der beiden Eisenbahnzüge „mit kurzfristig stattfindender „Wahrnehmungs-Sperre“ für die daran beteiligten Beobachter ausgewählt. Es wäre überaus unsinnig, wollte hier ein Beobachter wie gebannt ausschließlich auf die Zugbewegung starren und gegenüber allem weiteren begleitenden Geschehen fest die Augen verschließen. Um so dann einzig von einer isoliert ausgewählten Wahrnehmung her das gesamte Weltgeschehen um sich herum anscheinend zutreffend beurteilen zu können.     

Aber exakt in genau einer solchen Anschauungsweise hat alles „relativistische Denken“ seinen entscheidenden Ausgangspunkt. Die Folge: Wird erst einmal dieser Ausgangspunkt einer reinen „Beobachter-Abhängigkeit von gegenständlichen Veränderungen akzeptiert“, dann muss man auch die absurdesten Beeinflussungen des realen Naturgeschehens einzig wegen unterschiedlicher „Beobachter-Positionen“ für möglich halten.  

Die absurden Auswirkungen dieser theoretischen Festlegung habe ich in mehreren Ausarbeitungen beschrieben so u.a. unter Erhebliche Irrwege in der theoretischen Physik. Hier verwende ich Fundstellen aus ‚Die Relativitätstheorie/Einstein mal einfach‘ von Heinrich Hemme. In meiner Textausarbeitung findet sich dazu diese Passage: … So ist es z.B. völlig unsinnig, wenn nach Heinrich Hemme Vorgänge dieser Art Realität sein sollen: Zwei Raumfähren haben allein je nach Blickrichtung zweier Flugkapitäne völlig unterschiedliche Geschwindigkeiten, die soeben abgefeuerten Revolverkugeln schießen allein wegen der unterschiedlichen Wahrnehmung der sich gerade Duellierenden unterschiedlich schnell oder langsam voran. – Es kann niemals derselbe physikalische Vorgang allein wegen unterschiedlicher Beobachtung völlig unterschiedliche Inhalte haben. Diese verbreitete Denkweise ist einfach unsinnig. Es ist eine Denkweise in krasser Sinnestäuschung, die keine weitere Verbreitung verdient. – Ich habe bereits unter ‚Die unsinnigen Auswirkungen einer fehlerhaften Zeitwahrnehmung im Bereich der Physik‘ (http://www.zeitverformungen.de/Zeitabsurditaeten.htm) hervorgehoben, wie unter Zuhilfenahme der relativistischen Theorien die unsinnigsten Wirklichkeitsverzerrungen möglich werden…      

Ein weiteres Problem bei den relativistischen Denkweisen ergibt sich aus der bislang stets missverstandenen Zeitproblematik. Hier haben wir es mit dieser Form von fehlerhaften Einschätzungen zu tun: Es wird zu allen Vermessungen und Berechnungen von einer „physikalischen Größe Zeit“ ausgegangen. Es ist dabei zwar bei genauerer „Analyse“ nicht genau auszumachen, wie die Zeit in irgendwelchen eigenen Bestandteilen inhaltlich tatsächlich beschaffen   sein soll. Aber es hat sich von alters her bewährt, in allen physikalischen Anwendungen (wie überhaupt auch allen sonstigen Bereichen) die Zeit „mathematisch“ einzubeziehen. Und daher wird stets so verfahren, als hätte die Zeit einen völlig eigenständig vorhandenen Bestand – mit tatsächlich völlig eigenen Auswirkungen auf sämtliche materiellen Geschehensabläufe.

In Wirklichkeit wird und wurde bei sämtlichen Vermessungen und Berechnungen noch nie mit einer eigenständig vorhandenen Zeit gearbeitet. Es werden stets nur bereits vorgenommene Vermessungen und Berechnungen alsbewährte Ausgangsgrößen für jedes weitere Vermessen und Berechnen verwendet.      

In meiner Enträtselung der geheimnisvollen Zeit habe ich 2009 herausgearbeitet, dass eine für sich selbst „physisch-materiell“ vorhandene Zeit überhaupt nicht existent ist (Fundstelle Enträtselung der geheimnisvollen Zeit unter http://www.kant-kosmos-reales.de/Kosmologisches.htm). Das tatsächlich ablaufende Naturgeschehen kennt physisch-materiell nur unablässig vor sich gehende Veränderungsvorgänge ohne jeden zeitlichen Stillstand, ohne jegliche eigene „Zeitdehnung“.

Einmalig mit dem Entstehen von organischem Leben kam es überhaupt zuZeiterscheinungenin unserer Erdgeschichte.  

Ich stelle hierzu die These auf: Alles materielle Geschehen hat ausschließlich die „Struktur“ eines unablässig ablaufenden Veränderungsgeschehens ohne jede Art von darin selbst vorkommenden „Zeiterscheinungen“. Erst mit der Entstehung organischen Lebens kamen „immaterielle Zeitformungen“ zustande. – Die molekularen Strukturen in einem jeweiligen Organismus waren dabei jetzt zu einer gewissen Eigensteuerung gegenüber all den Einwirkungen imstande, wie sie von den unablässig ablaufenden Veränderungsvorgängen des Außengeschehens auf jeden Organismus stattfinden. D.h. alles „organische Leben“ ist zwar eindeutig erkennbar in das materielle Außengeschehen fest eingebunden. Aber im eigenen inneren Aufbau kann eine molekulare Steuerung erfolgen, die nicht mehr mit den „Augenblicksveränderungen“ alles sonstigen materiellen Geschehens völlig identisch ist. Diese Befähigung bezeichne ich als etwas „Immaterielles“ – obwohl sich dabei selbstverständlich alles insgesamt ausschließlich unter rein materiellen Bedingungen abspielt. Diese Befähigung zu den von mir so bezeichneten „immateriellen Steuerungen“ nimmt ab einer ersten völlig neuen, „höheren Entwicklung“ im gesamten rein materiellen Geschehen der Erdgeschichte ein derartiges Eigenleben an, dass die heute geläufige Bezeichnung „Immaterielles“ hier unbedingt Anwendung finden sollte.

Erst mit diesen „immateriellen Befähigungen“ des organischen Lebens kamen dieser These zufolge „Zeitdehnungen“ zustande in dem ansonsten unablässig ablaufenden materiellen Veränderungsgeschehen ohne jeden tatsächlichen Stillstand.          

Die obigen Ausführungen zu den krassen Schwachstellen in den relativistischen Theorien und zu entscheidenden Klärungen in der anscheinend anhaltend ungewissen Zeitproblematik sollen einer einfacheren Orientierung beim Verständnis des tatsächlichen Naturgeschehens dienen.

Eigentlich ist die Physik im Bereich der Naturwissenschaften die elementare Orientierungsgrundlage für ein Verständnis der tiefsten Zusammenhänge im gesamten Naturgeschehen. Jedoch durch ein Verrennen in völlig realitätsferne relativistische Theorien wird jetzt mit der Physik ein annähernd zutreffendes Verständnis des tatsächlichen Naturgeschehens auf unbegreifliche Weise völlig blockiert.

Die entscheidenden obigen „Kerngedanken“ bewegen sich in keiner Weise in irgendwie spekulativen Dimensionen. Es sind Erkenntnisse zu solchen Zusammenhängen, die empirisch erforschbar und erfassbar sind.   

‚Die moderne Physik – unbegreiflich fern dem tatsächlichen Naturgeschehen‘: In der obigen Ausarbeitung habe ich mich auf die „Kern-Verirrungen“ der modernen Physik konzentriert. Nähere Einzelheiten zu der gesamten Thematik habe ich zuvor bereits über einen längeren Zeitraum entwickelt.

Mir ist selbstverständlich bewusst, dass für ein annähernd zutreffendes Verständnis des tatsächlichen Naturgeschehens die von mir gewonnenen Erkenntnisse ein völliges Umdenken bewirken können.

In diesem Sinn verweise ich nachfolgend auf eine Auswahl einzelner Arbeiten, auf deren Grundlage ich die wenigen entscheidenden „Kerngedanken“ im obigen Text entwickelt habe.

Eine entscheidende Schwachstelle in den Relativitätstheorien von Albert Einstein zu Zeit und Raum (Textfassung vom 23. März 2014): Es handelt sich hier um eine grundlegende Auseinandersetzung mit der ‚relativistischen Theorie von der Beobachterabhängigkeit  aller Geschehensabläufe‘.

Die theorieüberfrachtete Wissenschaft als Erkenntnishemmnis (Textfassung vom 31. März 2014): Hier setze ich mich mit der „Wirklichkeitsblindheit als Dauerproblematik in den relativistischen Denkweisen“ auseinander.

Relativistische Korrekturherausforderungen (Textfassung vom 10. April 2014): Hier befasse ich mich mit grundlegenden Denkansätzen zu den Relativitätstheorien von Albert Einstein; es geht um die „Verfestigung von Einsteins Ideenwelt“ in der Sachliteratur.

Begegnungen mit den magischen Welten der modernen Physik (Textfassung vom 10. Mai 2014): Hier beschreibe ich, wie es seit etwa Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts zu den Denkverirrungen in der Thematik „gegenständliche Veränderungsvorgänge als eine Folge von lediglich verschiedenen Beobachterpositionen“ kam.    

Erhebliche Irrwege in der theoretischen Physik (Textfassung vom 11. Mai 2014): Es ist eine Auseinandersetzung mit der Problematik, wieso es bei der anscheinend völligen Zuverlässigkeit von Einsteins Relativitätstheorien dennoch erhebliche Fehleinschätzungen im Wirklichkeitsverständnis gibt.

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